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Rubus odoratus (Zimt-Himbeere)

Verfasst: Montag 27. Mai 2024, 20:16
von thomas zimmermann
Liebe Alle,
sind bereits Verwilderungen der Zimt-Himbeere (Rubus odoratus) dokumentiert? Vermutlich über abgelagerte Gartenabfälle hierher gelangt. Am Begleitweg der A9, nähe Spital am Phyrn, 22. Mai 2024
LG Thomas
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Re: Rubus odoratus (Zimt-Himbeere)

Verfasst: Montag 27. Mai 2024, 20:47
von Oliver Stöhr
Hallo Thomas,

mit Ausnahme von Vorarlberg, NÖ. und Burgenland listet die hoffentlich bald erscheinende aktualisierte Neophyten-Checkliste Österreichs aus allen Bundesländern bereits unbeständige Verwilderungen dieser Art auf. Ich selbst kenne zwei Verwilderungen in Osttirol.

Viele Grüße
Oliver

Re: Rubus odoratus (Zimt-Himbeere)

Verfasst: Dienstag 28. Mai 2024, 07:12
von Norbert Griebl
In Österreich erstmals verwildert Anfang des 20. Jahrhunderts in Salzburg und Lind bei Villach in Kärnten (Höck 1904, Pehr 1932, GLASER & al. 2024). Später vielfach gemeldet, so bei Schärding, St. Marienkirchen und Mattighofen in Oberösterreich (HOHLA 2012), an der Straße von Itzling nach Gagelham, in der Köchlstraße und am Ignaz-Rieder Kai in der Stadt Salzburg (WITTMANN & PILSL 1997, PILSL & al. 2009), an der Gamperlacke bei Liezen und zwischen Kindberg und Wartberg im Mürztal der Steiermark (STROUHAL 1992, MELZER 1975, GLASER & al. 2024), St. Johann in Nordtirol (PAGITZ & LECHNER-PAGITZ 2004), Brettenbach bei Matrei und nahe der Galitzenklamm in Osttirol (MODERITZ 1992, STÖHR 2012) und im Mauerbachtal, Augustinerwald und Lebereck in Wien (ESSL & RABITSCH 2002). Der Erstnachweis für Österreich erfolgte 1904 (HÖCK 1904).

LG Norbert