Heute war ich bei Wolkersdorf unterwegs. Dies vor dem Hintergrund, dass ich in vier Quadranten nördlich davon in den letzten Jahren
Phelipanche arenaria nachweisen konnte. Also dachte ich, die Art könnte dort auch vorkommen und hielt nach sandigen Brachen mit
Artemisia campestris Ausschau. Meine Zielart fand ich nicht, dafür das hier:

- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 20260623_182328.jpg (1.8 MiB) 1162 mal betrachtet

- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 20260623_184843.jpg (1.26 MiB) 1162 mal betrachtet

- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 20260623_185009.jpg (1.19 MiB) 1162 mal betrachtet

- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 20260623_182838.jpg (825.66 KiB) 1162 mal betrachtet

- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 20260623_182918.jpg (768.09 KiB) 1162 mal betrachtet

- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 20260623_182857.jpg (850.55 KiB) 1162 mal betrachtet

- Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
- 20260623_182904.jpg (820.88 KiB) 1162 mal betrachtet
Leider war ich zwei bis drei Wochen zu spät, nun ist alles braun. Man erkennt allerdings anhand der fehlenden Vorblätter, dass es sich um eine
Orobanche, keine
Phelipanche handelt. Zudem erkennt man eine wollige Behaarung. Das zusammen mit dem Fundort direkt neben
Artemisia campestris deutet für mich stark darauf hin, dass es sich um
Orobanche coerulescens CR —
L9 T7 K8 F2 R8 N1 S0 handelt.
Ich werde also nächstes Jahr, diesmal früher im Jahr, nochmals hinpilgern. Das sind so die Leiden der Orobanchologen. Die Orobanchen sind nur kurz im Jahr bestimmbar, zuvor sind sie nicht voll aufgeblüht, danach vertrocknet. Der Vorteil ist allerdings, dass die vertrockneten Pflanzen noch lange, oft bis ins nächste Jahr stehen bleiben und man sie so sogar im Winter finden und sich vormerken kann. So hat man immer ein Ziel vor Augen und es wird einem nicht fad.