Waldsteinia ternata wiedergefunden
- Norbert Griebl
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Waldsteinia ternata wiedergefunden
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gestern konnte ich Waldsteinia ternata am Wölfnitzbach bei Lippitzbach in Kärnten wiederfinden. Die Art wurde hier 1973 von Willibald Maurer entdeckt. 53 Jahre später gibt es den Bestand immer noch, wenngleich nur mehr etwa 15 Pflanzen zu finden waren. Die Pflanze hat immergrüne Blätter und ist so auch im nichtblühenden Zustand zu finden:
Benannt ist die Gattung zu Ehren des Grafen Franz Adam von Waldstein-Wartemberg (1759−1812), der zusammen mit Paul Kitaibel das dreibändige Werk „Plantae rariores Hungariae“ herausgab.
Verbreitung, Systematik und Biogeographie von Waldsteinia ternata
Waldsteinia ternata besiedelt heute drei räumlich weit voneinander getrennte Teilareale. Die Pflanzen dieser Gebiete zeigen mehr oder weniger ausgeprägte morphologische Unterschiede und werden daher drei Unterarten zugeordnet. Auch innerhalb einzelner Teilareale treten zwischen Populationen geringfügige, teils konstante Unterschiede auf. Dies ist vermutlich auf den meist geringen Fruchtansatz und die starke vegetative Vermehrung zurückzuführen, wodurch selbst kleinste Abweichungen erhalten bleiben (Teppner 1974).
Die europäischen Vorkommen gehören zur Unterart W. ternata subsp. trifolia. Diese kommt in der Slowakei an vier isolierten Standorten vor (Štiavnické vrchy und Slovenské rudohorie; Hendrych 1955, Magic 1959). In Österreich ist sie im südöstlichen Kärnten vertreten; daran schließen drei Vorkommen im benachbarten Slowenien an. Für Serbien liegt eine Angabe aus der Tara Planina vor (Kosanin 1921, Fukarek 1951). Das größte Teilareal befindet sich in Rumänien mit rund 50, überwiegend im Karpatenbogen gelegenen Fundorten (Buiculescu 1969, Heltmann & Fink 1971).
W. ternata zählt zu einem arktotertiären Formenkreis und gilt allgemein als Tertiärrelikt. Als mögliche eiszeitliche Rückzugsgebiete in der Nähe heutiger alpiner Fundorte kommen insbesondere der Burgstallkogel bei Lavamünd sowie Hänge im Bereich des Mießtales in Betracht. Vor allem der Burgstallkogel weist aufgrund seiner Lage ein begünstigtes Lokalklima auf (Teppner 1974).
Geschichte der Entdeckung in den Ostalpen
In den Ostalpen wurde W. ternata vermutlich erstmals am 8. Mai 1866 von L. J. Kristof im Feistritzbachgraben bei St. Luzia entdeckt; der Fund blieb jedoch unveröffentlicht. Erst der Nachweis im Prössinggraben durch Gabriel Höfner im Jahr 1888 wurde von Fritsch (1889) publiziert.
Heute sind aus Kärnten und Slowenien sieben Vorkommen von W. ternata subsp. trifolia bekannt. Sechs davon gelten als natürlich, eines (Schoßbachgraben bei Wolfsberg) geht auf eine Auspflanzung zurück. Zwei Fundorte liegen im Drautal an Seitenbächen nahe deren Mündung (Feistritzbach bei St. Luzia, Lavant bei Lavamünd), zwei in Seitentälern der Drau (bei Wolfsberg im Lavanttal und bei Ravne im Mießtal). Zwei jüngst entdeckte Vorkommen befinden sich im Einzugsgebiet der Save (Nevljica-Tal bei Kamnik, Gračnica-Tal bei Jurklošter) (Teppner 1974). 1973 kam ein weiterer Fund nahe der Drau bei Lippitzbach dazu (Maurer & al. 1974).
Fundorte in Österreich
In Österreich ist die Art ausschließlich in Kärnten nachgewiesen.
Prössinggraben bei Wolfsberg:
Linkes Seitental der Lavant im Koralpenzug, tief ins Kristallin eingeschnitten, Mündung bei Frantschach nordöstlich von Wolfsberg. Das Vorkommen liegt etwa 500 m oberhalb der Einmündung auf einem nordostexponierten Unterhang in rund 520 m Seehöhe (Teppner 1974).
Schoßbachgraben bei Wolfsberg:
Kleines Vorkommen westlich von Wolfsberg am Rand eines Obstgartens nahe einem Waldfleck. Es handelt sich um jenen Standort, an den Höfner laut Fritsch (1889) Exemplare verpflanzte, um die Art zu erhalten. Das heutige Vorkommen geht auf diese Auspflanzung zurück.
