nochmals parietaria judaica
Verfasst: Sonntag 14. Juli 2019, 22:42
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viewtopic.php?f=25&t=1097&hilit=parietaria#p4965
und
viewtopic.php?f=10&t=1535&hilit=parietaria
und im vergleich zu parietaria officinalis:
viewtopic.php?f=31&t=1576&hilit=parietaria#p6677:
versuche ich eine zusammenfassung der merkmale, die judaica von officinalis differenzieren und folge da zugutererst den grundlegenden anmerkungen von stefan lefnaer:
judaica:
ist im schnitt kleiner, nach wuchshöhe, laublänge (z.b. 7 (judaica) statt 13 (officinalis) cm spreitenlänge bei gemessenen forumsbildern) und diversen generativen organen,
hat rötere stängel,
verzweigt mehr oder weniger stark.
weiters sind die blätter vielfach rundlicher, in der relation breiter (siehe https://www.google.com/search?q=parieta ... 5&dpr=2.31).
sofern "meine sippe", die ich nachfolgend in einigen fotos darstelle, echte judaica ist (das bestimmungsergebnis wäre eigentlich eindeutig), gibt es abweichungen zu folgenden im fischadler angeführten merkmalen: laubblattspreite bis etwa 7 cm lang, Stängel auch aufrecht (dabei tendenziell kopflastig kippend), höhe bis ca. 70 cm.
fischadler charakterisiert (nur) wuchsformen von exemplaren an extremstandorten!
weitere beschreibungen "meiner" exemplare:
insbesondere mehrjährige pflanze an der achsenbasis vielfach verzweigt, einzeltriebe an extremstandorten bisweilen kurz und unverzweigt bleibend.
gering verdickte rübenwurzel.
die pflanze ist/wäre immergrün, sofern nicht strenger frost die triebe graduell bis hin zur ganzen pflanze tötet. unsre frosttrocknis führt im regelfall allwinterlich zum absterben der längeren triebe bzw. langer triebstücke.
individuen leben mehrere jahre, im regelfall auch frei "outdoor", besonders aber bei zimmerhaltung, die gut toleriert wird.
meine pflanze ist wie bereits erwähnt selbstfertil, produziert jedoch zumindest im freiland wenige samen. (für das ein-samenfoto musste ich ganz schön ernten. andererseits gehen in blumentöpfen oft größere mengen jungpflanzen auf. versamungsfreudigkeit könnte auch jahreszeitlich wechseln.)
versamung tritt auch an schattigen plätzen mit guter nährstoffversorgung ein. hier wachsen die pflanzen am höchsten, größten und aufrechtesten. triebe, sofern sie nicht angelehnt sind, fallen witterungsbedingt gern um.
abgesehen von der bei älteren pflanzen starken basalverzweigung in einzeltriebe weisen diese triebe jeweils für sich - wenn es sich nicht um kümmerexemplare handelt - starke verzweigungen auf, die einen spitzpyramidalen charakter aufweisen, wobei die verzweigung "weiter oben" erst ihren höhepunkt ansetzt.
auch tiefschattenexemplare, die niemals sonnenlicht erlangen, weisen einen rötlichen hauch am stängel auf.
betreffend blattglanz bestehen keine unterschiede zu officinalis.
möglicherweise ist die behaarung bei judaica signifikant länger oder/und dichter als bei officinalis, sowohl am stängel, als auch am laub inkl. spreite.
alle fotos breitenbrunn, eisenstädterstraße 17, im haus oder im hof oder als topfpflanzen zweimal jährlich zwischen beiden standorten wechselnd. dabei überwinterung unter diversen temperaturregimes; knapp frostfrei, andere aber auch über heizkörper.
teil1:
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und
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und im vergleich zu parietaria officinalis:
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versuche ich eine zusammenfassung der merkmale, die judaica von officinalis differenzieren und folge da zugutererst den grundlegenden anmerkungen von stefan lefnaer:
judaica:
ist im schnitt kleiner, nach wuchshöhe, laublänge (z.b. 7 (judaica) statt 13 (officinalis) cm spreitenlänge bei gemessenen forumsbildern) und diversen generativen organen,
hat rötere stängel,
verzweigt mehr oder weniger stark.
weiters sind die blätter vielfach rundlicher, in der relation breiter (siehe https://www.google.com/search?q=parieta ... 5&dpr=2.31).
sofern "meine sippe", die ich nachfolgend in einigen fotos darstelle, echte judaica ist (das bestimmungsergebnis wäre eigentlich eindeutig), gibt es abweichungen zu folgenden im fischadler angeführten merkmalen: laubblattspreite bis etwa 7 cm lang, Stängel auch aufrecht (dabei tendenziell kopflastig kippend), höhe bis ca. 70 cm.
fischadler charakterisiert (nur) wuchsformen von exemplaren an extremstandorten!
weitere beschreibungen "meiner" exemplare:
insbesondere mehrjährige pflanze an der achsenbasis vielfach verzweigt, einzeltriebe an extremstandorten bisweilen kurz und unverzweigt bleibend.
gering verdickte rübenwurzel.
die pflanze ist/wäre immergrün, sofern nicht strenger frost die triebe graduell bis hin zur ganzen pflanze tötet. unsre frosttrocknis führt im regelfall allwinterlich zum absterben der längeren triebe bzw. langer triebstücke.
individuen leben mehrere jahre, im regelfall auch frei "outdoor", besonders aber bei zimmerhaltung, die gut toleriert wird.
meine pflanze ist wie bereits erwähnt selbstfertil, produziert jedoch zumindest im freiland wenige samen. (für das ein-samenfoto musste ich ganz schön ernten. andererseits gehen in blumentöpfen oft größere mengen jungpflanzen auf. versamungsfreudigkeit könnte auch jahreszeitlich wechseln.)
versamung tritt auch an schattigen plätzen mit guter nährstoffversorgung ein. hier wachsen die pflanzen am höchsten, größten und aufrechtesten. triebe, sofern sie nicht angelehnt sind, fallen witterungsbedingt gern um.
abgesehen von der bei älteren pflanzen starken basalverzweigung in einzeltriebe weisen diese triebe jeweils für sich - wenn es sich nicht um kümmerexemplare handelt - starke verzweigungen auf, die einen spitzpyramidalen charakter aufweisen, wobei die verzweigung "weiter oben" erst ihren höhepunkt ansetzt.
auch tiefschattenexemplare, die niemals sonnenlicht erlangen, weisen einen rötlichen hauch am stängel auf.
betreffend blattglanz bestehen keine unterschiede zu officinalis.
möglicherweise ist die behaarung bei judaica signifikant länger oder/und dichter als bei officinalis, sowohl am stängel, als auch am laub inkl. spreite.
alle fotos breitenbrunn, eisenstädterstraße 17, im haus oder im hof oder als topfpflanzen zweimal jährlich zwischen beiden standorten wechselnd. dabei überwinterung unter diversen temperaturregimes; knapp frostfrei, andere aber auch über heizkörper.
teil1: