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Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 00:39
von kurt nadler
wie in viewtopic.php?f=23&t=2428 erwähnt, waren wir kürzlich auf der stubalm weitre taxa nachsuchen.
ich beginne einmal im bereich um den rappoldkogel (hauptgipfel der stubalm), welcher in der stapfia-publikation (https://www.zobodat.at/pdf/STAPFIA_0109_0041-0101.pdf) nicht inhalt war und sich durch weitre gebirgstaxa auszeichnet, die´s auf der almenhochfläche nicht gibt.
erfreulicherweise haben mir immer wieder interessierte die eine oder andre art nachgemeldet, die ich mit unsren eigenen neufunden möglichst heuer noch zusammenfassen möchte und hoffentlich in form einer ergänzungspublikation unterbringe (hoffentlich inkl. der durch kollegen brandstätter erbrachten hieraciennachweise, denen ich hier noch nicht vorgreifen kann.)

teil 1: SO-aufstieg rappold, ein gemütlicher spaziergang. 20.7.2020

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 00:45
von kurt nadler
teil 2 - SO-aufstieg

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 00:50
von kurt nadler
teil 3 - weiter bis zum gipfel (letzte 2 bilder)

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 00:58
von kurt nadler
teil 4 - abstieg vom gipfel (bild 1) richtung salzstiegel.

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 01:04
von kurt nadler
teil 5 - salzstiegelweg an der rappold-südflanke:
eigentlich wurde hier 2018 der kompakteste und dichteste plat. bifolia-bestand festgestellt, doch dieses exemplar ist da nicht wirklich zuordenbar. für mich weder muelleri, montana (chlorantha) noch bifolia.
und wieder das absurde scorzoneroides autumnalis.

wenn zeit bleibt, kommt demnächst wölker- und schwarzkogel im kernbereich der stubalm.

wenn sonst jemand hier was reinstellen möchte, sei sie/er willkommen.

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 07:13
von Norbert Griebl
Schöne Zusammenstellung,

Bild P2260187 halte ich für Gnaphalium sylvaticum.
LG

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 11:03
von kurt nadler
gnaph. war eindeutig: hochstehendes, großes grundlaub, "3-nervig", 2 bestimmer.

heute beginne ich mit mit dem kernteil der stubalm um wölker- bis schwarzkogel:
außer 1. bild (20.7.2020) alles 21.7.2020. (übrigens 1 tag, wo unabhängig von uns auch ein botanikerkollege unterwegs war und mir funde meldete.)

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 11:06
von kurt nadler
teile 2

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Freitag 24. Juli 2020, 11:14
von kurt nadler
teil 3
"reine" campanula scheuchzeri, wie wir sie von den salzburger nordalpen kennen, scheint hier nicht vorzukommen. tw. wurde dieser sachverhalt schon in der publikation kurz angeschnitten. entsprechende hinweise bekam ich auch schon aus der kollegenschaft.
da rotundifolia nur als eingeschlepptes einzelexemplar recht weit weg vorgefunden wurde, gehe ich einmal von introgression von cochl.-genmaterial aus. (in der publ. war ich noch mehr bei rot.-einfluss.)
vielleicht ists aber auch eine abgrenzbare regionalsippe, wie man das hier bei tofieldia und galium pumilum (mit anisophyllon-ähnlichkeit) vermuten kann.
dass sich cerastium arvense strictum hier morphologisch mehr oder weniger stark der unterart suffruticosum (viewtopic.php?f=10&t=2369&hilit=cerastium) annähert, sei anhand zweier leider nicht guter fotos nochmals belegt: laub rückwärts gebogen, schmal (aber eher nicht ausreichend), "viel"-blütige infloreszenz (dennoch die individuen z.b. in almhausnähe ganz überwiegend dreiblütig). leider erkennt man die beschaffenheit der infloreszenztragblätter nicht wirklich.

wenn zeit bleibt, folgt bei nächster gelegenheit der blick auf die spärlichen nasslebensräume der stubalm.

Re: Stubalm abseits Brandkogel

Verfasst: Samstag 25. Juli 2020, 10:43
von kurt nadler
teil 4