Bromus hordeaceus ssp. thominei in Rust
- Jürgen Baldinger
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Re: Bromus hordeaceus ssp. thominei in Rust
In der Flora Gallica verweist man auch auf Bestimmungsschwierigkeiten um Bromus hordeaceus. Von diesem wird dort im Schlüssel zunächst B. pseudothominei als eigene Art abgetrennt.
Bei B. hordeaceus werden dann vier Unterarten geführt 1), wobei sich subsp. hordeaceus auszeichne durch (bei gut entwickelten Rispen) mindestens einen Ast länger als 15 mm (Ährchen normalerweise behaart) und subsp. thominei 2) durch (bei gut entwickelten Rispen) alle Äste kürzer als 15 mm (Ährchen behaart oder kahl).
Allerdings sei die Rispenzweiglänge bei subsp. hordeaceus bei Populationen auf schwierigeren Standorten kein verlässliches Merkmal, wenn sich oft keine Rispe gut entwickle, sondern kurz und gedrängt bleibe, in Kultur aber "normal" wachse, so zum Beispiel auf N-atlantischen luftsalzigen Rasen (subsp. feronii scheine auch ein solcher Ökotyp zu sein).
Subsp. thominei sei beschrieben worden nach littoralen Zwergpflanzen, ebenfalls Ökotypen von geringem Wert; Ähnliches finde man in korsischen Bergen. Im Unterschied zu Scholz (Wildernowia 38: 411 - 422, 2008) halten die Autoren die Basis der Grannen für sehr variabel in dieser Sippe, einmal eng und isodiametrisch (~0,1 mm), einmal breit (~0,2 mm) und deutlich abgeflacht wie bei subsp. hordeaceus und subsp. molliformis, mit allen Übergängen. Die Sippe scheine mediterranen und S-atlantischen Ursprungs, außerhalb dieses Gebiets besiedle sie rasch nährstoffreiche, warme Brachen, wo sie sich deutlich durch weitgehende Kahlheit (zumindest bei einigen Exemplaren), geringe Größe, kurze, gedrängte Rispen und frühere Blüte von subsp. hordeaceus unterscheide. Hybride seien häufig, würden aber die Elternbestände nicht überschwemmen.
1) die anderen beiden sind subsp. longipedicellatus und subsp. molliformis
2) einschließlich subsp. mediterraneus und var. leptostachys
Bei B. hordeaceus werden dann vier Unterarten geführt 1), wobei sich subsp. hordeaceus auszeichne durch (bei gut entwickelten Rispen) mindestens einen Ast länger als 15 mm (Ährchen normalerweise behaart) und subsp. thominei 2) durch (bei gut entwickelten Rispen) alle Äste kürzer als 15 mm (Ährchen behaart oder kahl).
Allerdings sei die Rispenzweiglänge bei subsp. hordeaceus bei Populationen auf schwierigeren Standorten kein verlässliches Merkmal, wenn sich oft keine Rispe gut entwickle, sondern kurz und gedrängt bleibe, in Kultur aber "normal" wachse, so zum Beispiel auf N-atlantischen luftsalzigen Rasen (subsp. feronii scheine auch ein solcher Ökotyp zu sein).
Subsp. thominei sei beschrieben worden nach littoralen Zwergpflanzen, ebenfalls Ökotypen von geringem Wert; Ähnliches finde man in korsischen Bergen. Im Unterschied zu Scholz (Wildernowia 38: 411 - 422, 2008) halten die Autoren die Basis der Grannen für sehr variabel in dieser Sippe, einmal eng und isodiametrisch (~0,1 mm), einmal breit (~0,2 mm) und deutlich abgeflacht wie bei subsp. hordeaceus und subsp. molliformis, mit allen Übergängen. Die Sippe scheine mediterranen und S-atlantischen Ursprungs, außerhalb dieses Gebiets besiedle sie rasch nährstoffreiche, warme Brachen, wo sie sich deutlich durch weitgehende Kahlheit (zumindest bei einigen Exemplaren), geringe Größe, kurze, gedrängte Rispen und frühere Blüte von subsp. hordeaceus unterscheide. Hybride seien häufig, würden aber die Elternbestände nicht überschwemmen.
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2) einschließlich subsp. mediterraneus und var. leptostachys
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
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Oliver Stöhr
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Re: Bromus hordeaceus ssp. thominei in Rust
Danke Jürgen für deine Ergänzung!
- Stefan Lefnaer
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Re: Bromus hordeaceus ssp. thominei in Rust
Danke ebenfalls! Wie schon Qualtinger sang: "es passt nix wos passt".
Ich werde versuchen jemanden zu finden der meinen Beleg revidiert.
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- Jürgen Baldinger
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Re: Bromus hordeaceus ssp. thominei in Rust
"Mir passt nix, wos passt - i setz' auf Ruin'..."
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- Stefan Lefnaer
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Re: Bromus hordeaceus ssp. thominei in Rust
Auch im Donaupark gibt es solche Individuen: dichte, kurze Rispen, kurze Ährchen, kurze Deckspelzen, rosettiger Wuchs usw. Kümmerexemplare mit nur einem oder wenigen Ährchen sind das nicht. Aber was ist es wirklich?
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