Kleiner Wagram bei Gerasdorf
Verfasst: Samstag 28. März 2020, 19:49
Liebe Leute,
heute habe ich mir den Kleinen Wagram bei Gerasdorf angesehen. Normalerweise gehe ich dort nur im Winter hin, weil es von mir nicht so weit ist und vielleicht auch nicht so besonders spektakulär. Im Frühling war ich dort noch nie und so viele Leute habe ich dort auch noch nie gesehen. :-) Zuerst fand ich an der Uferböschung des Marchfeldkanals Prunus tenella. Anscheinend ist das dort so eine Art botanischer Garten, wo alles und jedes angesalbt wird.
Die Geländestufe beherbergt einige recht gute Halbtrockenrasen die teilweise wüst ruderalisiert, eutrophiert und mit Bäumen zugepflanzt wurden. Hier einmal ein paar Eindrücke. Am letzten Foto mit Stipa capillata.
Auf einem Halbtrockenrasen hat jemand Yuccas angesalbt. Die scheinen auch die (milden) Winter problemlos zu überstehen. Dazwischen Iris pumila. Ob die auch angesalbt wurde, weiß ich nicht. Sie kommt aber immerhin an mehreren Stellen und Parzellen vor. Dagegen spricht, dass auch noch eine weitere Iris-Art (I. germanica ?) an einigen Stellen wächst.
Zahlreich und sicher nicht angesalbt wächst Viola ambigua. Die Sommer-LB haben nun bereits einen gestutzen Blattgrund entwickelt, wie er im Bestimmungsbüchl steht.
Schließlich noch recht zahlreich Taraxacum serotinum.
So schlecht sind die Halbtrockenrasen also nicht. Nur werden sie, fürchte ich, in ein paar Jahrzehnten komplett ruiniert sein. Auf einem wurden Bäume angepflanzt, die zumindest teilweise inzwischen wieder vertrocknet sind. Aber die anderen negativen Einflüsse, u.a. durch die Intensivlandwirtschaft rundherum, sind sehr stark.
Schöne Grüße
Stefan
heute habe ich mir den Kleinen Wagram bei Gerasdorf angesehen. Normalerweise gehe ich dort nur im Winter hin, weil es von mir nicht so weit ist und vielleicht auch nicht so besonders spektakulär. Im Frühling war ich dort noch nie und so viele Leute habe ich dort auch noch nie gesehen. :-) Zuerst fand ich an der Uferböschung des Marchfeldkanals Prunus tenella. Anscheinend ist das dort so eine Art botanischer Garten, wo alles und jedes angesalbt wird.
Die Geländestufe beherbergt einige recht gute Halbtrockenrasen die teilweise wüst ruderalisiert, eutrophiert und mit Bäumen zugepflanzt wurden. Hier einmal ein paar Eindrücke. Am letzten Foto mit Stipa capillata.
Auf einem Halbtrockenrasen hat jemand Yuccas angesalbt. Die scheinen auch die (milden) Winter problemlos zu überstehen. Dazwischen Iris pumila. Ob die auch angesalbt wurde, weiß ich nicht. Sie kommt aber immerhin an mehreren Stellen und Parzellen vor. Dagegen spricht, dass auch noch eine weitere Iris-Art (I. germanica ?) an einigen Stellen wächst.
Zahlreich und sicher nicht angesalbt wächst Viola ambigua. Die Sommer-LB haben nun bereits einen gestutzen Blattgrund entwickelt, wie er im Bestimmungsbüchl steht.
Schließlich noch recht zahlreich Taraxacum serotinum.
So schlecht sind die Halbtrockenrasen also nicht. Nur werden sie, fürchte ich, in ein paar Jahrzehnten komplett ruiniert sein. Auf einem wurden Bäume angepflanzt, die zumindest teilweise inzwischen wieder vertrocknet sind. Aber die anderen negativen Einflüsse, u.a. durch die Intensivlandwirtschaft rundherum, sind sehr stark.
Schöne Grüße
Stefan