Siegelstein bei Lavamünd:
Felsstock (ca. 400 m Seehöhe) nahe dem Burgstallkogel. Benz (1914) meldete hier 1913 ein sehr kleinräumiges Vorkommen. Spätere Untersuchungen zeigten jedoch, dass die Art sowohl nahe der Lavantschlinge als auch in der Mulde zwischen Burgstallkogel und Siegelstein vorkommt und einen vergleichsweise ausgedehnten Bestand bildet (Teppner 1974).
Feistritzbachtal bei St. Luzia:
Die Feistritz fließt von der Gegend Bleiburg nach Norden zur Drau. Ab Aich ist das Tal stark eingeschnitten und bei St. Luzia schluchtartig. Pehr (1924) entdeckte die Art hier erneut. Entlang einer etwa 1,5 km langen Strecke wurden sieben, teils größere Bestände festgestellt (Teppner 1974).
Wölfnitzbachtal südlich von Ruden:
Dieser Standort zwischen Lippitzbach und Ruden wurde im März 1973 von Willibald Maurer entdeckt. Das Tal war seit 1962 wiederholt abgesucht worden; vermutlich verdeckte ein inzwischen abgeholzter Ufergebüschsaum die Pflanzen. Der Fund ist besonders bedeutsam, da Bestände – etwa im Prössinggraben – bereits vernichtet wurden (Maurer & al. 1974). Der Bestand dort heute (Stand 2026) umfasst allerdings nur mehr wenige, etwa 15 Pflanzen.
Gefährdung und Schutz
Die Dreiblatt-Waldsteinie gilt in Österreich als stark gefährdet (EN; frühere Kategorie 2) (Schratt-Ehrendorfer & al. 2022). Die Art ist auf wenige, kleine Populationen mit schwachem Fruchtansatz beschränkt. Eine Nachzucht erfolgt im Botanischen Garten Klagenfurt; an historischen Standorten (z. B. Lippitzbachmündung) werden Wiederansiedlungsversuche durchgeführt (Schratt-Ehrendorfer & al. 2022).
Artenliste Wölfnitzbach bei Lippitzbach – Standort Waldsteinia ternata (Eigenfunde 28. Feb. 2026 und Fundauflistung von Maurer & al. 1974):
Acer campestre, A. platanoides, Actaea spicata, Adoxa moschatellina, Alliaria petiolata, Anemone nemorosa, A. trifolia, Arctium minus, Asarum europaeum, Brachypodium sylvaticum, Carex brizoides, C. digitata, Carpinus betulus, Corylus avellana, Cruciata verna, Cyclamen purpurascens, Cystopteris fragilis, Dryopteris filix-mas, Epilobium montanum, Euonymus europaeus, Fraxinus excelsior, Galeobdolon flavidum, Geranium robertianum, Glechoma hederacea, Hepatica nobilis, Isopyrum thalictroides, Knautia drymeia, Lamium orvala, Luzula pilosa, Melica nutans, Oxalis acetosella, Petasites albus, Phegopteris connectilis, Poa stiriaca, Polypodium vulgare, Polystichum aculeatum, Pulmonaria officinalis, Quercus robur, Ranunculus lanuginosus, Rhamnus cathartica, Salix caprea, Sambucus nigra, Stachys sylvatica, Stellaria holostea, Symphytum tuberosum, Tephroseris longifolia, Ulmus glabra, Viola riviniana, Waldsteinia ternata.
Quellen:
Benz R. (1914): Neuer Fundort der Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch in Kärnten. – Carinthia ll 104 (24): 52-54.
Buiculescu I. (1969): Raspindirea speciei Waldsteinia ternata (Stephan) Fritsch in Romania. - Stud. Cere. Biol., Ser. Bot. 21 (4): 261-265.
Fritsch C. (1889): Auffindung der Waldsteinia ternata (Steph.) innerhalb des deutschen Florengebietes. — Verh. zool.-bot. Ges. Wien 39 (Sitzungs ber.): 69-70.
Fukarek P. (1951): Danasnje rasprostranjenje Panciceve omorike (Picea omorika Pane.) . . . Das heutige Verbreitungsareal der Omorica-Fichte (Picea omorica Pane.) .... — Godisn. biolsk. Inst. Sarajevu-3 (1 — 2): 141-198.
