Cyclamen purpurascens
- 2045
- Beiträge: 1212
- Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 19:05
- Wohnort: NÖ, Breitenfurt
- Kontaktdaten:
Re: Cyclamen purpurascens
Hallo Hannah!
Proben aus dem Wiener Raum (Wienerwald) sind auch gewünscht?
Teilweise tritt die Art bei uns großflächig auf.
LG Markus
Proben aus dem Wiener Raum (Wienerwald) sind auch gewünscht?
Teilweise tritt die Art bei uns großflächig auf.
LG Markus
Re: Cyclamen purpurascens
Gerne! Immer her damit :-) Wienerwald ist super!
Was ich noch dazu schreiben will: Es gibt keine Garantie, dass ich brauchbare Ergebnisse haben werde. Wie man bei dem Slovaken (das ist der, der den Mist veröffentlicht hat) sieht, ist es möglich dass es immer noch schief geht, auch wenn ich bis jetzt halbwegs brauchbare Ergebnisse habe. Also, falls die Österreichischen Pflanzen in diesem Bereich identisch mit dem Tessin sein werden, dann muss ich die Arbeit der letzten zwei Jahre deutlich überdenken und mir eine neue Stelle suchen. Das Problem ist, Pflanzenzüchter machen das mit sogenannten Mikrosateliten. Hierfür ist nicht nur der Arbeitsaufwand immens, sondern man braucht auch Material von mindestens 20 000 Euro. Das kann ich nicht leisten. Also muss ich im Genom von den Cyclamen sozusagen per Hand nach geeigneten Unterschieden suchen.
Da es absolut unwahrscheinlich ist, dass jemand Cyclamen vom Tessin nach Österreich schleppt oder umgekehrt, müssen die ja deutlich anders sein. Ich hoffe, dass ich mit der rDNA richtig liege. Falls ja, wäre das der Knaller, falls nicht, gehe ich zurück auf Los. Allerdings hätte ich dann Dank eurer Hilfe Material aus Österreich und dem Tessin womit ein Neustart einfacher wäre.
Viele Grüße
Hannah
Was ich noch dazu schreiben will: Es gibt keine Garantie, dass ich brauchbare Ergebnisse haben werde. Wie man bei dem Slovaken (das ist der, der den Mist veröffentlicht hat) sieht, ist es möglich dass es immer noch schief geht, auch wenn ich bis jetzt halbwegs brauchbare Ergebnisse habe. Also, falls die Österreichischen Pflanzen in diesem Bereich identisch mit dem Tessin sein werden, dann muss ich die Arbeit der letzten zwei Jahre deutlich überdenken und mir eine neue Stelle suchen. Das Problem ist, Pflanzenzüchter machen das mit sogenannten Mikrosateliten. Hierfür ist nicht nur der Arbeitsaufwand immens, sondern man braucht auch Material von mindestens 20 000 Euro. Das kann ich nicht leisten. Also muss ich im Genom von den Cyclamen sozusagen per Hand nach geeigneten Unterschieden suchen.
Da es absolut unwahrscheinlich ist, dass jemand Cyclamen vom Tessin nach Österreich schleppt oder umgekehrt, müssen die ja deutlich anders sein. Ich hoffe, dass ich mit der rDNA richtig liege. Falls ja, wäre das der Knaller, falls nicht, gehe ich zurück auf Los. Allerdings hätte ich dann Dank eurer Hilfe Material aus Österreich und dem Tessin womit ein Neustart einfacher wäre.
Viele Grüße
Hannah
Viele liebe Grüße von
Hannah
Hannah
- Jürgen Baldinger
- Beiträge: 4040
- Registriert: Montag 19. September 2016, 19:47
- Wohnort: Wien
Re: Cyclamen purpurascens
Willkommen beim Forum Flora Austria, Hannah! Interessantes Forschungsthema - wir freuen uns schon, von Ihren molekulargenetischen Ergebnissen zu hören. Empfehlen Sie uns gerne weiter!
Sonnige Grüße,
Jürgen Baldinger
Sonnige Grüße,
Jürgen Baldinger
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Georg Pflugbeil
- Beiträge: 84
- Registriert: Freitag 21. Oktober 2016, 12:34
- Wohnort: Salzburg
- Kontaktdaten:
Re: Cyclamen purpurascens
Hallo Hannah!
Ist die Sequenzierung für diese innerartliche Fragestellung nicht zu "grob"? Anstatt der teuren Mikrosatelliten könnte man auch mit AFLPs arbeiten. Diese habe ich damals für meine Diplomarbeit über Tephroseris helenitis verwendet. Die Methode eignet sich eigentlich sehr gut für Untersuchungen auf Populationsebene und ist relativ günstig.
Ist die Sequenzierung für diese innerartliche Fragestellung nicht zu "grob"? Anstatt der teuren Mikrosatelliten könnte man auch mit AFLPs arbeiten. Diese habe ich damals für meine Diplomarbeit über Tephroseris helenitis verwendet. Die Methode eignet sich eigentlich sehr gut für Untersuchungen auf Populationsebene und ist relativ günstig.
lg, Georg
Zurück zu „Spermatophyta (Samenpflanzen)“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste