setaria
Verfasst: Donnerstag 3. Oktober 2019, 20:09
liebe ruderal- und segetalerfahrene
es ist an der zeit, dass ich mich mit "meinen" setarias, die ich jahr und tag im garten rupfe, auseinandersetzen anfange.
bisherige oberflächliche bestimmungsversuche waren vergeblich. jetzt bin ich grad leider abseits meiner pflanzen und des fischadlers, hab aber im netz versucht, einigermaßen einen überblick zu kriegen und fand für ost-ö v.a. pumila, verticillata, verticilliforme, viridis und faberi.
meine sommerannuellen sind:
eine winzige, die extrem leicht und nahezu widerstandslos zu rupfen ist und sofort im jungen aufwuchs verzweigend büschelig bestockt und schon bei 10 cm höhe blüht. diese sippe kommt auch überall ruderal in grasbeständen in bestandslücken und färbt im spätsommer gern rötlich (laub). ob sie klebt, weiß ich nicht. gibts einen gartenpraktiker, der eine diagnose wagt? kann das pumila sein?
dann gibts die hier in den fotos (20.7.2019, prellenkirchen, wohl langhaarige gleich wie kurzhaarige!?) dargestellte mittelgroße, die erst bei einigen dm höhe blüht und nur wenig verzweigt (meist 1 bis wohlgenährt 3 stängel pro pflanze). zum ausreißen muss man mit ein wenig mehr kraft ziehen, geht aber auch gut raus. sie bleibt grün, steht stickstoffreicher als die erste. die nicht geschlossenen kolben scheinen auf verticillata und v.-forme, je nachdem, ob sie kleben, hinzuweisen.
sehr selten hab ich auch noch größere, breitblättrige frischgrüne mit besonders schlanken und langen kolben, die kürzer"grannig" als die mittleren sind. deutet das auf faberi?
bin für den fotobestimmungsversuch und jegliche tipps zur schnellansprache der sippen dankbar.
leider weiß ich bei den noch grünen individuen nicht, welche kleben. die furchtbare kleberei kommt bei mir erst gegen den herbst zu, wenn ich dann braune kolben ins gewand eingearbeitet verschleppe.
es ist an der zeit, dass ich mich mit "meinen" setarias, die ich jahr und tag im garten rupfe, auseinandersetzen anfange.
bisherige oberflächliche bestimmungsversuche waren vergeblich. jetzt bin ich grad leider abseits meiner pflanzen und des fischadlers, hab aber im netz versucht, einigermaßen einen überblick zu kriegen und fand für ost-ö v.a. pumila, verticillata, verticilliforme, viridis und faberi.
meine sommerannuellen sind:
eine winzige, die extrem leicht und nahezu widerstandslos zu rupfen ist und sofort im jungen aufwuchs verzweigend büschelig bestockt und schon bei 10 cm höhe blüht. diese sippe kommt auch überall ruderal in grasbeständen in bestandslücken und färbt im spätsommer gern rötlich (laub). ob sie klebt, weiß ich nicht. gibts einen gartenpraktiker, der eine diagnose wagt? kann das pumila sein?
dann gibts die hier in den fotos (20.7.2019, prellenkirchen, wohl langhaarige gleich wie kurzhaarige!?) dargestellte mittelgroße, die erst bei einigen dm höhe blüht und nur wenig verzweigt (meist 1 bis wohlgenährt 3 stängel pro pflanze). zum ausreißen muss man mit ein wenig mehr kraft ziehen, geht aber auch gut raus. sie bleibt grün, steht stickstoffreicher als die erste. die nicht geschlossenen kolben scheinen auf verticillata und v.-forme, je nachdem, ob sie kleben, hinzuweisen.
sehr selten hab ich auch noch größere, breitblättrige frischgrüne mit besonders schlanken und langen kolben, die kürzer"grannig" als die mittleren sind. deutet das auf faberi?
bin für den fotobestimmungsversuch und jegliche tipps zur schnellansprache der sippen dankbar.
leider weiß ich bei den noch grünen individuen nicht, welche kleben. die furchtbare kleberei kommt bei mir erst gegen den herbst zu, wenn ich dann braune kolben ins gewand eingearbeitet verschleppe.