heimische Orchideen 2017
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Re: heimische Orchideen 2017
Am 26.08.2017 wurde noch einmal eine Orchideenexkursion durchgeführt. Ziel war Spiranthis spiralis - Herbstwendelähre
Zunächst wurde ein Standort bei Priglitz (bei Payerbach/R.) im Bereich des Gahns gesucht. Dieser Standort wurde uns im Jahr 1993 im Anschluss an einen Orchideenvortrag der im Zuge einer Orchideenbilderausstellung in Gloggnitz gehalten wurde, mitgeteilt. Wir haben den Standort dann im gleichen Jahr besucht, ein weiteres Mal dann im Jahr 1995, beide Male nach den damaligen Aufzeichnungen unter 10 Stück gefunden. Dann bis heuer kein weiterer Besuch. Basis zum Wiederauffinden war die Bundesamtskarte von damals, wo wir den genauen Platz in der Wiese eingezeichnet hatten. Nach einiger vergeblicher Suche am Samstag wurde dann nach der Mittagspause im ursprünglichen Bereich doch eine 2er Gruppe in Vollblüte entdeckt. Danach haben wir auch andere Wiesenteile begutachtet, und schlussendliche in einem Bereich weit mehr als 50 Exemplare (bei 50 habe ich aufgehört zu zählen),alle in Vollblüte, gefunden.
Im Anschluss daran sind wir nach Lilienfeld gefahren, da dort nach Auskunft von unseren Orchideenfreunden heuer die Herbstwendelähre in besonders großer Anzahl vorkommt.
Leider waren die Pflanzen dort bei unserem Besuch schon leicht im Verblühen. Das Massenhafte Auftreten entschädigte aber für dieses Manko.
Auf einer ganz besonderen Fläche, Größe in etwa 2x2 Meter, konnte ich 61 Exemplare zählen.
LG Markus
Zunächst wurde ein Standort bei Priglitz (bei Payerbach/R.) im Bereich des Gahns gesucht. Dieser Standort wurde uns im Jahr 1993 im Anschluss an einen Orchideenvortrag der im Zuge einer Orchideenbilderausstellung in Gloggnitz gehalten wurde, mitgeteilt. Wir haben den Standort dann im gleichen Jahr besucht, ein weiteres Mal dann im Jahr 1995, beide Male nach den damaligen Aufzeichnungen unter 10 Stück gefunden. Dann bis heuer kein weiterer Besuch. Basis zum Wiederauffinden war die Bundesamtskarte von damals, wo wir den genauen Platz in der Wiese eingezeichnet hatten. Nach einiger vergeblicher Suche am Samstag wurde dann nach der Mittagspause im ursprünglichen Bereich doch eine 2er Gruppe in Vollblüte entdeckt. Danach haben wir auch andere Wiesenteile begutachtet, und schlussendliche in einem Bereich weit mehr als 50 Exemplare (bei 50 habe ich aufgehört zu zählen),alle in Vollblüte, gefunden.
Im Anschluss daran sind wir nach Lilienfeld gefahren, da dort nach Auskunft von unseren Orchideenfreunden heuer die Herbstwendelähre in besonders großer Anzahl vorkommt.
Leider waren die Pflanzen dort bei unserem Besuch schon leicht im Verblühen. Das Massenhafte Auftreten entschädigte aber für dieses Manko.
Auf einer ganz besonderen Fläche, Größe in etwa 2x2 Meter, konnte ich 61 Exemplare zählen.
LG Markus
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- Hermann Falkner
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Re: heimische Orchideen 2017
Spiranthes spirales steht in der Lobau immer noch in Vollblüte (Bild Untere Lobau, 26.08.17) - und inzwischen wachsen auch schon die Rosetten für nächstes Jahr heran, die - ein bestimmungskritisches Merkmal - seitlich vom alten Stengel wachsen :-)
In der Lobau war's heuer aber extrem trocken - eh wie überall, das völlige Fehlen von Überschwemmungen in Kombination mit so wenig Regen macht's da aber vielleicht noch extremer; die Lobau-Population von Spiranthes spirales ist daher womöglich deswegen heuer nicht so gut entwickelt. Zur Schonung des Standorts hab ich den aber wieder nur ganz am Rand betreten, ich kann also keine Zahlen liefern - von Weitem beurteilt dürften es aber weniger als sonst sein.