Heltmann H. & Fink H. (1971): Contributii la biologia, ecologia si raspindirea speciei Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch in Tara Birsei. Beiträge zur Biologie, Ökologie und Verbreitung von Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch im Burzenland. — Soc. Stiinte biol. R. S. Romania, Comuni cäriBot. 12: 263-278.
Hendrych R. (1955): Vaclav Vrany a jeho podü na floristickem vyzkumu Slovenska. — Preslia 27: 61 — 70.
Kosanin N. (1921): Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch im Bestande von Picea Omorica. — Österr. bot. Z. 70: 299.
Magic D. (1959): Vegetacne a fytogeograficke pomery novych lokalit Wald steinie trojlistej (Waldsteinia trifolia Roch.) na Slovensku. Vegetations kundliche und phytogeographische Verhältnisse der neuen Lokalitäten Waldsteinia trifolia Roch, in der Slowakei. — Biol. Präce 5 (10).
Maurer W., W. Pagitz & H. Teppner (1974): Ein weiterer Fund von Waldsteinia ternata (Rosaceae) in Kärnten CAR_164_84_0245-0247.pdf
SCHRATT-EHRENDORFER L., H. NIKLFELD, Ch. SCHRÖCK & O. STÖHR (2022): Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Österreichs, dritte, völlig neu bearbeitete Auflage – Stapfia 114: 1-357.
Teppner H. (1974): Waldsteinia ternata (Rosaceae) und ihre Vorkommen in den südöstlichen Alpen PHY_16_1_4_0281-0299.pdf
gestern konnte ich Waldsteinia ternata am Wölfnitzbach bei Lippitzbach in Kärnten wiederfinden. Die Art wurde hier 1973 von Willibald Maurer entdeckt. 53 Jahre später gibt es den Bestand immer noch, wenngleich nur mehr etwa 15 Pflanzen zu finden waren. Die Pflanze hat immergrüne Blätter und ist so auch im nichtblühenden Zustand zu finden:
Benannt ist die Gattung zu Ehren des Grafen Franz Adam von Waldstein-Wartemberg (1759−1812), der zusammen mit Paul Kitaibel das dreibändige Werk „Plantae rariores Hungariae“ herausgab.
Verbreitung, Systematik und Biogeographie von Waldsteinia ternata
Waldsteinia ternata besiedelt heute drei räumlich weit voneinander getrennte Teilareale. Die Pflanzen dieser Gebiete zeigen mehr oder weniger ausgeprägte morphologische Unterschiede und werden daher drei Unterarten zugeordnet. Auch innerhalb einzelner Teilareale treten zwischen Populationen geringfügige, teils konstante Unterschiede auf. Dies ist vermutlich auf den meist geringen Fruchtansatz und die starke vegetative Vermehrung zurückzuführen, wodurch selbst kleinste Abweichungen erhalten bleiben (Teppner 1974).
Die europäischen Vorkommen gehören zur Unterart W. ternata subsp. trifolia. Diese kommt in der Slowakei an vier isolierten Standorten vor (Štiavnické vrchy und Slovenské rudohorie; Hendrych 1955, Magic 1959). In Österreich ist sie im südöstlichen Kärnten vertreten; daran schließen drei Vorkommen im benachbarten Slowenien an. Für Serbien liegt eine Angabe aus der Tara Planina vor (Kosanin 1921, Fukarek 1951). Das größte Teilareal befindet sich in Rumänien mit rund 50, überwiegend im Karpatenbogen gelegenen Fundorten (Buiculescu 1969, Heltmann & Fink 1971).
W. ternata zählt zu einem arktotertiären Formenkreis und gilt allgemein als Tertiärrelikt. Als mögliche eiszeitliche Rückzugsgebiete in der Nähe heutiger alpiner Fundorte kommen insbesondere der Burgstallkogel bei Lavamünd sowie Hänge im Bereich des Mießtales in Betracht. Vor allem der Burgstallkogel weist aufgrund seiner Lage ein begünstigtes Lokalklima auf (Teppner 1974).
Geschichte der Entdeckung in den Ostalpen
In den Ostalpen wurde W. ternata vermutlich erstmals am 8. Mai 1866 von L. J. Kristof im Feistritzbachgraben bei St. Luzia entdeckt; der Fund blieb jedoch unveröffentlicht. Erst der Nachweis im Prössinggraben durch Gabriel Höfner im Jahr 1888 wurde von Fritsch (1889) publiziert.
