Thesium dollineri
- Stefan Lefnaer
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Thesium dollineri - Herbstvariante
Heute fand ich am Latschenberg bei Altenmarkt im Thale (Bezirk Hollabrunn) fruchtende Individuen von Thesium dollineri, bei denen es sich wohl um die bereits im Herbst blühende Variante handelt. Sie waren mehr oder weniger aufrecht, meist verzweigt und wiesen am Stängelgrund Knospen auf, aus denen vermutlich die sternförmigen, unverzweigten Seitenäste entstehen werden, die im nächsten Frühling nochmals zur Blüte kommen. Siehe dazu das Foto aus Schleinbach oben, auf dem die aufrechte, verzweigte und vertrocknete Infloreszenz noch zwischen den sternförmigen, unverzweigten Ästen erkennbar ist. Ich werde mir die Pflanzen jedenfalls nächstes Jahr wieder ansehen um zu sehen wie sie sich entwickeln. Da die Individuen nächst den Pflanzen auftreten die ich dort im Frühling fand, stützt dies die Erkenntnis, dass es sich nicht um zwei genetisch getrennte Sippen ("Th. d. subsp. simplex") handelt. Hier noch Fotos:
Schöne Grüße
Stefan
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- Stefan Lefnaer
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Thesium dollineri - Frühlingsvariante
Heute fand ich Am Hirschen bei Unterolberndorf wieder eine kleine Thesium dollineri-Population. 11 Individuen konnte ich zählen, es dürften aber noch ein paar mehr vorhanden gewesen sein.


Bei ein paar Individuen war noch der abgestorbene Spross vom letzten Herbst (siehe den vorigen Eintrag) vorhanden. Ich habe mir daher erlaubt eine solche Pflanze komplett als Herbarbeleg mitzunehmen. Hier noch Fotos, wo man den alten abgestorbenen aufrechten sowie die neuen seitlichen Sprosse schön erkennen kann:




PS: meine Thesium dollineri-Funde bis 2017 kann man übrigens hier finden: Stefan Lefnaer, Floristische Neuigkeiten aus dem niederösterreichischen Weinviertel und Wien nördlich der Donau, in: Neilreichia 9: 133–142 (2018)
Bei ein paar Individuen war noch der abgestorbene Spross vom letzten Herbst (siehe den vorigen Eintrag) vorhanden. Ich habe mir daher erlaubt eine solche Pflanze komplett als Herbarbeleg mitzunehmen. Hier noch Fotos, wo man den alten abgestorbenen aufrechten sowie die neuen seitlichen Sprosse schön erkennen kann:
PS: meine Thesium dollineri-Funde bis 2017 kann man übrigens hier finden: Stefan Lefnaer, Floristische Neuigkeiten aus dem niederösterreichischen Weinviertel und Wien nördlich der Donau, in: Neilreichia 9: 133–142 (2018)
- Stefan Lefnaer
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Re: Thesium dollineri
Liebe Leute,
die Thesium dollineri-Saison ist eröffnet! Heute fand ich am Dornberg bei Maisbirbaum für heuer meine ersten und sogar schon blühenden Individuen dieser anscheinend gar nicht so seltenen Art. Leider wurde der schöne Trockenhang kürzlich aufgeforstet und die Population wird vermutlich daher bald Geschichte sein. Man erkennt jedenfalls schön die abgestorbenen aufrechten Triebe vom letzten Herbst und die neuen seitlichen Triebe:
Schöne Grüße
Stefan
die Thesium dollineri-Saison ist eröffnet! Heute fand ich am Dornberg bei Maisbirbaum für heuer meine ersten und sogar schon blühenden Individuen dieser anscheinend gar nicht so seltenen Art. Leider wurde der schöne Trockenhang kürzlich aufgeforstet und die Population wird vermutlich daher bald Geschichte sein. Man erkennt jedenfalls schön die abgestorbenen aufrechten Triebe vom letzten Herbst und die neuen seitlichen Triebe:
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Heute habe ich wieder eine kleine Population (rund ein Dutzend Individuen) bei Höbersbrunn in Quadrant 7465-3 gefunden. Das ist bisher mein östlichster Quadrant.
Schöne Grüße
Stefan
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Heute wieder ein Einzelexemplar auf einem Halbtrockenrasen bei Martinsdorf in Quadrant 7565-2. Das ist nun wieder eine Quadrantenspalte weiter östlich. Laut Bodenkarte übrigens ein "kalkhaltiger Kulturrohboden aus Löß", stark kalkhaltig, Bodenreaktion alkalisch.
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