Umbaltal im Juli 2019
Verfasst: Sonntag 8. Dezember 2019, 15:04
Liebe alle,
als keiner Rückblick auf eine sehr schöne heurige Exkursion ins Umbaltal darf ich euch ein paar Fotos ausgewählter floristischer Highlights von dort zeigen. Das Umbaltal ist quasi die westwärts gelegene Verlängerung des Virgentals und erschließt Teile der Venedigergruppe und der Lasörlinggruppe (allesamt Hohe Tauern). Die höchsten Berge sind die Rötspitze mit 3496 m und die Dreiherrenspitze mit 3499 m, an dessen Fuß auch die Isel entspringt und über die brühmten Umbalfälle ins Virgental abstürzt. Die floristische Vielfalt ist nicht zuletzt aufgrund der Geologie enorm, etliche echte Seltenheiten wurden bereits von diesem Tal angegeben.
Heuer war ich im Zuge der Nachsuche von Carex atrofusca in diesem Tal bzw. dann eigentlich in einem südlichen Seitental - dem Dabertal; diese Art konnte ich dort auch in wenigen Individuen bestätigen (einziger Fundort in Osttirol!). Auch Dracocephalum ruyschiana konnte ich dank der genauen Fundortsangabe von P. Schönswetter dort in später Anthese noch antreffen, von dieser Art gibt es überhaupt nur eine Handvoll rezenter Nachweise aus ganz Österreich!
Viel Spaß beim Anschauen und viele Grüße
Oliver
als keiner Rückblick auf eine sehr schöne heurige Exkursion ins Umbaltal darf ich euch ein paar Fotos ausgewählter floristischer Highlights von dort zeigen. Das Umbaltal ist quasi die westwärts gelegene Verlängerung des Virgentals und erschließt Teile der Venedigergruppe und der Lasörlinggruppe (allesamt Hohe Tauern). Die höchsten Berge sind die Rötspitze mit 3496 m und die Dreiherrenspitze mit 3499 m, an dessen Fuß auch die Isel entspringt und über die brühmten Umbalfälle ins Virgental abstürzt. Die floristische Vielfalt ist nicht zuletzt aufgrund der Geologie enorm, etliche echte Seltenheiten wurden bereits von diesem Tal angegeben.
Heuer war ich im Zuge der Nachsuche von Carex atrofusca in diesem Tal bzw. dann eigentlich in einem südlichen Seitental - dem Dabertal; diese Art konnte ich dort auch in wenigen Individuen bestätigen (einziger Fundort in Osttirol!). Auch Dracocephalum ruyschiana konnte ich dank der genauen Fundortsangabe von P. Schönswetter dort in später Anthese noch antreffen, von dieser Art gibt es überhaupt nur eine Handvoll rezenter Nachweise aus ganz Österreich!
Viel Spaß beim Anschauen und viele Grüße
Oliver