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Hilfe! Unbestimmbar!

Verfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 19:04
von kurt nadler
Kann dieses Gnaphalium hoppeanum sein?
17.7.2019, nördlicher Koralmzug, Tiefsubalpinstufe, Forstmulcherfläche in artenarmem Nardetum; weit und breit keine Felsen oder >Waldgrenze reichende Sonderstandorte, sondern sanftes, oft verwaldendes Almgelände.

Re: Hilfe! Unbestimmbar!

Verfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 19:19
von Norbert Griebl
Hallo Kurt, halte ich für Gnaphalium sylvaticum.
LG Norbert

Re: Hilfe! Unbestimmbar!

Verfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 19:33
von kurt nadler
danke für die unerwartete meinung! in der gegend hatte ich an den etwas tiefer gelegenen forststraßen (normales) sylvaticum. ich wär nie auf die idee gekommen, dieses auch für eins zu halten. ein paar km südlich hatte ich 2018 mehr norvegicum als sylvaticum. ein andres fand ich bislang auf der koralm nicht, ich war aber noch kaum im hochgebirgsanteil.

ich ersuche dringend noch um die meinungen anderer und vielleicht ein paar merkmalshinweise von euch routinierten!

Re: Hilfe! Unbestimmbar!

Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2019, 00:08
von Oliver Stöhr
Aufgrund des ährenförmigen Blütenstands, der mehr als 12 Blüten Körbe aufweist (vgl. EFÖLS) halte ich das auch für G. sylvaticum. G. hoppeanum hätte deutlich weniger Körbe und würde ich als basiphile Art an diesem Standort auch nicht erwarten. G. sylvaticum kann habituell auch diese Wuchsform ausbilden, insbes. an anthropogenen Flächen.
Beste Grüße
Oliver

Re: Hilfe! Unbestimmbar!

Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2019, 08:41
von kurt nadler
herzlichen dank an euch super-profis!
inzwischen erwarte ich mir keine abweichende meinung mehr.