Farnquiz
Re: Farnquiz
Dryopteris carthusiana
LG, michl
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kurt nadler
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Re: Farnquiz
Ich sehe keine Alternative zu Athyrium filix-femina, zumal distentifolium ja nicht grad weit verbreitet ist. Nachrecherchieren, wie sich die beiden auf der Oberseite unterscheiden, mag ich aber nicht.
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kurt nadler
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Re: Farnquiz
interessant. wir haben intern auch beraten, dass vielleicht die mittleren fiedern von dilata symmetrisch sein könnten, da das rätsel sonst nicht "oliver-like" wäre. nämlich viel zu einfach! carthusiana schließe ich aber ob der fehlenden abgewinkeltheit aus. nachschaun gilt weiterhin nicht!
jedenfalls gut gemachtes rätsel. schlägt da der papa in oliver durch?
jedenfalls gut gemachtes rätsel. schlägt da der papa in oliver durch?
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Oliver Stöhr
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Re: Farnquiz
Hallo zusammen,
hier kommt wie versprochen die Auflösung: Es ist - wie Gerhard Karrer richtig geschrieben hat - Dryopteris dilatata!
Warum? Diese Art weist typischerweise, wie am Bild gut zu erkennen, nach unten gebogene Fiederchen-Ränder auf, d.h. die Fiederchen in sich sind nicht gänzlich in einer Ebene ausgerichtet. Es ist dies ein Merkmal, das als „Geländemerkmal“ auch oft in den Bestimmungsschlüsseln zu finden ist, aber wie erwähnt nur am Lebendmaterial - nicht an Herbarbelegen - beurteilet werden kann. Athyrium filix-femina und Dryopteris carthusiana zeigen dieses Merkmal nicht.
Die gelbliche Farbe des Wedels ist übrigens nicht kein Merkmal von D. dilatata, dessen Wedeln können v.a. bei Schattenformen auch dunkelgrün sein.
Das Rätselfoto war bewusst aus dem mittleren Wedelbereich entnommen, hätte ich die basalen, asymmetrischen Hauptfiedern gewählt wäre es vermutlich leicht gewesen.
Anbei noch das gesamte Habitusbild von D. dilatata, der Bildausschnitt wurde diesem Bild entnommen. Man erkennt recht schön die nach unten gebogenen Fiederchenränder und die dadurch recht „durchlässig“ wirkende Wedelform, die mit etwas Geübtheit eine Artansprache schon aus aus einigen Metern Entfernung im Gelände zulässt.
Viele Grüße
Oliver
hier kommt wie versprochen die Auflösung: Es ist - wie Gerhard Karrer richtig geschrieben hat - Dryopteris dilatata!
Warum? Diese Art weist typischerweise, wie am Bild gut zu erkennen, nach unten gebogene Fiederchen-Ränder auf, d.h. die Fiederchen in sich sind nicht gänzlich in einer Ebene ausgerichtet. Es ist dies ein Merkmal, das als „Geländemerkmal“ auch oft in den Bestimmungsschlüsseln zu finden ist, aber wie erwähnt nur am Lebendmaterial - nicht an Herbarbelegen - beurteilet werden kann. Athyrium filix-femina und Dryopteris carthusiana zeigen dieses Merkmal nicht.
Die gelbliche Farbe des Wedels ist übrigens nicht kein Merkmal von D. dilatata, dessen Wedeln können v.a. bei Schattenformen auch dunkelgrün sein.
Das Rätselfoto war bewusst aus dem mittleren Wedelbereich entnommen, hätte ich die basalen, asymmetrischen Hauptfiedern gewählt wäre es vermutlich leicht gewesen.
Anbei noch das gesamte Habitusbild von D. dilatata, der Bildausschnitt wurde diesem Bild entnommen. Man erkennt recht schön die nach unten gebogenen Fiederchenränder und die dadurch recht „durchlässig“ wirkende Wedelform, die mit etwas Geübtheit eine Artansprache schon aus aus einigen Metern Entfernung im Gelände zulässt.
Viele Grüße
Oliver
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