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Matthiola longipetala subsp. longipetala
Verfasst: Montag 9. Juni 2025, 22:11
von Stefan Lefnaer
Re: Matthiola longipetala subsp. longipetala
Verfasst: Samstag 14. Juni 2025, 23:01
von Stefan Lefnaer
Gibt es Meinungen hierzu? Die KI meines Vertrauens hat den Namen
Matthiola longipetala subsp. longipetala ausgespuckt, ich würde aber gerne die Verbindung zur menschlichen Sphäre nicht ganz verlieren. Hier übrigens noch Fotos von einer zweiten Pflanze die dort zu finden war:

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Re: Matthiola longipetala subsp. longipetala
Verfasst: Samstag 14. Juni 2025, 23:08
von Stefan Lefnaer
Von Vergesellschaftung kann man hier wohl kaum sprechen, ich möchte aber erwähnen, dass ich noch weitere Exoten-Einzelpflanzen fand, nämlich
Glebionis segetum...

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...und
Linum grandiflorum:

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Ansonsten aber eine normale (Segetal-)Ruderalflora mit
Atriplex sagittata,
Chenopodium album agg.,
Tripleurospermum inodorum,
Lactuca serriola,
Cirsium arvense,
Apera spica-venti usw. Also vermutlich wurden die Exoten nicht flächendeckend angesät, sonst müssten wohl mehr Pflanzen davon vorhanden sein.
Re: Matthiola longipetala subsp. longipetala
Verfasst: Sonntag 15. Juni 2025, 07:40
von kurt nadler
Also zeitgemäßes Phänomen: wohl weitgehend unbeständige Verwilderungen von "Biodiversitäts"-Saatgut, wenn ich es einmal so nennen darf. Jenes, wie wir schon diskutierten, welches von Saatgutfirmen vertrieben wird und von Hobby-Naturschützern eingesetzt wird, teilweise unter Konterkarierung "echter" Naturschutzzielsetzungen, wenn man das einmal ein wenig forsch formulieren will.
Nun, der Naturschützer in mir ist weniger "amused", und der Hobbybotaniker in mir kann sich auch nur bedingt über einen Neuankömmling freuen, wenn der grad erst von wem andren ausgestreut worden ist. Gesetzlich schaut´s ganz vereinfacht wohl so aus, dass man in Ortsgebieten alles, was nicht auf der "Verbotsliste" der EK steht, ausbringen darf, am Land nix. Da passieren halt Kollateral-Zufälle. Nun ja, solang davon nix invasiv wird oder in heimische Gewächse einkreuzt ....
Re: Matthiola longipetala subsp. longipetala
Verfasst: Sonntag 15. Juni 2025, 08:42
von Stefan Lefnaer
Wobei ich das Ausbringen von Exoten, die wieder Verschwinden und sich nicht etablieren können, für unkritischer halte, als das Ansalben von heimischen Arten (z.B. aus im Burgenland gesammelten Samen im Weinviertel). Letzteres ist eine gefährliche und nicht nachvollziehbare Florenverfälschung. Bei den Exoten ist wenigstens eindeutig, dass diese angesalbt wurden.