Gagea spp. um Rauchenwarth

= Blütenpflanzen
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Jürgen Baldinger
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Re: Gagea spp. um Rauchenwarth

Beitragvon Jürgen Baldinger » Sonntag 1. April 2018, 22:20

Ich danke Dir herzlich, am Dienstag will ich es mir ansehen.
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Jürgen Baldinger
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Re: Gagea spp. um Rauchenwarth

Beitragvon Jürgen Baldinger » Dienstag 3. April 2018, 21:47

Hallo Hermann,

kurzer Bericht zur Gagea-Nachsuche heute:
Rauchenwarth.jpg
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
Rauchenwarth.jpg (689.43 KiB) 6986 mal betrachtet
1./ Gemeindewald: nichts gefunden
2./ Pfaffenöden: dem Schotterabbau anheim gefallen
3./ Höchstenbühel: keine Gelbsterne, dafür ein schöner Adonis vernalis-Bestand
4./ Schwadorfer Wald: an der von Dir markierten Stelle, an der übrigens vor Kurzem geschlägert wurde, zwar nicht, aber nördlich der Straße am warmen Waldrand G. pratensis
5./ südlicher Schwadorfer Wald: ebenfalls G. pratensis

Ich war dann noch bei diesem Streifen westlich des Königskogels (Was sind das eigentlich für Freaks auf diesem Hügel? Eine Sekte?), der (angesalbte) Salvia austriaca-Bestand dort ist schier unglaublich: einige tausend Exemplare dürften das sein, die Wiese wirkt eher nährstoffreich, und auch auf den moosigen Stellen alles voller Rosetten. Muss im Sommer ein schöner Anblick sein. Oder wird da vorher gemäht?
IMG_20180403_124533.jpg
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
IMG_20180403_124533.jpg (1.62 MiB) 6986 mal betrachtet
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Hermann Falkner
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Re: Gagea spp. um Rauchenwarth

Beitragvon Hermann Falkner » Mittwoch 4. April 2018, 07:10

Hallo Jürgen,

freut mich, dass meine Tipps geholfen haben ;-) auch wenn ich nicht mehr genau gewusst habe, wo es gute Chancen gibt.

Und Danke für den Bericht, ich muss mir eindeutig wieder einmal Zeit für Rauchenwarth nehmen, war schon lang nicht mehr dort. Den Höchstenbühel musst du unbedingt zur Diptam-Blüte besuchen, ist wirklich eindrucksvoll, und schön, dass es der Adonis dort noch gut geht.

Nach Schlägerungen schauts dort meist sehr wüst aus, das ist aber nicht so tragisch, falls man Nachwuchs durch Stockausschläge = Nieferholzwirtschaft zulässt; wirklich schlimm ist nur die Umwandlung in Hochwald.

Der "Bio-Grünstreifen" mit angesalbtem Salvia austriaca ist in der Tat zur Blütezeit eindrucksvoll, sollte zu früh gemäht werden, dann treibt er auch nocheinmal aus. Auf der Kuppe, das ist glaub ich eine Wallfahrtskapelle, ob obstruse Sekte oder einfach nur katholisch weiss ich nicht, ich vermute aber letzteres.

Intressanter ist wie oben schon beschrieben Salvia austriaca NW des Hügels, vom Salvia-Bestand an der Strasse einen Weg in eine Mulde hinunter, man sieht von weitem einen Jäger-Hochsitz: dort ist das; dieser Bestand könnte wie gesagt auch ein autochthoner Rest der Rauchenwarther Steppenlandschaft sein - und wär für diesen Fall intressant.

Lg Hermann

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Jürgen Baldinger
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Re: Gagea spp. um Rauchenwarth

Beitragvon Jürgen Baldinger » Mittwoch 4. April 2018, 07:33

Verstehe, danke. Den Jägerstand NW des Hügels muss ich mir ansehen. Ist dort die alte Flak-Stellung, von der Du oben sprachst? Übrigens habe ich Gagea lutea nirgends gefunden, wird in diesen pannonischen Eichenwäldern wohl zu trocken sein. Galanthus nivalis gibt es jedenfalls.
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Hermann Falkner
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Re: Gagea spp. um Rauchenwarth

Beitragvon Hermann Falkner » Mittwoch 4. April 2018, 12:49

Also dann doch keine Gagea lutea! Galanthus und Hepatica weiss ich nämlich sicher, auch Primula veris übrigens.

Die evtl Flakstellung oder was auch immer ist einige km nördlich (bzw östlich vim Aichhof), auf der Karte ein Waldstück, dort ist jetzt Viola sp. zu erwarten, womöglich doch auch Gage pratensis.


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