Teucrium scorodonia cf.
Verfasst: Dienstag 27. Dezember 2022, 19:47
Ich sah die Lamiacee dort im Ernstbrunner Wald schon letzten Winter, später im Jahr und ohne Laubblätter, und habe schon damals gerätselt um was es sich handeln könnte. Im Sommer habe ich dann leider vergessen nochmals hinzusehen. Heute hab ich sie wieder gesehen und würde sie nun für Teucrium scorodonia halten. Wer kann mir das bestätigen oder gegebenenfalls einen besseren Vorschlag liefern?
Laut RLÖ22 ist Teucrium scorodonia im Pannonikum nur ein unbeständiger bis eingebürgerter Neophyt. Janchen (1977) nennt einen unbeständigen Fund aus dem Weinviertel: "Kreuttal (bei Unter-Olberndorf im südöstl. Weinviertel), südexponierter lichter Waldrand (Eichenmischwald), auf kalkarmen Sandstein, Einzelexemplar; gefunden von F. Ehrendorfer 1961". Von Th. Barta gibt es aus Niederösterreich Belege von nächst dem Bahnhof Ausschlag-Zöbern in der Buckligen Welt.
Mein Fund beruht vermutlich auf einer Verschleppung. Die Population ist recht groß bzw. erstreckt sich auf mehrere Quadratdekameter, es scheint ihr also gut zu gehen. Auch die Standortsbedingungen, das wären kalkfreie, saure Böden, sind über den Schottern und Sanden der Urdonau erfüllt. Ebenso wie das etwas (sub)ozeanische Mikroklima im großen Waldgebiet.
Hier noch Fotos:
Laut RLÖ22 ist Teucrium scorodonia im Pannonikum nur ein unbeständiger bis eingebürgerter Neophyt. Janchen (1977) nennt einen unbeständigen Fund aus dem Weinviertel: "Kreuttal (bei Unter-Olberndorf im südöstl. Weinviertel), südexponierter lichter Waldrand (Eichenmischwald), auf kalkarmen Sandstein, Einzelexemplar; gefunden von F. Ehrendorfer 1961". Von Th. Barta gibt es aus Niederösterreich Belege von nächst dem Bahnhof Ausschlag-Zöbern in der Buckligen Welt.
Mein Fund beruht vermutlich auf einer Verschleppung. Die Population ist recht groß bzw. erstreckt sich auf mehrere Quadratdekameter, es scheint ihr also gut zu gehen. Auch die Standortsbedingungen, das wären kalkfreie, saure Böden, sind über den Schottern und Sanden der Urdonau erfüllt. Ebenso wie das etwas (sub)ozeanische Mikroklima im großen Waldgebiet.
Hier noch Fotos: