Calystegia silvatica: vielleicht schon öfters übersehen?
Verfasst: Freitag 26. Juni 2020, 15:21
Diese submediterrane Art beginnt sich offensichtlich langsam in Österreich zu etablieren. Vermutlich ist sie schon häufiger vorhanden, wird aber verkannt und übersehen. In Perchtoldsdorf gelang vor ein paar Tagen der Nachweis einer Verwilderung. Wenn man weiß worauf man achten muss, ist sie eindeutig zu erkennen: sehr große Blüten, die Kelchblätter werden von den zwei bauchig aufgeblähten Vorblättern ganz eingehüllt und die Blattbuchten sind rund. Die Laubblätter können eine beachtliche Größe erreichen. Der Standort war ein normaler, mäßig trockener Waldrand. Die auch hier wachsende Bryonia dioica wurde von der Zaunwinde überwuchert.
Den Erstfund für Österreich hat Rudolf Różanek im Jahr 2002 in Wien gemacht: https://www.zobodat.at/pdf/NEIL_2-3_028 ... pdf#page=2
Es gibt aber aber auch einen nicht publizierten und nicht näher dokumentierten Nachweis von Walter Forstner aus 1992 aus Klosterneuburg, den mir freundlicherweise Christian Gilli kommuniziert hat.
Es würde sich auf jeden Fall lohnen großblütige Calystegien genauer unter die Lupe zu nehmen!
Den Erstfund für Österreich hat Rudolf Różanek im Jahr 2002 in Wien gemacht: https://www.zobodat.at/pdf/NEIL_2-3_028 ... pdf#page=2
Es gibt aber aber auch einen nicht publizierten und nicht näher dokumentierten Nachweis von Walter Forstner aus 1992 aus Klosterneuburg, den mir freundlicherweise Christian Gilli kommuniziert hat.
Es würde sich auf jeden Fall lohnen großblütige Calystegien genauer unter die Lupe zu nehmen!