Alchemilla-Schlüssel
Verfasst: Freitag 11. September 2020, 12:10
Ich würde gerne einmal das Thema Alchemilla besprechen, es lässt mich nicht los. Immer wieder versuche ich, mich dieser Gattung anzunähern, scheitere aber regelmäßig. Und jedes Mal weckt dieser für mich mit Abstand schwierigste EföLS 3-Schlüssel aufgrund seiner Widersprüche letztlich Aggressionen in mir.
Beispiele:
Zu A. subcrenata, Pkt. 32, S. 509 (Laubblätter (7)9-11-lappig) kommt man über Pkt. 27: Laubblätter 7-9(11)-lappig (dichotom gegen: Laubblätter 9-11-lappig)
Zu A. micans, Pkt. 9, S. 506 (Laubblätter oberseits dicht behaart) kommt man über den Grundschlüssel, Pkt. 5: Laubblattoberseite zerstreut behaart bis (selten) völlig kahl
Zu A. filicaulis subsp. vestita, Pkt. 3, S.505 (Achsenbecher (...) dicht behaart) kommt man über den Grundschlüssel, Pkt. 4: Achsenbecher kahl oder schwach behaart
Es gibt noch zahlreiche weitere Ungereimtheiten, teilweise sogar mit mehrfachen Widersprüchen beim selben Merkmal.
Mir ist klar, dass die gesamte Population beurteilt werden muss ebenso wie die Merkmale in ihrer Gesamtheit, aber so ist das kaum möglich. Entweder ist der Schlüssel zum Vergessen oder Alchemilla-Arten bleiben nur für Wunderwuzzis bestimmbar. Dann hätte ich gerne einen Schlüssel zu den Sammelarten, wobei die LGME-Aggregate ja aufgelöst wurden.
Und die Wunderwuzzis? Franz Grims ist tot, Sigurd Fröhner nicht mehr aktiv. Gibt es noch jemanden, der sich auskennt? Wer kartiert Alchemilla-Arten hierzulande?
Ich fände es hochinteressant, einmal bei einer Alchemilla-Exkursion, vielleicht auf die Rax oder gerne auch anderswo, mitzugehen. Würde sich das jemand zutrauen?
Punkto Alchemilla abwechselnd verzweifelt, wütend, resigniert,
J
Beispiele:
Zu A. subcrenata, Pkt. 32, S. 509 (Laubblätter (7)9-11-lappig) kommt man über Pkt. 27: Laubblätter 7-9(11)-lappig (dichotom gegen: Laubblätter 9-11-lappig)
Zu A. micans, Pkt. 9, S. 506 (Laubblätter oberseits dicht behaart) kommt man über den Grundschlüssel, Pkt. 5: Laubblattoberseite zerstreut behaart bis (selten) völlig kahl
Zu A. filicaulis subsp. vestita, Pkt. 3, S.505 (Achsenbecher (...) dicht behaart) kommt man über den Grundschlüssel, Pkt. 4: Achsenbecher kahl oder schwach behaart
Es gibt noch zahlreiche weitere Ungereimtheiten, teilweise sogar mit mehrfachen Widersprüchen beim selben Merkmal.
Mir ist klar, dass die gesamte Population beurteilt werden muss ebenso wie die Merkmale in ihrer Gesamtheit, aber so ist das kaum möglich. Entweder ist der Schlüssel zum Vergessen oder Alchemilla-Arten bleiben nur für Wunderwuzzis bestimmbar. Dann hätte ich gerne einen Schlüssel zu den Sammelarten, wobei die LGME-Aggregate ja aufgelöst wurden.
Und die Wunderwuzzis? Franz Grims ist tot, Sigurd Fröhner nicht mehr aktiv. Gibt es noch jemanden, der sich auskennt? Wer kartiert Alchemilla-Arten hierzulande?
Ich fände es hochinteressant, einmal bei einer Alchemilla-Exkursion, vielleicht auf die Rax oder gerne auch anderswo, mitzugehen. Würde sich das jemand zutrauen?
Punkto Alchemilla abwechselnd verzweifelt, wütend, resigniert,
J