Veronica sp. (V. serpyllifolia subsp. serpyllifolia)
Verfasst: Dienstag 9. Mai 2017, 21:45
Direkt vor der Haustür in Wien XXII., Essling wächst schon länger eine Veronica-Population, die ich mir jetzt einmal genauer angeschaut habe - Standort ist ein gewöhnlicher "Gänseblümchen-Hundstrümmerl-Trittrasen", der auch +/- regelmässig gemäht, aber nicht sehr gepflegt wird, sonst hätte diese Veronica schliesslich keine Chance.
Es sind mehrere Individuen, die in +/- geschlossener Grasnarbe wachsen, die Wurzel ist mir für eine einjährige Pflanze auch etwas zu "robust" (relativ hart, fast schon verholzend), das heisst, obwohl eigentlich recht zart (Gänseblümchen-Grösse oder etwas grösser) doch sicher eine mehrjährige.
Der Blütenstand ist eine foliose Traube mit nur ganz seicht gekerbten Blättern, die alle sitzend sind - nicht nur die Deckblätter, auch die gegenständigen Laubblätter.
Der Blüten- und Fruchtstiel ist 4-5 mm lang, die Pflanze ist mit krummen Haaren an fast allen Teilen behaart, spärlicher auf den Kelchblättern, die leicht "gepunktet" wirken, vielleicht sind das sehr kurze Drüsenhaare oder sitzende Drüsen, ich kann's auch unter der Lupe nicht erkennen (und kann nicht mikroskopieren).
Die Frucht erscheint mir +/- rund, also weder breiter als lang noch umgekehrt, es sind aber nur unreife Früchte vorhanden, die sich noch entwickeln können; die unreife Frucht ist geringfügig behaart, soweit ich das erkennen kann, womöglich auch Drüsenhaare (kann man am Bild halbwegs erkennen).
Die Bilder stammen von heute und vorgestern, weitere Bilder natürlich möglich, ich muss nur vor die Haustür gehen.
Mit dem EFÖLS-Schlüssel lande ich ergo bei Punkt 20; bis dahin ist alles klar.
Von 20 ausgehend: selbst wenn man da auf "einjährig" ginge, käme man auf V. arvensis, und die kann's ja wohl wirklich nicht sein - sprich weiter bei 25 > 27; man käme da auf Veronica serpyllifolia subsp. serpyllifolia, was eigentlich ganz gut passen würde, die Art wird in Wien (Pannonikum) aber als selten angeführt und ist in der Wienflora in Transdanubien nicht angegeben (nur für die Lobau).
Da es sich somit womöglich um einen Erstfund für Essling (Siedlungsgebiet) handelt, hätte ich doch gerne noch andere Meinungen eingeholt.
Es sind mehrere Individuen, die in +/- geschlossener Grasnarbe wachsen, die Wurzel ist mir für eine einjährige Pflanze auch etwas zu "robust" (relativ hart, fast schon verholzend), das heisst, obwohl eigentlich recht zart (Gänseblümchen-Grösse oder etwas grösser) doch sicher eine mehrjährige.
Der Blütenstand ist eine foliose Traube mit nur ganz seicht gekerbten Blättern, die alle sitzend sind - nicht nur die Deckblätter, auch die gegenständigen Laubblätter.
Der Blüten- und Fruchtstiel ist 4-5 mm lang, die Pflanze ist mit krummen Haaren an fast allen Teilen behaart, spärlicher auf den Kelchblättern, die leicht "gepunktet" wirken, vielleicht sind das sehr kurze Drüsenhaare oder sitzende Drüsen, ich kann's auch unter der Lupe nicht erkennen (und kann nicht mikroskopieren).
Die Frucht erscheint mir +/- rund, also weder breiter als lang noch umgekehrt, es sind aber nur unreife Früchte vorhanden, die sich noch entwickeln können; die unreife Frucht ist geringfügig behaart, soweit ich das erkennen kann, womöglich auch Drüsenhaare (kann man am Bild halbwegs erkennen).
Die Bilder stammen von heute und vorgestern, weitere Bilder natürlich möglich, ich muss nur vor die Haustür gehen.
Mit dem EFÖLS-Schlüssel lande ich ergo bei Punkt 20; bis dahin ist alles klar.
Von 20 ausgehend: selbst wenn man da auf "einjährig" ginge, käme man auf V. arvensis, und die kann's ja wohl wirklich nicht sein - sprich weiter bei 25 > 27; man käme da auf Veronica serpyllifolia subsp. serpyllifolia, was eigentlich ganz gut passen würde, die Art wird in Wien (Pannonikum) aber als selten angeführt und ist in der Wienflora in Transdanubien nicht angegeben (nur für die Lobau).
Da es sich somit womöglich um einen Erstfund für Essling (Siedlungsgebiet) handelt, hätte ich doch gerne noch andere Meinungen eingeholt.