In der Lobau war's heuer aber extrem trocken - eh wie überall, das völlige Fehlen von Überschwemmungen in Kombination mit so wenig Regen macht's da aber vielleicht noch extremer; die Lobau-Population von Spiranthes spirales ist daher womöglich deswegen heuer nicht so gut entwickelt. Zur Schonung des Standorts hab ich den aber wieder nur ganz am Rand betreten, ich kann also keine Zahlen liefern - von Weitem beurteilt dürften es aber weniger als sonst sein.
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Re: heimische Orchideen 2017
Hallo Hermann!
Danke für Deine Anmerkungen.
Bezüglich des heurigen Auftretens kann ich eigentlich nur 2 wiedersprüchige Aussagen treffen.
Sittendorf im Vergleich der beiden letzten Jahre sehr dürftig.
Lilienfeld im Vergleich zu den beiden letzten Jahren sehr reichhaltig.
Liegen aber doch einige km dazwischen, wie da die Niederschlagsverteilung war, weis ich nicht.
Deinen Hinweis bezüglich der Gefährdung der Pflanzen durch Betreten dieser Wiese kann ich nur zustimmen. Wir laufen auch nicht kreuz und quer durch die Wiesen, sondern auch nur sehr vorsichtig am Rand entlang. Die meisten Pflanzen sind ja gerade einmal 10 cm hoch, zum Glück ist an den von uns besuchten Standorten die Wiese immer sehr nieder, dadurch ist die Art, wenn man sich einmal "eingesehen" hat, gut sichtbar. Wenn ich 100 Exemplare vom Rand sehe, dann brauche ich keine weiteren 100e Exemplare mitten in der Wiese betrachten. Die Art ist ja sehr stabil vom Aussehen, und Alba-form gibt es logischerweise auch keine.
Sittendorf und Lilienfeld werden z.B. ja auch bewirtschaftet, und die dort lebenden Kühe (keine Schafe wie immer wieder in der Literatur angeführt bei Spiranthes allgemein ) gehen dort auch vorbei.
Interessant ist der Hinweis auf das Bestimmungskritische Merkmal Blattrosette. Auf das habe ich eigentlich bewusst noch nie geschaut, da die Art in Österreich eigentlich nahezu unverwechselbar ist.
LG Markus
Danke für Deine Anmerkungen.
Bezüglich des heurigen Auftretens kann ich eigentlich nur 2 wiedersprüchige Aussagen treffen.
Sittendorf im Vergleich der beiden letzten Jahre sehr dürftig.
Lilienfeld im Vergleich zu den beiden letzten Jahren sehr reichhaltig.
Liegen aber doch einige km dazwischen, wie da die Niederschlagsverteilung war, weis ich nicht.
Deinen Hinweis bezüglich der Gefährdung der Pflanzen durch Betreten dieser Wiese kann ich nur zustimmen. Wir laufen auch nicht kreuz und quer durch die Wiesen, sondern auch nur sehr vorsichtig am Rand entlang. Die meisten Pflanzen sind ja gerade einmal 10 cm hoch, zum Glück ist an den von uns besuchten Standorten die Wiese immer sehr nieder, dadurch ist die Art, wenn man sich einmal "eingesehen" hat, gut sichtbar. Wenn ich 100 Exemplare vom Rand sehe, dann brauche ich keine weiteren 100e Exemplare mitten in der Wiese betrachten. Die Art ist ja sehr stabil vom Aussehen, und Alba-form gibt es logischerweise auch keine.
Sittendorf und Lilienfeld werden z.B. ja auch bewirtschaftet, und die dort lebenden Kühe (keine Schafe wie immer wieder in der Literatur angeführt bei Spiranthes allgemein ) gehen dort auch vorbei.
Interessant ist der Hinweis auf das Bestimmungskritische Merkmal Blattrosette. Auf das habe ich eigentlich bewusst noch nie geschaut, da die Art in Österreich eigentlich nahezu unverwechselbar ist.
LG Markus
- Hermann Falkner
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Re: heimische Orchideen 2017
Eh - quasi unverwechselbar, aber trotzdem ein Unterscheidungsmerkmal zur viel selteneren Spiranthes aestivales :-)
Lg Hermann
Lg Hermann
Re: heimische Orchideen 2017
Am 29.4.2007 blühte die Orchis sima(übrigens blüht diese Orchidenart von oben nach unten auf!) am Bisamberg.
Am gleichen Tag 2 stattliche Exemplare von Aceras anthropophorum
mit ungebetenem Gast von Cusucuta
Am gleichen Tag 2 stattliche Exemplare von Aceras anthropophorum
mit ungebetenem Gast von Cusucuta
LG Reini BR
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