Mastexemplare

Was beeindruckt. Ästhetische Themen ohne tiefere fachliche Einbettung
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Jürgen Baldinger
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Re: Paulownia-Riesenwuchs

Beitragvon Jürgen Baldinger » Dienstag 18. August 2020, 15:32

Es gäb' ein Thema zu Mastwuchs. Wenn Du möchtest, könnte ich Deins dazuhängen.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"

Peter Pilsl
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Re: Paulownia-Riesenwuchs

Beitragvon Peter Pilsl » Dienstag 18. August 2020, 15:33

kannst's gerne verschieben...
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Jürgen Baldinger
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Re: Mastexemplare

Beitragvon Jürgen Baldinger » Mittwoch 2. September 2020, 05:53

"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"

asta
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Re: Mastexemplare

Beitragvon asta » Dienstag 6. Oktober 2020, 23:09

An den letzten Badetagen dieses Jahres im September, Badesee Apetlon. Wasserstand recht nieder, daher haben sich einige Insel gebildet. Auf einer davon ein paar wirklich stattliche Exemplare Cyperus pannonicus mit teilweise einem Durchmesser von über 80cm. Lt. EfÖLS 4-15 (30)cm Ø.
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Die unabsichtlich mitvermessenen Samen entsprechen dem Normalmaß
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Das Plastikbesteck das griffbereit daneben gelegen ist wird wohl nicht der Grund sein für das mastige Erscheinungsbild ;)
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Stefan Lefnaer
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Re: Mastexemplare

Beitragvon Stefan Lefnaer » Dienstag 15. Juni 2021, 22:47

In der Linum usitatissimum-Schlammgrube waren rund 1 1/2 Meter hohe Individuen von Ranunculus sceleratus zu finden, die mit Rumex obtusifolius konkurrierten.

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Jürgen Baldinger
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Re: Mastexemplare

Beitragvon Jürgen Baldinger » Freitag 20. August 2021, 16:51

Die Leitha-Auen stehen in vollem Saft.
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Sisymbrium strictissimum deutlich über 220 cm, Dipsacus pilosus etwa 300 cm, Aethusa cynapium subsp. elata (neu für Qu. 7965/4) auch über 200 cm. Heute in nährstoffreichen Hochstaudenfluren am Wegrand.
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Hermann Falkner
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Re: Mastexemplare

Beitragvon Hermann Falkner » Sonntag 22. August 2021, 14:28

Ganz schöne Kaliber!
Wobei Dipsacus pilosus in EfÖLS schon "notorisch zu klein" angegeben ist, mit "60-120(200) cm" - wird in der Lobau regelmässig > 200 cm und bei ausreichender Wasserversorgung, so wie heuer (in der Unteren Lobau, wo einige Standorte überflutet worden sind) auch immer locker über 250 cm (ob bis zu 3 m hab ich noch nie nachgemessen), 60 cm ist da eher schon das Kümmerexemplar-Ende der Skala. Ich hätt hier eher gesagt (50)100-180(300) cm, für D. pilosus.
(180 cm bin ich gross, und meine Körpergrösse erreicht die eigentlich sehr oft, jedenfalls in der Lobau)

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Re: Mastexemplare

Beitragvon Jürgen Baldinger » Sonntag 22. August 2021, 17:34

In der Flora Schweiz 3 nennen Heß, Landolt und Hirzel für D. pilosus 50 - 150 cm. Eingehender dürfte sich mit den Dipsacaceae u. a. Verlaque 1985 befasst haben, zuvor Baksay 1952. Vielleicht werden in den Floren alte Zahlen tradiert, die dem gestiegenen Nährstoffangebot nicht Rechnung tragen?
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Re: Mastexemplare

Beitragvon Hermann Falkner » Sonntag 22. August 2021, 20:30

Das mag sein!! (a. tradiert & b. Nährstoffzunahme) Der Nährstoffeintrag durch Luftstickstoff ist ja grad im Grossraum Wien nicht unerheblich.

Patrick Hacker
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Re: Mastexemplare

Beitragvon Patrick Hacker » Montag 20. September 2021, 21:24

Tripolium pannonicum, heute am Ufer des St. Andräer Zicksees im Seewinkel. Die größten Exemplare erreichen etwa 1,8 m, in der Exkursionsflora ist für die Höhe "(5)10-80(120) cm" angegeben.
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210920_Tripolium pannonicum_Zicksee_B.JPG
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210920_Tripolium pannonicum_Zicksee_B.JPG (1.79 MiB) 198 mal betrachtet


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