Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg

Wie das Kostbare erhalten? Gefährdungen, Schutzmaßnahmen und Interviews
kurt nadler
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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg

Beitragvon kurt nadler » Samstag 23. Mai 2020, 23:52

leider keine ausnahmeerscheinung!
heuer noch zu schlimmerer jahreszeit und flächiger, genau im orchideenreichsten bereich des spitzerbergs: hier einzige uns bekannte o. militaris, dichtester n. ustulata-bestand, rand des himantoglossum-vorkommens. bei meiner letztkontrolle am 8.5.2020 war die welt noch in ordnung - vielleicht coronabedingt.
von kollateralschäden kann eigentlich nicht mehr die rede sein. ich würde das vorsätzlich nicht naturschutzoptimierte vorgehensweise nennen.
gudulas (schon im vorjahr anlässlich einer zu späten aprilpflege geäußerte) aufklärende hinweise ans regionale natura 2000-management waren bislang wirkungslos.
eigentlich gelten außer nsg-bescheidauflagen und natura 2000-managementplan auch noch artenschutzrechtliche bestimmungen, wonach z.b. vogelbrutzeitliche eingriffe meiner ansicht nach ausgeschlossen sein sollten.
daher einmal ein lob dem naturschutzbund nö, der mit seinen pflegeterminen viel mehr dem vorsichtsprinzip folge leistet.
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DSC09076 spitzerberg frühjahrshäckseleingriff 2020.JPG
Wenn man beim kurzen Überqueren der Fläche schon einmal eine Leiche findet, dann wird dies nicht die einzige sein. Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
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Hermann Falkner
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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg

Beitragvon Hermann Falkner » Sonntag 24. Mai 2020, 10:02

In der Tat skandalös, da fehlen einem die Worte.

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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg

Beitragvon Jürgen Baldinger » Sonntag 24. Mai 2020, 12:22

Sollen wir den Naturschutzbund NÖ darüber informieren?
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"

kurt nadler
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Re: Kollateralschaden bei der Biotoppflege NSG Spitzerberg

Beitragvon kurt nadler » Sonntag 24. Mai 2020, 17:20

norbert s. hat sich schon um diese information angenommen. es ist gewisses fingerspitzengefühl notwendig, um die konsultationen mit der zuständigen natura 2000-gebietsbetreuung, die im einvernehmen mit der landesregierung und der gemeinde (=besitzer) agiert, zu einer konstruktiven lösung für die zukunft zu führen. aktuell pflegt gudula diesen kontakt. anderweitige interventionen wären aktuell kontraproduktiv. insofern ist auch der nönb informiert.
danke allen für die moralische unterstützung.


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