Nonea - Mönchskraut
Verfasst: Samstag 21. März 2020, 10:21
Liebes Forum, nachdem jetzt gerade das entzückende Nonea pulla zu blühen beginnt, eine kurze Bildgalerie zu den Mönchskräutern:
Die Gattung ist zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Johann Philipp Nonne (1729–1772) benannt, der Leiter des Botanischen Gartens Erfurt und Verfasser eine Flora von Erfurt war. Medicus hinterließ der Nachwelt eine falsche Schreibweise und so muss die Gattung mit nur einem „n“ geschrieben werden.
Untersuchungen beschäftigen sich mit der entzündungshemmenden Aktivität von Nonea lutea subsp. setosa und dem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren bzw. mit der Analyse von Flavonoiden. Andererseits sind die Raublattgewächse bekannt für ihren Gehalt an toxischen Pyrollizidinalkaloiden.
In Österreich gibt's vor allem das alteingebürgerte Nonea pulla im Osten des Landes, sonst meines Wissens keine Sippe, auch nicht verwildert. In der älteren Literatur wird Nonea versicolor (als N. rosea), teilweise als „häufige Zierpflanze“ bezeichnet, so bei Höppner und Preuss 1926, Hegi 1927 und Oberdorfer 1983. Dies darf bezweifelt werden, denn anderes Schrifttum kennt die Pflanze gar nicht als Gartenzierde oder nur ausnahmsweise. Mönchskräuter wird man in Gärtnereien vergebens zum Verkauf geboten suchen, finden sich aber vereinzelt in Samenmischungen und überraschen dann den Gartenbesitzer oder Grünraumplaner.
Die Gattung umfasst gut 30 Arten, die hauptsächlich in Südwest-Asien beheimatet sind. Anbei Bilder von ein paar Arten dieser bezaubernden Gattung.
LG Norbert
Die Gattung ist zu Ehren des deutschen Arztes und Botanikers Johann Philipp Nonne (1729–1772) benannt, der Leiter des Botanischen Gartens Erfurt und Verfasser eine Flora von Erfurt war. Medicus hinterließ der Nachwelt eine falsche Schreibweise und so muss die Gattung mit nur einem „n“ geschrieben werden.
Untersuchungen beschäftigen sich mit der entzündungshemmenden Aktivität von Nonea lutea subsp. setosa und dem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren bzw. mit der Analyse von Flavonoiden. Andererseits sind die Raublattgewächse bekannt für ihren Gehalt an toxischen Pyrollizidinalkaloiden.
In Österreich gibt's vor allem das alteingebürgerte Nonea pulla im Osten des Landes, sonst meines Wissens keine Sippe, auch nicht verwildert. In der älteren Literatur wird Nonea versicolor (als N. rosea), teilweise als „häufige Zierpflanze“ bezeichnet, so bei Höppner und Preuss 1926, Hegi 1927 und Oberdorfer 1983. Dies darf bezweifelt werden, denn anderes Schrifttum kennt die Pflanze gar nicht als Gartenzierde oder nur ausnahmsweise. Mönchskräuter wird man in Gärtnereien vergebens zum Verkauf geboten suchen, finden sich aber vereinzelt in Samenmischungen und überraschen dann den Gartenbesitzer oder Grünraumplaner.
Die Gattung umfasst gut 30 Arten, die hauptsächlich in Südwest-Asien beheimatet sind. Anbei Bilder von ein paar Arten dieser bezaubernden Gattung.
LG Norbert