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Leithaau bei Schönabrunn (Gde. Prellenkirchen)

Verfasst: Mittwoch 1. Januar 2020, 23:52
von kurt nadler
Wie auch flussaufwärts bei Pachfurth artenarme, überaus eutrophe, durch historische Flussbegradigung und nachfolgende -eintiefung beeinträchtigte, stark hybridpappel- und eschenahorn- und goldrutenlastige, aber wenigstens vielfach weidenreiche Au. Ein Sonderstandort im untersten Exkursionsteil: durch Hangbäche gespeister überfluteter, bruchartiger Auwald.
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Re: Leithaau bei Schönabrunn (Gde. Prellenkirchen)

Verfasst: Donnerstag 2. Januar 2020, 00:00
von kurt nadler
Teil 2 von 2

Re: Leithaau bei Schönabrunn (Gde. Prellenkirchen)

Verfasst: Donnerstag 2. Januar 2020, 11:39
von Hermann Falkner
Hallo Kurt,
Zu canescens-Einschlag bei P. alba: würd ich anhand der Rinde auch sagen (grünlich-grau, würd ich sagen), die Blätter (Lang- und Kurztriebblätter sind auf deinem Bild sehr gut vertreten) würden aber auch zu reiner alba gut passen.
Und - ein Fehlen von canescens in den Leitha-Auen wär ja auch sehr verwunderlich, die Frage wär eher, wie schaut's mit schönen "reinen" alba-Beständen dort aus - vermutlich eher nicht so gut??
Ulmus (wohl) laevis-Blätter sieht man im Blätterbild auch einige.

Re: Leithaau bei Schönabrunn (Gde. Prellenkirchen)

Verfasst: Donnerstag 2. Januar 2020, 17:57
von kurt nadler
lieber hermann

auch wir sind immer anhand der rinden skeptisch, sowohl bei der pachfurther serie als auch hier, während die blätter immer recht "gut" ausschaun. wenn man lobaugeprägt ist - das gilt auch für uns - schaut vieles andere nicht so rein alba-mäßig aus, so z.b. auch die bestände in den linzer auen.

ja, ulmus laevis haben wir auch in diesem abschnitt (als baum) fotodokumentiert, sie ist verbreitet.

herzliche grüße
kurt