Geranium wallichianum - verschleppt und auswildernd?
Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2023, 22:42
Hallo zusammen,
Bei entflohenen Gartenpflanzen wünschte ich mir ja bisweilen, dass sie mit Etikett daherkommen würden. Tun sie aber in der Regel nicht und so mache ich an sich gerne einen großen Bogen um diese. Im konkreten Fall war die Erscheinung aber doch so auffällig, dass ich nicht anders konnte als mich an die Bestimmung zu machen (mittels Flora of China respektive efloras.org).
Nun, es ergab sich Geranium wallichianum. Ich bin mir der Sache an sich sicher, ich hätte aber doch gerne die ein oder andere Bestätigung oder auch Kritik von Seiten der im Forum versammelten Experten. Ausserdem würde mich interessieren ob jemand von dieser Art, bzw. aber etwa auch Geranium himalayense bereits Verwilderungen gefunden hat.
Zum Fund selbst: Feldkirch Obere Illschlucht (Konservatorium bzw. Zufahrt Hochwuhr), neophytenreiche Hochgras-Staudenflur auf einer Aushubdeponie am Rand eines submontanen, edellaubreichen Buchenwalds. Wohl per Aushubmaterial verfrachtet (ausgeräumte städtische Blumenrabatte?). Nicht eindeutig klärbar ist die Frage ob sich die Art vor Ort langsam ausgebreitet hat oder sämtliche Pflanzen - es handelt sich um etwa 20 Stöcke - quasi separat eingebracht wurden.
Habitus in situ
Habitus Beleg (Anmerkung - Wurzel vertikal, deshalb bei Entnahme abgerissen)
Stipeln eiförmig, verwachsen
Blüte zerlegt, Filamente lanzettlich bis an der Basis etwas erweiter, Kronblatt ausgebuchtet, Kelchblatt mit abgesetzter Spitze
Behaarung an der Kronblattbasis
Behaarung Kelch-Aussenseite
Ich bedanke mich schon vorab um den ein oder anderen Kommentar,
Grüße Andreas
Bei entflohenen Gartenpflanzen wünschte ich mir ja bisweilen, dass sie mit Etikett daherkommen würden. Tun sie aber in der Regel nicht und so mache ich an sich gerne einen großen Bogen um diese. Im konkreten Fall war die Erscheinung aber doch so auffällig, dass ich nicht anders konnte als mich an die Bestimmung zu machen (mittels Flora of China respektive efloras.org).
Nun, es ergab sich Geranium wallichianum. Ich bin mir der Sache an sich sicher, ich hätte aber doch gerne die ein oder andere Bestätigung oder auch Kritik von Seiten der im Forum versammelten Experten. Ausserdem würde mich interessieren ob jemand von dieser Art, bzw. aber etwa auch Geranium himalayense bereits Verwilderungen gefunden hat.
Zum Fund selbst: Feldkirch Obere Illschlucht (Konservatorium bzw. Zufahrt Hochwuhr), neophytenreiche Hochgras-Staudenflur auf einer Aushubdeponie am Rand eines submontanen, edellaubreichen Buchenwalds. Wohl per Aushubmaterial verfrachtet (ausgeräumte städtische Blumenrabatte?). Nicht eindeutig klärbar ist die Frage ob sich die Art vor Ort langsam ausgebreitet hat oder sämtliche Pflanzen - es handelt sich um etwa 20 Stöcke - quasi separat eingebracht wurden.
Habitus in situ
Habitus Beleg (Anmerkung - Wurzel vertikal, deshalb bei Entnahme abgerissen)
Stipeln eiförmig, verwachsen
Blüte zerlegt, Filamente lanzettlich bis an der Basis etwas erweiter, Kronblatt ausgebuchtet, Kelchblatt mit abgesetzter Spitze
Behaarung an der Kronblattbasis
Behaarung Kelch-Aussenseite
Ich bedanke mich schon vorab um den ein oder anderen Kommentar,
Grüße Andreas