NSG Mühlberg (Goggendorf, Weinviertel) - Löss-Trockenrasen
Verfasst: Freitag 14. April 2017, 23:41
Ich war heute im oben genannten NSG, weil ich mir zum ersten Mal Krascheninnikovia ceratoides, die Europa-Hornmelde, ansehen wollte. Zum Schluss hab' ich sie auch gefunden. Vorher gab es auf dem nur 1 ha großen Schutzgebiet, ein kläglicher Rest einst im Weinviertel weit verbreiteter Löss-Trockenrasen, ein Stelldichein stark gefährdeter oder vom Aussterben bedrohter Steppen- und Trockenrasenarten.Erysimum repandum, der Brachen-Goldlack, Linum austriacum, der Österreich-Lein, viel Iris pumila, die Zwerg-Schwertlilie, von Echinops rithro subsp. ruthenicum, die Ruthenische Kugeldistel, waren Grundblätter zu sehen ebenso von Seseli hippomarathrum, der Pferde-Sesel, der am Alpenostrand gern auch in Schwarzföhrenwäldern wächst, in einem trockenen Weingarten oberhalb des Hangs Androsace maxima, der Ackermannsschild. Ansonsten Pulsatilla grandis, die Groß-Küchenschelle, Cytisus procumbens, der Liegend-Geißklee, Chamaecytisus ratisbonensis, der Regensburger Zwerggeißklee, Colutea arborescens, der Erbsenstrauch u. a. m. Viel davon hat u. a. Stefan schon fotografiert (https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschu ... 3%BChlberg), sodas ich mir diese Bilder daher spare und ich lieber ein paar zusätzliche bringe.
Am Rand zumindest eines Wegs neben dem Gebiet zahlreiche Blattrosetten von Taraxacum serotinum, der Löss-LöwenzahnVeronica austriaca, der Österreich-EhrenpreisNonea pulla, das Dunkle RunzelnüsschenArtemisia pontica, der Pontisch-Wermut, ziemlich zahlreich, erkennbar an den geöhrten Blättern, die rund 3 - 4 cm lang sind, 0,7 - 1 mm breite Zipfel aufweisen und kaum aromatisch sind, der Korbstand ist ährenförmigim lichten Buschwald ein schöner Bestand Phlomis tuberosa, das Knollen-BrandkrautAstragalus excapus, der Boden-Tragant mit Blühknospenund natürlich Krascheninnikovia ceratoides, die Europa-Hornmelde, ein eiszeitliches Kältesteppenrelikt, eine Art meiner geliebten ChenopodioidenWen haben wir da?Nicht gefunden habe ich Astragalus austriacus, den Österreich-Tragant, Linum hirsutum, der Zottel-Lein, Bupleurum rotundifolium, das Durchwachs-Hasenohr und Reseda phyteuma, die Klein-Resede, die in der Nähe vorkommen soll. Naja, man kann nicht alles haben. Fazit: Ein zwar kleines, aber als biogenetisches Reservoir umso wertvolleres Schutzgebiet. Der Besuch lohnt sich wahrlich.
Am Rand zumindest eines Wegs neben dem Gebiet zahlreiche Blattrosetten von Taraxacum serotinum, der Löss-LöwenzahnVeronica austriaca, der Österreich-EhrenpreisNonea pulla, das Dunkle RunzelnüsschenArtemisia pontica, der Pontisch-Wermut, ziemlich zahlreich, erkennbar an den geöhrten Blättern, die rund 3 - 4 cm lang sind, 0,7 - 1 mm breite Zipfel aufweisen und kaum aromatisch sind, der Korbstand ist ährenförmigim lichten Buschwald ein schöner Bestand Phlomis tuberosa, das Knollen-BrandkrautAstragalus excapus, der Boden-Tragant mit Blühknospenund natürlich Krascheninnikovia ceratoides, die Europa-Hornmelde, ein eiszeitliches Kältesteppenrelikt, eine Art meiner geliebten ChenopodioidenWen haben wir da?Nicht gefunden habe ich Astragalus austriacus, den Österreich-Tragant, Linum hirsutum, der Zottel-Lein, Bupleurum rotundifolium, das Durchwachs-Hasenohr und Reseda phyteuma, die Klein-Resede, die in der Nähe vorkommen soll. Naja, man kann nicht alles haben. Fazit: Ein zwar kleines, aber als biogenetisches Reservoir umso wertvolleres Schutzgebiet. Der Besuch lohnt sich wahrlich.