Stellaria longifolia im Tauerntal (Osttirol)
Verfasst: Montag 31. Juli 2017, 21:21
Hallo nochmals!
Nun noch kurz ein Bild einer seltenen bis sehr seltenen Sternmiere aus dem Tauerntal von vor zwei Tagen und zwar von Stellaria longifolia (Langblatt-Sternmiere), die allerdings A. Polatschek von diesem Fundort schon in seiner monumentalen Flora anführt. Diese Art wird in der EFÖLS 2008 von "feuchten Fichtenwäldern, moorigen Stellen und faulenden Baumstümpfen" angeführt. An den drei mir bekannten Fundorten in Osttirol wächst sie - ökologisch gut charakterisiert - stets an Hangfüßen in blockigen, montan-subalpinen Fichtenwäldern über Silikat, wobei die Blöcke stets sehr moosbewachsen sind.
Stellaria longifolia ist durch unten 4kantige Stängel, eine gelbgrüne Färbung und fast zum Grund geteilte Kronblätter, die 3-4 mm Länge erreichen, charakterisiert (bei flüchtigem Hinsehen ähnelt die Art daher ein wenig Stellaria graminea, die aber hauptsächlich im Offenland vorkommt).
Begleitet wird die Art im Tauerntal u.a. von Poa laxa (eine gut kenntliche Art mit nickenden und zusammengezogenen Rispen) und Saxifraga aspera (ähnlich Saxifraga bryoides, aber mit etwas lockerem, von Ausläufern geprägtem Wuchs).
Viele Grüße
Oliver
Nun noch kurz ein Bild einer seltenen bis sehr seltenen Sternmiere aus dem Tauerntal von vor zwei Tagen und zwar von Stellaria longifolia (Langblatt-Sternmiere), die allerdings A. Polatschek von diesem Fundort schon in seiner monumentalen Flora anführt. Diese Art wird in der EFÖLS 2008 von "feuchten Fichtenwäldern, moorigen Stellen und faulenden Baumstümpfen" angeführt. An den drei mir bekannten Fundorten in Osttirol wächst sie - ökologisch gut charakterisiert - stets an Hangfüßen in blockigen, montan-subalpinen Fichtenwäldern über Silikat, wobei die Blöcke stets sehr moosbewachsen sind.
Stellaria longifolia ist durch unten 4kantige Stängel, eine gelbgrüne Färbung und fast zum Grund geteilte Kronblätter, die 3-4 mm Länge erreichen, charakterisiert (bei flüchtigem Hinsehen ähnelt die Art daher ein wenig Stellaria graminea, die aber hauptsächlich im Offenland vorkommt).
Begleitet wird die Art im Tauerntal u.a. von Poa laxa (eine gut kenntliche Art mit nickenden und zusammengezogenen Rispen) und Saxifraga aspera (ähnlich Saxifraga bryoides, aber mit etwas lockerem, von Ausläufern geprägtem Wuchs).
Viele Grüße
Oliver