Heute sind aus Kärnten und Slowenien sieben Vorkommen von W. ternata subsp. trifolia bekannt. Sechs davon gelten als natürlich, eines (Schoßbachgraben bei Wolfsberg) geht auf eine Auspflanzung zurück. Zwei Fundorte liegen im Drautal an Seitenbächen nahe deren Mündung (Feistritzbach bei St. Luzia, Lavant bei Lavamünd), zwei in Seitentälern der Drau (bei Wolfsberg im Lavanttal und bei Ravne im Mießtal). Zwei jüngst entdeckte Vorkommen befinden sich im Einzugsgebiet der Save (Nevljica-Tal bei Kamnik, Gračnica-Tal bei Jurklošter) (Teppner 1974). 1973 kam ein weiterer Fund nahe der Drau bei Lippitzbach dazu (Maurer & al. 1974).
Fundorte in Österreich
In Österreich ist die Art ausschließlich in Kärnten nachgewiesen.
Prössinggraben bei Wolfsberg:
Linkes Seitental der Lavant im Koralpenzug, tief ins Kristallin eingeschnitten, Mündung bei Frantschach nordöstlich von Wolfsberg. Das Vorkommen liegt etwa 500 m oberhalb der Einmündung auf einem nordostexponierten Unterhang in rund 520 m Seehöhe (Teppner 1974).
Schoßbachgraben bei Wolfsberg:
Kleines Vorkommen westlich von Wolfsberg am Rand eines Obstgartens nahe einem Waldfleck. Es handelt sich um jenen Standort, an den Höfner laut Fritsch (1889) Exemplare verpflanzte, um die Art zu erhalten. Das heutige Vorkommen geht auf diese Auspflanzung zurück.
Siegelstein bei Lavamünd:
Felsstock (ca. 400 m Seehöhe) nahe dem Burgstallkogel. Benz (1914) meldete hier 1913 ein sehr kleinräumiges Vorkommen. Spätere Untersuchungen zeigten jedoch, dass die Art sowohl nahe der Lavantschlinge als auch in der Mulde zwischen Burgstallkogel und Siegelstein vorkommt und einen vergleichsweise ausgedehnten Bestand bildet (Teppner 1974).
Feistritzbachtal bei St. Luzia:
Die Feistritz fließt von der Gegend Bleiburg nach Norden zur Drau. Ab Aich ist das Tal stark eingeschnitten und bei St. Luzia schluchtartig. Pehr (1924) entdeckte die Art hier erneut. Entlang einer etwa 1,5 km langen Strecke wurden sieben, teils größere Bestände festgestellt (Teppner 1974).
Wölfnitzbachtal südlich von Ruden:
Dieser Standort zwischen Lippitzbach und Ruden wurde im März 1973 von Willibald Maurer entdeckt. Das Tal war seit 1962 wiederholt abgesucht worden; vermutlich verdeckte ein inzwischen abgeholzter Ufergebüschsaum die Pflanzen. Der Fund ist besonders bedeutsam, da Bestände – etwa im Prössinggraben – bereits vernichtet wurden (Maurer & al. 1974). Der Bestand dort heute (Stand 2026) umfasst allerdings nur mehr wenige, etwa 15 Pflanzen.
Gefährdung und Schutz
Die Dreiblatt-Waldsteinie gilt in Österreich als stark gefährdet (EN; frühere Kategorie 2) (Schratt-Ehrendorfer & al. 2022). Die Art ist auf wenige, kleine Populationen mit schwachem Fruchtansatz beschränkt. Eine Nachzucht erfolgt im Botanischen Garten Klagenfurt; an historischen Standorten (z. B. Lippitzbachmündung) werden Wiederansiedlungsversuche durchgeführt (Schratt-Ehrendorfer & al. 2022).
Artenliste Wölfnitzbach bei Lippitzbach – Standort Waldsteinia ternata (Eigenfunde 28. Feb. 2026 und Fundauflistung von Maurer & al. 1974):
Acer campestre, A. platanoides, Actaea spicata, Adoxa moschatellina, Alliaria petiolata, Anemone nemorosa, A. trifolia, Arctium minus, Asarum europaeum, Brachypodium sylvaticum, Carex brizoides, C. digitata, Carpinus betulus, Corylus avellana, Cruciata verna, Cyclamen purpurascens, Cystopteris fragilis, Dryopteris filix-mas, Epilobium montanum, Euonymus europaeus, Fraxinus excelsior, Galeobdolon flavidum, Geranium robertianum, Glechoma hederacea, Hepatica nobilis, Isopyrum thalictroides, Knautia drymeia, Lamium orvala, Luzula pilosa, Melica nutans, Oxalis acetosella, Petasites albus, Phegopteris connectilis, Poa stiriaca, Polypodium vulgare, Polystichum aculeatum, Pulmonaria officinalis, Quercus robur, Ranunculus lanuginosus, Rhamnus cathartica, Salix caprea, Sambucus nigra, Stachys sylvatica, Stellaria holostea, Symphytum tuberosum, Tephroseris longifolia, Ulmus glabra, Viola riviniana, Waldsteinia ternata.
