Ranunculus auricomus agg.
Verfasst: Mittwoch 19. April 2017, 15:36
Vermutlich wird mir die Bestimmung von Goldhahnenfussarten bis zur Artengruppe (geschweige denn zur Art) immer ein Mysterium bleiben, ich sehe mich allein schon beim Umgang mit dem Schlüssel in der EFÖLS überfordert; davon abgesehen habe ich in meiner kleinen Wohnung weder ein geeignetes Raumklima noch auch nur annähernd die Lagerkapazitäten, um entsprechendes Herbarmaterial von Funden dieser komplizierten Artengruppe sammeln und aufbewahren zu können. (Von meinen zeitlichen Ressourcen ganz zu schweigen, es erfordert offenbar einige Mühe, um in dieser Artengruppe zumindest halbwegs sattelfest werden zu können.)
Mit diesem Beitrag möchte ich aber zumindest ein Individuum der Artengruppe vorstellen; und eine Frage zum Spezialschlüssel hätte ich auch (vermutlich mehr, sobald ich mal über diese eine Frage hinaus bin ;-).
Das Exemplar stammt von der Salzwiese bei Hadersdorf, Wien Penzing, wo die Art häufig vorkommt; auf dem Flecken, den ich mir näher angesehen habe, waren zumindest für mein "naives" Auge die Einzelindividuen +/- einander ähnlich, ich habe aber keine Ahnung, ob auf der Salzwiese nicht doch mehrere Kleinarten vorkommen.
Die Grundblätter waren "von unten nach oben" aufsteigend (wie in EFÖLS beschrieben) ungeteilt bis erst beim letzten Blatt tief eingeschnitten, die untersten Stengelblätter lanzettlich und erst die obersten linealisch. Bei diesem Exemplar waren nur 4 Grundblätter entwickelt, vermutlich weil die Pflanze gerade erst zu blühen begonnen hat (?!), es hat auch Exemplare mit stärker zerteilten letzten Grundblättern gegeben.
Kronblätter waren überall vorhanden, nicht selten sogar die "vollen 5", beim gezeigten Exemplar 4 - eines fehlt.
Was die Blattabfolge betrifft, ist mir nicht ganz klar, was mit "Frühjahrsblättern" gemeint ist - der Text in EFÖLS erklärt's nicht genau, es steht aber "Abfolge von Anfangs-, Frühj- und SchlussB" - ich nehme also an, die ersten Blätter sind die "Anfangsblätter", die nächsten die "Frühjahrsblätter" und die letzten die "Schlussblätter" - aber wenn dem so ist, dann ist eine sinnvolle Abfolge der Blätter erst am verblühenden, fruchtenden Exemplar wirklich eindeutig feststellbar, oder?
Bei meinem Exemplar hiesse das dann wohl - Grundblätter 1+2 = Anfangsblätter, 3+4 = Frühjahrsblätter?
Mit diesem Beitrag möchte ich aber zumindest ein Individuum der Artengruppe vorstellen; und eine Frage zum Spezialschlüssel hätte ich auch (vermutlich mehr, sobald ich mal über diese eine Frage hinaus bin ;-).
Das Exemplar stammt von der Salzwiese bei Hadersdorf, Wien Penzing, wo die Art häufig vorkommt; auf dem Flecken, den ich mir näher angesehen habe, waren zumindest für mein "naives" Auge die Einzelindividuen +/- einander ähnlich, ich habe aber keine Ahnung, ob auf der Salzwiese nicht doch mehrere Kleinarten vorkommen.
Die Grundblätter waren "von unten nach oben" aufsteigend (wie in EFÖLS beschrieben) ungeteilt bis erst beim letzten Blatt tief eingeschnitten, die untersten Stengelblätter lanzettlich und erst die obersten linealisch. Bei diesem Exemplar waren nur 4 Grundblätter entwickelt, vermutlich weil die Pflanze gerade erst zu blühen begonnen hat (?!), es hat auch Exemplare mit stärker zerteilten letzten Grundblättern gegeben.
Kronblätter waren überall vorhanden, nicht selten sogar die "vollen 5", beim gezeigten Exemplar 4 - eines fehlt.
Was die Blattabfolge betrifft, ist mir nicht ganz klar, was mit "Frühjahrsblättern" gemeint ist - der Text in EFÖLS erklärt's nicht genau, es steht aber "Abfolge von Anfangs-, Frühj- und SchlussB" - ich nehme also an, die ersten Blätter sind die "Anfangsblätter", die nächsten die "Frühjahrsblätter" und die letzten die "Schlussblätter" - aber wenn dem so ist, dann ist eine sinnvolle Abfolge der Blätter erst am verblühenden, fruchtenden Exemplar wirklich eindeutig feststellbar, oder?
Bei meinem Exemplar hiesse das dann wohl - Grundblätter 1+2 = Anfangsblätter, 3+4 = Frühjahrsblätter?