Veronica arvensis (cf.)
Verfasst: Freitag 21. April 2017, 19:18
Ich stell's unter "Bestimmung" ein, obwohl ich mir eh ziemlich sicher bin - aber da es ein eher untypisches Exemplar ist, womöglich auch für einen breiteren Kreis von Forumsnutzern interessant ;-)
Fundort: heute, 21.04.17, Obere Lobau, Fuchshäufl, Heisslände: Störstelle, dh auf nahezu "rohem" sandigen Schotter, sehr nährstoffarm und trocken. Dementsprechend kümmerlich waren die Pflanzen auch (rund ein Dutzend), kaum die in der Flora für V. arvensis "geforderten" 3 cm hoch - und damit so klein, dass nicht nur das Fotografieren, sondern auch die Untersuchung der Pflanzen gar nicht so einfach war.
Es waren nur ganzrandige Stengelblätter vorhanden (dh gleich dem Deckblatt), keine gekerbten "Veronica-Blätter"; die Pflanzen waren auch einblütig, was ja bei Veronicas unüblich ist, bei einjährigen Kümmerexemplaren aber schon einmal vorkommt.
Um sicherzugehen, bin ich sowohl den Bestimmungsweg für "Blüstd: Traube" als auch für "Blü in den Achseln gestielter LB" durchgegangen, letzterer würde aber aufgrund der zahlreich vorhandenen drüsenlosen Haare und der eiförmigen Kelchblätter zu Veronica polita oder V. opaca führen, die beide aber ebenfalls gekerbte Deckblätter haben (und darüber hinaus schon vom Habitus her gar nicht in Frage kommen), der Bestimmungsast "Blüstd: Traube" muss also korrekt sein - und führt dann aufgrund des kurzen Blütenstiels und der Kronblätter (kürzer als die Kelchblätter) zu Veronica arvensis oder peregrina.
Zu Veronica arvensis würde sehr gut die abstehende Behaarung passen - und der Exkursionsflora-Schlüssel räumt ein, dass die Stengelblätter "selten fast ganzrandig" sein könnten), V. peregrina dagegen ist immer ohne drüsenlose Haare - und scheidet allein dadurch (und durch weitere Merkmale) aus; es kann sich somit eigentlich nur um etwas untypische Veronica arvensis handeln, würde ich meinen.
Fundort: heute, 21.04.17, Obere Lobau, Fuchshäufl, Heisslände: Störstelle, dh auf nahezu "rohem" sandigen Schotter, sehr nährstoffarm und trocken. Dementsprechend kümmerlich waren die Pflanzen auch (rund ein Dutzend), kaum die in der Flora für V. arvensis "geforderten" 3 cm hoch - und damit so klein, dass nicht nur das Fotografieren, sondern auch die Untersuchung der Pflanzen gar nicht so einfach war.
Es waren nur ganzrandige Stengelblätter vorhanden (dh gleich dem Deckblatt), keine gekerbten "Veronica-Blätter"; die Pflanzen waren auch einblütig, was ja bei Veronicas unüblich ist, bei einjährigen Kümmerexemplaren aber schon einmal vorkommt.
Um sicherzugehen, bin ich sowohl den Bestimmungsweg für "Blüstd: Traube" als auch für "Blü in den Achseln gestielter LB" durchgegangen, letzterer würde aber aufgrund der zahlreich vorhandenen drüsenlosen Haare und der eiförmigen Kelchblätter zu Veronica polita oder V. opaca führen, die beide aber ebenfalls gekerbte Deckblätter haben (und darüber hinaus schon vom Habitus her gar nicht in Frage kommen), der Bestimmungsast "Blüstd: Traube" muss also korrekt sein - und führt dann aufgrund des kurzen Blütenstiels und der Kronblätter (kürzer als die Kelchblätter) zu Veronica arvensis oder peregrina.
Zu Veronica arvensis würde sehr gut die abstehende Behaarung passen - und der Exkursionsflora-Schlüssel räumt ein, dass die Stengelblätter "selten fast ganzrandig" sein könnten), V. peregrina dagegen ist immer ohne drüsenlose Haare - und scheidet allein dadurch (und durch weitere Merkmale) aus; es kann sich somit eigentlich nur um etwas untypische Veronica arvensis handeln, würde ich meinen.