Lathyrus hirsutus bei Großmugl
Verfasst: Mittwoch 21. Juni 2017, 19:58
Liebes Forum,
letztes Wochenende fand ich nördlich von Großmugl, einer Ortschaft im Weinviertel, die für ihren hallstattzeitlichen Riesentumulus bekannt ist, in einem Weingarten Lathyrus hirsutus. Die Art ist im Pannonikum selten, im restlichen Österreich sehr selten. Auf den ersten Blick sieht Lathyrus hirsutus wie ein viel zu klein geratener Lathyrus latifolius, eine häufige Art, aus. An den behaarten Früchten ist Lathyrus hirsutus jedoch leicht zu erkennen. Hier ein paar Fotos, zuerst Habitusfotos:
Die Laubblätter sind paarig mit nur einem Blättchenpaar gefiedert und weisen am Ende eine verzweigte Ranke auf:
Der Stängel - hier mit den Nebenblättern - ist schmal geflügelt:
Die Blüten stehen in ein- bis dreiblütigen Trauben:
Fahne und Flügel der Blüte sind blauviolett, rosa oder weiß. Die Fahne ist dünkler geadert, das Schiffchen (und hier auch die Flügel) heller gefärbt:
Die Staubfädenrinne ist, wie es sich für eine Platterbse gehört, vorne gerade angeschnitten. Der nach oben gebogene Griffel ist spatelförmig:
Hier noch die behaarte Hülsenfrucht:
Schöne Grüße,
Stefan
letztes Wochenende fand ich nördlich von Großmugl, einer Ortschaft im Weinviertel, die für ihren hallstattzeitlichen Riesentumulus bekannt ist, in einem Weingarten Lathyrus hirsutus. Die Art ist im Pannonikum selten, im restlichen Österreich sehr selten. Auf den ersten Blick sieht Lathyrus hirsutus wie ein viel zu klein geratener Lathyrus latifolius, eine häufige Art, aus. An den behaarten Früchten ist Lathyrus hirsutus jedoch leicht zu erkennen. Hier ein paar Fotos, zuerst Habitusfotos:
Die Laubblätter sind paarig mit nur einem Blättchenpaar gefiedert und weisen am Ende eine verzweigte Ranke auf:
Der Stängel - hier mit den Nebenblättern - ist schmal geflügelt:
Die Blüten stehen in ein- bis dreiblütigen Trauben:
Fahne und Flügel der Blüte sind blauviolett, rosa oder weiß. Die Fahne ist dünkler geadert, das Schiffchen (und hier auch die Flügel) heller gefärbt:
Die Staubfädenrinne ist, wie es sich für eine Platterbse gehört, vorne gerade angeschnitten. Der nach oben gebogene Griffel ist spatelförmig:
Hier noch die behaarte Hülsenfrucht:
Schöne Grüße,
Stefan