Verwilderte Picea - aber welche?
Verfasst: Mittwoch 31. Januar 2024, 13:38
Hallo zusammen,
heute habe in Lienz an der Iselmauer eine junge verwilderte Fichte (Höhe ca. 0,5 m) gefunden, die sicher keine P. abies ist. Ich habe mich sodann der Bestimmung gewidmet, bin aber ehrlich gesagt trotz Roloff-Gehölzflora, Fitschen, usf. bis jetzt nicht schlau geworden.
Anbei einige Fotos dazu, tw. im Vergleich zu P. abies. Die unbekannte Sippe weist dünnere Nadeln als P. abies auf, diese sind auch deutlich bespitzt (was gegen die häufig kultivierte P. omorika spricht) und unterseits durch die weißlichen Stomatareihen rel. glauk (oberseits sind keine weißlichen Streifen). Die Nadeln sind im Querschnitt m.E. nicht höher als breit; sie sind nicht gleichmäßig um den Trieb herum angeordnet, sondern stehen gescheitelt.
Die Triebe sind gelbbraun und deutlich behaart (letzteres würde wiederum für P. omorika sprechen). Interessant sind die unteren Hüllschuppen der Endknospen, denn diese sind priemlich ausgezogen und überragen damit die Knospe selbst; bei P. abies ist das nicht der Fall. Die Knospen sind aber nicht spitz sondern stumpf.
Ein mutmaßlicher kultivierter Elternbaum stand ca. 10m entfernt und wies eine schlanke Krone auf (würde wieder für P. omorika) sprechen.
Also: "nix was ma" :-) ... aber vielleicht hat wer von euch eine Idee?
Viele Grüße
Oliver
heute habe in Lienz an der Iselmauer eine junge verwilderte Fichte (Höhe ca. 0,5 m) gefunden, die sicher keine P. abies ist. Ich habe mich sodann der Bestimmung gewidmet, bin aber ehrlich gesagt trotz Roloff-Gehölzflora, Fitschen, usf. bis jetzt nicht schlau geworden.
Anbei einige Fotos dazu, tw. im Vergleich zu P. abies. Die unbekannte Sippe weist dünnere Nadeln als P. abies auf, diese sind auch deutlich bespitzt (was gegen die häufig kultivierte P. omorika spricht) und unterseits durch die weißlichen Stomatareihen rel. glauk (oberseits sind keine weißlichen Streifen). Die Nadeln sind im Querschnitt m.E. nicht höher als breit; sie sind nicht gleichmäßig um den Trieb herum angeordnet, sondern stehen gescheitelt.
Die Triebe sind gelbbraun und deutlich behaart (letzteres würde wiederum für P. omorika sprechen). Interessant sind die unteren Hüllschuppen der Endknospen, denn diese sind priemlich ausgezogen und überragen damit die Knospe selbst; bei P. abies ist das nicht der Fall. Die Knospen sind aber nicht spitz sondern stumpf.
Ein mutmaßlicher kultivierter Elternbaum stand ca. 10m entfernt und wies eine schlanke Krone auf (würde wieder für P. omorika) sprechen.
Also: "nix was ma" :-) ... aber vielleicht hat wer von euch eine Idee?
Viele Grüße
Oliver