Quellen:
Benz R. (1914): Neuer Fundort der Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch in Kärnten. – Carinthia ll 104 (24): 52-54.
Buiculescu I. (1969): Raspindirea speciei Waldsteinia ternata (Stephan) Fritsch in Romania. - Stud. Cere. Biol., Ser. Bot. 21 (4): 261-265.
Fritsch C. (1889): Auffindung der Waldsteinia ternata (Steph.) innerhalb des deutschen Florengebietes. — Verh. zool.-bot. Ges. Wien 39 (Sitzungs ber.): 69-70.
Fukarek P. (1951): Danasnje rasprostranjenje Panciceve omorike (Picea omorika Pane.) . . . Das heutige Verbreitungsareal der Omorica-Fichte (Picea omorica Pane.) .... — Godisn. biolsk. Inst. Sarajevu-3 (1 — 2): 141-198.
Heltmann H. & Fink H. (1971): Contributii la biologia, ecologia si raspindirea speciei Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch in Tara Birsei. Beiträge zur Biologie, Ökologie und Verbreitung von Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch im Burzenland. — Soc. Stiinte biol. R. S. Romania, Comuni cäriBot. 12: 263-278.
Hendrych R. (1955): Vaclav Vrany a jeho podü na floristickem vyzkumu Slovenska. — Preslia 27: 61 — 70.
Kosanin N. (1921): Waldsteinia ternata (Steph.) Fritsch im Bestande von Picea Omorica. — Österr. bot. Z. 70: 299.
Magic D. (1959): Vegetacne a fytogeograficke pomery novych lokalit Wald steinie trojlistej (Waldsteinia trifolia Roch.) na Slovensku. Vegetations kundliche und phytogeographische Verhältnisse der neuen Lokalitäten Waldsteinia trifolia Roch, in der Slowakei. — Biol. Präce 5 (10).
Maurer W., W. Pagitz & H. Teppner (1974): Ein weiterer Fund von Waldsteinia ternata (Rosaceae) in Kärnten CAR_164_84_0245-0247.pdf
SCHRATT-EHRENDORFER L., H. NIKLFELD, Ch. SCHRÖCK & O. STÖHR (2022): Rote Liste der Farn- und Blütenpflanzen Österreichs, dritte, völlig neu bearbeitete Auflage – Stapfia 114: 1-357.
Teppner H. (1974): Waldsteinia ternata (Rosaceae) und ihre Vorkommen in den südöstlichen Alpen PHY_16_1_4_0281-0299.pdf
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Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien
Re: Waldsteinia ternata wiedergefunden
Was für ein toller Fund Norbert, herzlichen Glückwunsch!
“There are wonders enough out there without our inventing any.” Carl Sagan
- Norbert Griebl
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- Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 16:59
Re: Waldsteinia ternata wiedergefunden
Danke Jonas!
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien
Re: Waldsteinia ternata wiedergefunden
Voi leiwand, gratuliere! Ist das dem Land Kärnten/Naturschutz bekannt um etwaige Maßnahmen durchzuführen?
Oder anders gefragt, denkst Du der Bestand ist gefährdet oder was könnte man tun zur Absicherung?
LG Daniel
Oder anders gefragt, denkst Du der Bestand ist gefährdet oder was könnte man tun zur Absicherung?
LG Daniel
- Norbert Griebl
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Re: Waldsteinia ternata wiedergefunden
Servus Daniel,
ich glaube, das Vorkommen ist völlig ungefährdet, denn man kommt nur ganz schwierig dorthin. Vielleicht war der Bestand schon zu Zeiten Maurers so klein. Man muss jedenfalls durch den Wölfnitzbach gehen oder über die steile Leiten hinuntersteigen. Eine Aufforstung oder andere Nutzung der kleinen Fläche ist äußerst unwahrscheinlich :-)
Liebe Grüße
Norbert
ich glaube, das Vorkommen ist völlig ungefährdet, denn man kommt nur ganz schwierig dorthin. Vielleicht war der Bestand schon zu Zeiten Maurers so klein. Man muss jedenfalls durch den Wölfnitzbach gehen oder über die steile Leiten hinuntersteigen. Eine Aufforstung oder andere Nutzung der kleinen Fläche ist äußerst unwahrscheinlich :-)
Liebe Grüße
Norbert
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