Schottergruben 2019

Was beeindruckt.
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Norbert Sauberer
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Re: Schottergruben 2019

Beitragvon Norbert Sauberer » Montag 23. September 2019, 01:51

Mirabilis jalapa kann ich bestätigen. Habe diese Art auch schon einmal in Traiskirchen verwildert gefunden. Beim Amarant tippe ich eher auf Amaranthus cruentus. Stamina zählen!

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Stefan Lefnaer
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Re: Schottergruben 2019

Beitragvon Stefan Lefnaer » Montag 23. September 2019, 06:39

Danke, Kurt!

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Stefan Lefnaer
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Re: Schottergruben 2019

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 29. September 2019, 21:39

Heute war ich bei Hollabrunn in einer Schottergrube. Zuerst wieder Silene dichotoma, zahlreich an mehreren Stellen und wohl unbeständig:

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Dann habe ich diesen wunderbaren "Berg" bestiegen!

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Am Fuße des Bergs fand ich Datura wrightii. Ich würde es zumindest für diese Art halten, da Stängel und Kelch abwärts angedrückt behaart waren und nicht drüsig. Vorher fand ich bisher nur sehr ähnlich aussehende aber drüsige behaarte Pflanzen, die ich immer als D. innoxia bestimmt hatte. Vielleicht können mir die Gärtner hier weiterhelfen, denn es handelt sich ja offensichtlich um eine Verwilderung einer Zierpflanze. Hier Fotos dazu:

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Als ich mühsam, weil rutschig, den Gipfel bestiegen hatte, stieg mir ein intensiver und unvergleichlicher Geruch von totem Fisch oder anderen Dingen, die ich hier nicht nennen will, in die Nase. Ich stand fast auf einem schönen Exemplar von Chenopodium vulvaria! Welch ein erhebender Moment!

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Stefan Lefnaer
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Re: Schottergruben 2019

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 29. September 2019, 22:03

Ich habe nun versucht den Stechapfel mit dem Zierpflanzen-Rothmaler zu bestimmen. Leider auch ohne klares Ergebnis. Klar die Kapsel hängt, also komme ich zu Punkt 2. Zusätzliche Kro-Zipfel kann ich zwar nicht wirklich sehen, aber die Fr ist bestachelt, also komme ich zu 3. Wenn ich D. wrightii wähle passt zwar, dass die Zwischenzipfel sehr kurz sind (und ich sie deshalb nicht sehe?) und die Pfl ohne Drüsenhaare ist. Allerdings ist weder die Kro violett oder blassviolett noch sind die Stacheln der Kapsel dicklich und nach meinem Dafürhalten dünn und scharf. Dafür müsste ich mich aber für D. innoxia entscheiden (in einer Anmerkung steht übrigens, dass die zwei Arten oft schwer zu unterscheiden sind...). Kennt sich da wer aus?

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Re: Schottergruben 2019

Beitragvon kurt nadler » Sonntag 29. September 2019, 23:03

war mir nicht bekannt, wie ähnlich die beiden sind. aber glaubt man den google-bildsuchergebnissen wenigstens im kern, weist wrightii WESENTLICH größere, tendentiell langzipfligere blüten auf.
auch bei meiner pflanze aus wien-aspern (straßenrand) im oktober 2017 kam ich auf innoxia (aber wie so oft bei mir ohne mikromerkmale).
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Re: Schottergruben 2019

Beitragvon Stefan Lefnaer » Mittwoch 9. Oktober 2019, 20:39

Hier noch zwei seltenere Arten aus der Schottergrube im Laaer Becken, in der ich auch Eragrostis cf. virescens fand. Wir konnten dort in etwas mehr als einer Stunde 99 Arten sehen! Zuerst Lotus tenuis, wie schon geschrieben in Schottergruben und Erddeponien keine Seltenheit:

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Dann Malva pusilla, die ich im Weinviertel noch nicht gesehen habe. Auch Jurasky gibt die Art als "selten" an. Ich hab nur Makrofotos, da es für in situ schon recht dunkel war und ich die Art nur im Vorbeigehen mitnahm, da sie mir auffiel (für M. neglecta zu kleine Blüten).

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