Muehlenbeckia complexa - der Drahtstrauch - auf Friedhöfen in Oberösterreich
Verfasst: Sonntag 26. Mai 2024, 11:26
Bereits auf zwei Friedhöfen wurden Verwilderungen des Drahtstrauchs (Muehlenbeckia complexa (A.Cunn.) Meisn.), auch Mühlenbeckia genannt, auf oberösterreichischen Friedhöfen gefunden:
1. In Ampflwang am 24.6.2023 in Ritzen an der Rückseite eines Grabsteins und auf der angrenzenden Kiesfläche (7947/1, leg. M. Hohla, S. Kellerer, J. A. Stempfer, det. M. Hohla, Exkursion der ARGE Botanik am Biodiversitätszentrum Linz, Herbarium LI) sowie
2. In Seewalchen am Attersee am 25.5.2024 in der Rasenfläche neben einem Grab (8047/2, leg./det. M. Hohla; Herbarium LI)
In beiden Fällen wurde diese Art nicht mehr auf den benachbarten Gräbern kultiviert. Vermutlich sind es jedoch Reste von früheren Pflanzungen, die sich in den Ritzen der Gräber halten und von dort aus in die unmittelbar angrenzenden Kies- und Rasenflächen vordringen konnten. Am Friedhof in Seewalchen wuchs der Drahtstrauch auf ca. einem Quadratmeter im benachbarten Scherrasen und bildete dort lange Kriechtriebe zwischen den Gräsern.
Der ursprünglich aus Neuseeland stammende, niedrigwüchsige Drahtstrauch ist eine beliebte Zierpflanze für den Außenbereich, die gerne in Töpfen, in Blumenkistchen und auf Gräbern gepflanzt wird, jedoch nicht selten nach einigen Jahren abstirbt. Er ist zwar ausdauernd, aber scheinbar nur bedingt winterhart und nach eigenen Beobachtungen auch empfindlich gegenüber Trockenheit.
1. In Ampflwang am 24.6.2023 in Ritzen an der Rückseite eines Grabsteins und auf der angrenzenden Kiesfläche (7947/1, leg. M. Hohla, S. Kellerer, J. A. Stempfer, det. M. Hohla, Exkursion der ARGE Botanik am Biodiversitätszentrum Linz, Herbarium LI) sowie
2. In Seewalchen am Attersee am 25.5.2024 in der Rasenfläche neben einem Grab (8047/2, leg./det. M. Hohla; Herbarium LI)
In beiden Fällen wurde diese Art nicht mehr auf den benachbarten Gräbern kultiviert. Vermutlich sind es jedoch Reste von früheren Pflanzungen, die sich in den Ritzen der Gräber halten und von dort aus in die unmittelbar angrenzenden Kies- und Rasenflächen vordringen konnten. Am Friedhof in Seewalchen wuchs der Drahtstrauch auf ca. einem Quadratmeter im benachbarten Scherrasen und bildete dort lange Kriechtriebe zwischen den Gräsern.
Der ursprünglich aus Neuseeland stammende, niedrigwüchsige Drahtstrauch ist eine beliebte Zierpflanze für den Außenbereich, die gerne in Töpfen, in Blumenkistchen und auf Gräbern gepflanzt wird, jedoch nicht selten nach einigen Jahren abstirbt. Er ist zwar ausdauernd, aber scheinbar nur bedingt winterhart und nach eigenen Beobachtungen auch empfindlich gegenüber Trockenheit.