Dipsacus strigosus neu für die Steiermark
Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2020, 14:27
Liebes Forum,
gestern haben wie Dipsacus strigosus neu für die Steiermark finden können.
Die Bestimmung auf D. cf. strigosus begründet sich trotz der fehlenden Blüte auf folgende Merkmale: Die Pflanzen waren rund 2 m hoch, die Spreublätter waren 15-20 mm lang und sind aus elliptischem Grund allmählich in eine längere, grannenartige, unbewimperte Spitze verschmälert gewesen. Es bleibt aber trotzdem ein Fragezeichen, ob es nicht doch Dipsacus pilosus ist. Über Meinungen von euch wäre ich dankbar.
Der Bestand fand sich an einem Forststraßenrand auf ca. 950 m Seehöhe am Mühlbachkogel im Grazer Bergland über kalkreichem Gestein.
Aus Österreich sind folgende Fundpunkte bekannt: Vereinzelt, aber in Ausbreitung begriffen, so etwa im burgenländischen Rosaliengebirge (MELZER & BARTA 2002), Breitenfurt, Weidlingbach und Schiltern in Niederösterreich (HOHLA & al. 2015, BARTA & SABOR 2018), Obernberg am Inn in Oberösterreich (HOHLA 2006), Schallmoos, Anif, Bad Vigaun, Hallein und Gneis in Salzburg (WITTMANN & PFLUGBEIL 2017, STÖHR & al. 2004, EICHBERGER & al. 2014, PILSL & PFLUGBEIL 2012), Hall in Nordtirol (PAGITZ 2008) und Neuwaldegg und Wienerberg in Wien (MELZER & BARTA 2008, ADLER & MRKVICKA 2003).
LG Norbert
gestern haben wie Dipsacus strigosus neu für die Steiermark finden können.
Die Bestimmung auf D. cf. strigosus begründet sich trotz der fehlenden Blüte auf folgende Merkmale: Die Pflanzen waren rund 2 m hoch, die Spreublätter waren 15-20 mm lang und sind aus elliptischem Grund allmählich in eine längere, grannenartige, unbewimperte Spitze verschmälert gewesen. Es bleibt aber trotzdem ein Fragezeichen, ob es nicht doch Dipsacus pilosus ist. Über Meinungen von euch wäre ich dankbar.
Der Bestand fand sich an einem Forststraßenrand auf ca. 950 m Seehöhe am Mühlbachkogel im Grazer Bergland über kalkreichem Gestein.
Aus Österreich sind folgende Fundpunkte bekannt: Vereinzelt, aber in Ausbreitung begriffen, so etwa im burgenländischen Rosaliengebirge (MELZER & BARTA 2002), Breitenfurt, Weidlingbach und Schiltern in Niederösterreich (HOHLA & al. 2015, BARTA & SABOR 2018), Obernberg am Inn in Oberösterreich (HOHLA 2006), Schallmoos, Anif, Bad Vigaun, Hallein und Gneis in Salzburg (WITTMANN & PFLUGBEIL 2017, STÖHR & al. 2004, EICHBERGER & al. 2014, PILSL & PFLUGBEIL 2012), Hall in Nordtirol (PAGITZ 2008) und Neuwaldegg und Wienerberg in Wien (MELZER & BARTA 2008, ADLER & MRKVICKA 2003).
LG Norbert