Gestern am Abend war ich nochmals dort: etwas weiter dann das nächste Highlight,
Hordeum jubatum. Im Seewinkel ist die Art ja häufig bis invasiv, wie wir von unserer Vereinsexkursion wissen. Aber nördlich der Donau habe ich sie noch nie gesehen. In ein paar Jahren wird sie dann wahrscheinlich überall etabliert sein.

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Als ich dann am Feldwegrand saß, kam ein Bauer mit dem Traktor angefahren und meinte, dass ich erstens dort nicht hätte gehen dürfen, weil das ein Jungwald wäre, und zweitens überhaupt weil die Leute überall herumrennen und alles zertrampeln die Bienen aussterben würden. Im Hintergrund bullerte währenddessen die ganze Zeit ein Dieselgenerator, der einen aufgeräumten (
Amaranthus blitoides und sonst nix) Zuckerrübenacker mit Wasserfontänen bewässerte. Da war ich dann etwas sprachlos.

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Aber Leute, die sogar die garstigsten Ackerunkräuter mit einem Schutzmanterl versehen, sind mir sympatisch. Und man kann sicher nicht die Bauern alleine verantwortlich machen, wenn diese im globalen Preiskampf bestehen müssen und die Leute Riesenschnitzel möglichst billig mampfen wollen. Nur das Argument mit dem Herumrennen verstehe ich nicht. Wie war das früher, als die Leute viel mehr zu Fuß gegangen sind. Gab es da weniger Bienen?
Jedenfalls als Abschluß am Feldweg direkt unterhalb des Kleinen Wagrams noch eine schöne kleine Population von
Taraxacum serotinum:

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