Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg
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kurt nadler
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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg
leider keine ausnahmeerscheinung!
heuer noch zu schlimmerer jahreszeit und flächiger, genau im orchideenreichsten bereich des spitzerbergs: hier einzige uns bekannte o. militaris, dichtester n. ustulata-bestand, rand des himantoglossum-vorkommens. bei meiner letztkontrolle am 8.5.2020 war die welt noch in ordnung - vielleicht coronabedingt.
von kollateralschäden kann eigentlich nicht mehr die rede sein. ich würde das vorsätzlich nicht naturschutzoptimierte vorgehensweise nennen.
gudulas (schon im vorjahr anlässlich einer zu späten aprilpflege geäußerte) aufklärende hinweise ans regionale natura 2000-management waren bislang wirkungslos.
eigentlich gelten außer nsg-bescheidauflagen und natura 2000-managementplan auch noch artenschutzrechtliche bestimmungen, wonach z.b. vogelbrutzeitliche eingriffe meiner ansicht nach ausgeschlossen sein sollten.
daher einmal ein lob dem naturschutzbund nö, der mit seinen pflegeterminen viel mehr dem vorsichtsprinzip folge leistet.
heuer noch zu schlimmerer jahreszeit und flächiger, genau im orchideenreichsten bereich des spitzerbergs: hier einzige uns bekannte o. militaris, dichtester n. ustulata-bestand, rand des himantoglossum-vorkommens. bei meiner letztkontrolle am 8.5.2020 war die welt noch in ordnung - vielleicht coronabedingt.
von kollateralschäden kann eigentlich nicht mehr die rede sein. ich würde das vorsätzlich nicht naturschutzoptimierte vorgehensweise nennen.
gudulas (schon im vorjahr anlässlich einer zu späten aprilpflege geäußerte) aufklärende hinweise ans regionale natura 2000-management waren bislang wirkungslos.
eigentlich gelten außer nsg-bescheidauflagen und natura 2000-managementplan auch noch artenschutzrechtliche bestimmungen, wonach z.b. vogelbrutzeitliche eingriffe meiner ansicht nach ausgeschlossen sein sollten.
daher einmal ein lob dem naturschutzbund nö, der mit seinen pflegeterminen viel mehr dem vorsichtsprinzip folge leistet.
- Dateianhänge
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- DSC09067 spitzerberg frühjahrshäckseleingriff 2020.JPG (1.03 MiB) 10135 mal betrachtet
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- Wenn man beim kurzen Überqueren der Fläche schon einmal eine Leiche findet, dann wird dies nicht die einzige sein. Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- DSC09076 spitzerberg frühjahrshäckseleingriff 2020.JPG (859.64 KiB) 10135 mal betrachtet
- Hermann Falkner
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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg
In der Tat skandalös, da fehlen einem die Worte.
- Jürgen Baldinger
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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg
Sollen wir den Naturschutzbund NÖ darüber informieren?
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
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kurt nadler
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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg
norbert s. hat sich schon um diese information angenommen. es ist gewisses fingerspitzengefühl notwendig, um die konsultationen mit der zuständigen natura 2000-gebietsbetreuung, die im einvernehmen mit der landesregierung und der gemeinde (=besitzer) agiert, zu einer konstruktiven lösung für die zukunft zu führen. aktuell pflegt gudula diesen kontakt. anderweitige interventionen wären aktuell kontraproduktiv. insofern ist auch der nönb informiert.
danke allen für die moralische unterstützung.
danke allen für die moralische unterstützung.
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