Quercus cf. petraea

= Blütenpflanzen; Bestimmungsfragen
Pri_Mar
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Quercus cf. petraea

Beitragvon Pri_Mar » Donnerstag 9. Januar 2020, 12:47

Kann man hier von einer Q. petraea sprechen? Oder ist das etwas hybridisiertes? Danke!
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Hermann Falkner
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Re: Quercus cf. petraea

Beitragvon Hermann Falkner » Donnerstag 9. Januar 2020, 13:00

Die Bilder sind vom Sommer? - Kann ich gar nicht einordnen: die Unterseite dürfte wohl behaart sein (Bild leider nicht scharf genug, aber auch die Oberseite zeigt schüttere Behaarung!

Das passt eigentlich zu gar keiner Art, die ivh kenne. Blatt kurz gestielt wie nur bei robur, aber nicht geöhrt, behaart am ehesten wie cerris, zu der würde auch die Spreitenform halbwegs passen, aber ohne die für diese typischen bleibenden Stipeln.
Pubescens hat normalerweise keine leicht zugespitzten Lappen, ausserdem auch bei der Blatt normalerweise länger gestielt, und petraea ist natürlich wie robur unbehaart.

Pri_Mar
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Re: Quercus cf. petraea

Beitragvon Pri_Mar » Donnerstag 9. Januar 2020, 13:09

Das Photo ist vom 30.12. aus der (harten) Schwechat-Au. Sorry, hab ich vergessen dazuzuschreiben...

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Hermann Falkner
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Re: Quercus cf. petraea

Beitragvon Hermann Falkner » Donnerstag 9. Januar 2020, 17:08

So grün im Dezember.…..
Was mir noch einfällt, Jungwuchs wie dieser ist oft untypisch. Und: bei Staunässe kommt eigentlich fast nur robur in Frage, aber ist dieser Standort wirklich so nass??

kurt nadler
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Re: Quercus cf. petraea

Beitragvon kurt nadler » Freitag 10. Januar 2020, 01:03

das ist mit ziemlicher sicherheit was hybridisiertes oder aber ein absoluter neophyt, und ich weiß nicht, ob da petraea überhaupt beteiligt ist, zumal diese nicht nur über lange blattstängel verfügen würde, sondern auch blattränder stark rundlich und weitläufig (aus- und ein-)gebuchtet aufweist.
zackig gespitzte ränder können auf cerris-gene weisen (wobei aber die fransenschuppen um die knospen hier ganz zu fehlen scheinen).
doppelbuchtungen können auf pubescens weisen.
spreitenbasisohren der an sich wirklich kurzstieliegen robur fehlen völlig.

die blattunterseite hat viel pubescens.
also aus meiner sicht am ehesten am ehesten pubescens mit cerriseinschlag.

wie oliver zu sagen pflegt: das ist KEINE bestimmung.

(p.s.: das jugendlaub der cerris weicht enorm vom alters- bzw. kronenlaub ab und ist sowieso recht variabel.)
Zuletzt geändert von kurt nadler am Freitag 10. Januar 2020, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.


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