Löss-Hohlweg am Johannesberg in Unterlaa (Wien-Favoriten)
Verfasst: Freitag 21. April 2017, 21:24
Ich habe heute beim Hohlweg am 20 m hohen Johannesberg (alle Nicht-Flachland-Tiroler mögen verzeihen), einem floristischen Löss-Kleinod und Naturdenkmal in Wien (viewtopic.php?f=6&t=23)gesehen, dass in diesem Jahr nicht nur die oberen Flächen, die sich floristisch wunderbar entwickelt haben und als Puffer zu den Äckern dienen, gemäht wurden, sondern auch die schon leicht verbuschten Flächen am Beginn des Wegs.
Der strauchförmige Chamaecytisus austriacus mit allerersten Blühknospen, oben auf den Magerflächen der oft niederliegende bis aufsteigende Ch. ratisbonensis natürlich schon blühend. Euphorbia glareosa, hier mit einem von zwei Fundpunkten im Raum Wien (der zweite auf der Perchtoldsdorfer Heide) sprießt,auch Linum austriacum; Nonea pulla blühend. Die weißfilzigen Grundblätter von Salvia aethiopis (im Gebiet schon bei Neilreich genannt: "gegen Kledering"), die sich zum runden Steppenroller entwickeln wird,während Salvia austriacaeinen schlanken Habitus bekommen wird, hier mit ihrer dem Boden angepressen und zentral oft violett überlaufenen Grundblattrosette (im Vergleich mit S. nemorosa), die oft schon entwickelte Blühsprosse hat).Taraxacum serotinum ist im Hohlweg unverändert gut vorhanden. Der Löss-Löwenzahn gedeiht hier teilweise an den zum Teil senkrechten Lösswänden, sowie am südlichen, weniger wüchsigen Ende des Wegs auch mitten am Weg; dort auch Verbascum speciosa und Thesium dollineri.Astragalus asper, sonst hauptsächlich im Seewinkel, mit unverholztem, aufrechtem Stängel, anliegend (!) zweistrahligen Kompasshaaren und 8 - 15 Fiedernpaaren, wird bald gelblich erblühen.Onosma arenaria, angesalbt, mit wenigen sehr kurzen, sternförmig angeordneten Borstenhaaren an den Höckern der langen Borstenhaare der Grundblattoberseite.Von Astragalus austriacus habe ich noch nichts gesehen, und Cephalaria transsylvanica, ebenfalls dort, kommt ohnehin erst sehr viel später.
Gegenüber dem nördlichen Beginn des Wegs im Gebüsch Tulipa sylvestris.
Der strauchförmige Chamaecytisus austriacus mit allerersten Blühknospen, oben auf den Magerflächen der oft niederliegende bis aufsteigende Ch. ratisbonensis natürlich schon blühend. Euphorbia glareosa, hier mit einem von zwei Fundpunkten im Raum Wien (der zweite auf der Perchtoldsdorfer Heide) sprießt,auch Linum austriacum; Nonea pulla blühend. Die weißfilzigen Grundblätter von Salvia aethiopis (im Gebiet schon bei Neilreich genannt: "gegen Kledering"), die sich zum runden Steppenroller entwickeln wird,während Salvia austriacaeinen schlanken Habitus bekommen wird, hier mit ihrer dem Boden angepressen und zentral oft violett überlaufenen Grundblattrosette (im Vergleich mit S. nemorosa), die oft schon entwickelte Blühsprosse hat).Taraxacum serotinum ist im Hohlweg unverändert gut vorhanden. Der Löss-Löwenzahn gedeiht hier teilweise an den zum Teil senkrechten Lösswänden, sowie am südlichen, weniger wüchsigen Ende des Wegs auch mitten am Weg; dort auch Verbascum speciosa und Thesium dollineri.Astragalus asper, sonst hauptsächlich im Seewinkel, mit unverholztem, aufrechtem Stängel, anliegend (!) zweistrahligen Kompasshaaren und 8 - 15 Fiedernpaaren, wird bald gelblich erblühen.Onosma arenaria, angesalbt, mit wenigen sehr kurzen, sternförmig angeordneten Borstenhaaren an den Höckern der langen Borstenhaare der Grundblattoberseite.Von Astragalus austriacus habe ich noch nichts gesehen, und Cephalaria transsylvanica, ebenfalls dort, kommt ohnehin erst sehr viel später.
Gegenüber dem nördlichen Beginn des Wegs im Gebüsch Tulipa sylvestris.