Gagea minima neu für das zentrale Weinviertel
Verfasst: Dienstag 19. April 2022, 07:17
Gestern habe ich mir den bewaldeten Teil der Leiser Berge angesehen. Der Wald stockt dort über Ernstbrunner-Kalkstein und ist aus teils eher wärmeliebenden Arten wie Quercus petraea, Carpinus betulus und Sorbus torminalis, aber auch aus mitteleuropäischen Arten wie Fagus sylvatica, die im Weinviertel selten vorkommt, hier aber offensichtlich natürlich, zusammengesetzt.
In der Krautschicht wachsen mit z.Z. v.a. Corydalis cava und Galanthus nivalis Auwaldarten. Dazwischen mischt sich ein Gelbstern, der sich als Gagea minima ansprechen lässt. Neben den vorne spitzen Tepalen, ein Merkmal das nicht überall gut sichtbar ist, sind es v.a. die Zwiebeln. Das was man als Zwiebel sieht, besteht nämlich aus zwei Zwiebeln die unter einer gemeinsamen Hülle stecken. Die kleinere Nebenzwiebel bricht dann später aus der Hülle heraus und bildet eine eigenständige Pflanze. Wie alle Arten mit vegetativer Vermehrung über Nebenzwiebeln, neigt auch G. minima zur Ausbildung gebüschelter Vorkommen, wobei von jungen Pflanzen nur mehr oder weniger fädliche Laubblätter sichtbar sind. Hier Fotos:
Gagea minima ist aus dem Weinviertel bisher nur von dessen äußersten Rändern bekannt: aus dem Nationalpark Thayatal bzw. dessen Umland, aus einem Quadranten bei Krems und einem an der March. Ansonsten herrscht gähnende Leere, die somit geschlossen werden konnte!
In der Krautschicht wachsen mit z.Z. v.a. Corydalis cava und Galanthus nivalis Auwaldarten. Dazwischen mischt sich ein Gelbstern, der sich als Gagea minima ansprechen lässt. Neben den vorne spitzen Tepalen, ein Merkmal das nicht überall gut sichtbar ist, sind es v.a. die Zwiebeln. Das was man als Zwiebel sieht, besteht nämlich aus zwei Zwiebeln die unter einer gemeinsamen Hülle stecken. Die kleinere Nebenzwiebel bricht dann später aus der Hülle heraus und bildet eine eigenständige Pflanze. Wie alle Arten mit vegetativer Vermehrung über Nebenzwiebeln, neigt auch G. minima zur Ausbildung gebüschelter Vorkommen, wobei von jungen Pflanzen nur mehr oder weniger fädliche Laubblätter sichtbar sind. Hier Fotos:
Gagea minima ist aus dem Weinviertel bisher nur von dessen äußersten Rändern bekannt: aus dem Nationalpark Thayatal bzw. dessen Umland, aus einem Quadranten bei Krems und einem an der March. Ansonsten herrscht gähnende Leere, die somit geschlossen werden konnte!