festuca sp.

= Blütenpflanzen; Bestimmungsfragen
kurt nadler
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festuca sp.

Beitragvon kurt nadler » Sonntag 18. August 2019, 16:42

welche von fern rotschwingelähnliche festuca macht im schattseitigen subalpinrasen im umkreis von firmeten und sempervireten derart charakteristische, nardetenähnliche rasenbereiche? standort steirische rax, <2000 m, kalk mit etwas erdauflage.
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Oliver Stöhr
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Re: festuca sp.

Beitragvon Oliver Stöhr » Donnerstag 10. Oktober 2019, 21:18

Damit auch dieser Beitrag noch eine Antwort erhält: In den zentralen Ostalpen dieser Höhenlage bildet über Kalk und Intermediärgestein Festuca norica solche Rasen aus, wenn auch v.a. an besonnten Standorten. Die Art kommt aber wohl im Bereich der Rax nicht vor (keine Angabe der FloKart); dafür wäre dort u.a. Festuca versicolor möglich. Vielleicht ist es diese Art, aber sicher kann ich das von den Fotos her nicht sagen.

Festuca stenantha, die dort auch vorkommt, würde ich aufgrund der nicht-blaugrünen Blätter ausschließen. Und auch die im Gebiet der Rax vorkommenden alpinen Arten F. rupicaprina , F. pumila und F. alpina passen nicht wirklich, da sie kleinhorstige Arten sind.

Beste Grüße
Oliver

kurt nadler
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Re: festuca sp.

Beitragvon kurt nadler » Freitag 11. Oktober 2019, 00:03

ja vielen dank! ich hatte mein thema bereits vergessen (und hoffe, dass ich winter dazukomm, von dort noch was zu zeigen).
das mit schatten ist ja relativ, der rasen ist natürlich vollsonnig, bloß sanft NO-exponiert oder irgendsowas.
danke, die namen sind für mich teilweise bahnhof. gut, dass die hier an der stelle einmal vermerkt sind; dient dann bei unmittelbarem bedarf als nachschlagewerk.

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Norbert Sauberer
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Re: festuca sp.

Beitragvon Norbert Sauberer » Freitag 11. Oktober 2019, 11:47

auf oberflächlich versauerten böden sollte man festuca nigrescens auch nicht ausschließen, die geht bis hoch hinauf

kurt nadler
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Re: festuca sp.

Beitragvon kurt nadler » Freitag 11. Oktober 2019, 20:15

danke für info, koralmkamm und nachbargebirge auf silikat geht nigrescens ins sieversio-nardetum rein so 1700-1800 m, weiter rauf ist dann schluss, wenn nicht kulturmaßnahmen gesetzt worden sind. aber ob das über kalk auch geht?

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Norbert Sauberer
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Re: festuca sp.

Beitragvon Norbert Sauberer » Freitag 11. Oktober 2019, 20:19

da kann ich nur antworten mit einem simplen: ja!

kurt nadler
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Re: festuca sp.

Beitragvon kurt nadler » Samstag 12. Oktober 2019, 06:45

besten dank, schreib ich mir hinter die ohren.

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Re: festuca sp.

Beitragvon kurt nadler » Freitag 10. September 2021, 08:10

Könnte mir wer von Euch vom Areal und von der Ökologie her Möglichkeiten nennen, um welche Festuca es sich hier handeln könnte?
Saurer Wiesenrand neben Waldschlag am Leithagebirge, begleitet von viel Melampyrum pratense und Genista tinctoria. Standort nunmehr seit heuer vollsonnig, die letzten Jahrzehnte aber nur Morgen- bis Vormittagssonne. Es könnte sich aber um eine junge "Verschleppung" von einem nicht unfern gelegenen sauren Trockenrasen handeln, wo auch valesiaca agg. vorkommt. Mehr Bilder gibt´s dazu nicht.
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Oliver Stöhr
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Re: festuca sp.

Beitragvon Oliver Stöhr » Montag 13. September 2021, 18:50

Ich kann da nichts sagen, vielleicht kann dir Peter Englmaier weiterhelfen?!

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Norbert Sauberer
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Re: festuca sp.

Beitragvon Norbert Sauberer » Montag 13. September 2021, 20:43

Festuca brevipila ist öfters in Ansaatmischungen enthalten ...


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