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Galium tricornutum bei Niederhollabrunn

Verfasst: Sonntag 17. Juni 2018, 21:18
von Stefan Lefnaer
Heute ein schöner Tagesabschluss und neu für Quadrant 7563-4:

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Re: Galium tricornutum bei Niederhollabrunn

Verfasst: Sonntag 17. Juni 2018, 21:47
von Jürgen Baldinger
Am Feldrand, nehme ich an. Getreide? Macht das Feld auch sonst einen schönen Eindruck?

Würdet Ihr meinen, dass in der intensiven Getreidebewirtschaftung Hafer, Roggen, Gerste anderen Arten noch am ehesten Chancen lassen?

Re: Galium tricornutum bei Niederhollabrunn

Verfasst: Sonntag 17. Juni 2018, 22:01
von Stefan Lefnaer
Das ist seit einigen Jahren eine Art Brache, die aber regelmäßig umgebrochen bzw. geeggt wird. An solchen Stellen, die nicht gespritzt und gedüngt werden, können noch Pflanzen aus der Samenbank im Boden aufkommen. Galium tricornutum soll sehr empfindlich gegen Herbizide sein (im Gegensatz zum viel stärker resistenten G. aparine) und verschwindet sofort, wenn gespritzt wird.

In der näheren Umgebung, auch in Äckern und am Ackerrand, fand ich auch schon u.a. Bupleurum rotundifolium, Caucalis platycarpos subsp. platycarpos, Thymelaea passerina und Kickxia spuria.

Re: Galium tricornutum bei Niederhollabrunn

Verfasst: Montag 18. Juni 2018, 05:15
von Jürgen Baldinger
Die Brache wird geeggt, aber nicht bewirtschaftet? Eine ÖPUL-Maßnahme?

Re: Galium tricornutum bei Niederhollabrunn

Verfasst: Montag 18. Juni 2018, 06:20
von Stefan Lefnaer
Keine Ahnung. Vielleicht lohnt sich eine Bewirtschaftung nicht aber sie wollen verhindern, dass die Fläche verbuscht und die Büsche ans nächste Feld ranwachsen. Oder es dient als Futter für den Pferdehof im Ort. Medicago sativa wächst dort auch, ich weiß aber nicht ob kultiviert. Jedenfalls ist die Bewirtschaftung sehr extensiv