Viola odorata x hirta - eine kaum bekannte Veilchenhybride
- Jürgen Baldinger
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Re: Viola odorata x hirta - eine kaum bekannte Veilchenhybride
Warst Du am Nachmittag am Fuchshäufel?
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
-
Oliver Stöhr
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Re: Viola odorata x hirta - eine kaum bekannte Veilchenhybride
Lieber Hermann!
Ja, Veilchen sind keine leichte Sache - auch mir wird davon manchmal "schwindlig" im Gelände ;-)
V. hirta hat aber nie Ausläufer und ist daher gegenüber V. odorata, suavis, hirta x odorata sowie hirta x suavis eigentlich gut abgegrenzt.
Aufpassen muss man nur bei der Frage, was Ausläufer bei Veilchen sind: Es sind dies die dünnen, eher bleichen Läufer und nicht die dicken, braunen (unterirdischen) Sprosse, die für mich ja eigentlich Rhizomcharakter haben. Also aufpassen beim Schlüsselpunkt 20 der EFÖLS 2008 ...
Viele Grüße
Oliver
Ja, Veilchen sind keine leichte Sache - auch mir wird davon manchmal "schwindlig" im Gelände ;-)
V. hirta hat aber nie Ausläufer und ist daher gegenüber V. odorata, suavis, hirta x odorata sowie hirta x suavis eigentlich gut abgegrenzt.
Aufpassen muss man nur bei der Frage, was Ausläufer bei Veilchen sind: Es sind dies die dünnen, eher bleichen Läufer und nicht die dicken, braunen (unterirdischen) Sprosse, die für mich ja eigentlich Rhizomcharakter haben. Also aufpassen beim Schlüsselpunkt 20 der EFÖLS 2008 ...
Viele Grüße
Oliver
- Hermann Falkner
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Re: Viola odorata x hirta - eine kaum bekannte Veilchenhybride
Jürgen Baldinger hat geschrieben:Warst Du am Nachmittag am Fuchshäufel?
Da bin ich nur im Schnelldurchlauf durch, zu viele Leute; nur kurz festgestellt, dass die angesalbte Iris pumila wieder gut austreibt.
Veilchenbilder folgen, nach Sichtung; brauche einen Tag Veilchenpause ;-)
- Jürgen Baldinger
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Re: Viola odorata x hirta - eine kaum bekannte Veilchenhybride
Dann haben wir einander übersehen. Haben dort für drei Stunden, etwas abseits, unser Lager aufgeschlagen und unserem Jüngsten eine Hängematte zum Schlafen aufgehängt.
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Hermann Falkner
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Re: Viola odorata x hirta - eine kaum bekannte Veilchenhybride
Zur "zweifärbigen" Viola-hirta-Varietät kann ich, denke ich, "Hybrid-Entwarnung" geben bzw. ist zumindest dieses eine wohl einwandfrei als "reine" Viola hirta zu identifizieren - hätte ich jedenfalls gemeint.
Bin mit etwas Abstand zum "Veilchen-Overkill" von vorgestern - und in aller Ruhe - alle Merkmale durchgegangen, es gibt keinen Grund, von einer Hybride auszugehen.
Übrigens - das Ausläufermerkmal ist leider noch nicht durchwegs gut ausgebildet: einige Exemplare von Viola odorata haben zwar schon einen sehr langen und sogar schon blühenden Ausläufer, bei andren sind die Ausläufer aber kaum 1 cm lang, und bei Viola suavis sind Ausläufer, so schon sichtbar, oft auch noch recht kurz oder noch nicht sicher erkennbar ... sind Ausläufer vorhanden, dann ist's also leicht, fehlen diese aber, dann ist trotzdem insbes. eine Hybride mit Viola suavis nicht auszuschliessen ...
Dieses Exemplar scheint mir aber doch recht eindeutig Viola hirta sein - Behaarung, Blattspreite, kein Duft und auch klar keine Ausläufer erkennbar; auch die Nebenblätter passen sehr gut (ohne bzw. mit nur sehr kurzen Fransen).
Die meisten Exemplare an diesem Standort sind übrigens normal violett gefärbt; zum Vergleich auch ein "normal" gefärbtes.
Standort: Obere Lobau, ein gepflanzter Föhrenwald aus Vor-Nationalpark-Zeiten (hier überwiegend Schwarzföhren; sowohl Pinus nigra als auch Pinus sylvestris sind im Bereich der Lobau an mehreren Stellen aufgeforstet - und bis dato dürfte es auch keine Bestrebungen seitens des Nationalparks geben, diese Föhrenforste zu beseitigen). Auf diesem Standort fühlt sich jedenfalls Viola hirta sehr wohl, kommt dort in grosser Zahl vor.
Bin mit etwas Abstand zum "Veilchen-Overkill" von vorgestern - und in aller Ruhe - alle Merkmale durchgegangen, es gibt keinen Grund, von einer Hybride auszugehen.
Übrigens - das Ausläufermerkmal ist leider noch nicht durchwegs gut ausgebildet: einige Exemplare von Viola odorata haben zwar schon einen sehr langen und sogar schon blühenden Ausläufer, bei andren sind die Ausläufer aber kaum 1 cm lang, und bei Viola suavis sind Ausläufer, so schon sichtbar, oft auch noch recht kurz oder noch nicht sicher erkennbar ... sind Ausläufer vorhanden, dann ist's also leicht, fehlen diese aber, dann ist trotzdem insbes. eine Hybride mit Viola suavis nicht auszuschliessen ...
Dieses Exemplar scheint mir aber doch recht eindeutig Viola hirta sein - Behaarung, Blattspreite, kein Duft und auch klar keine Ausläufer erkennbar; auch die Nebenblätter passen sehr gut (ohne bzw. mit nur sehr kurzen Fransen).
Die meisten Exemplare an diesem Standort sind übrigens normal violett gefärbt; zum Vergleich auch ein "normal" gefärbtes.
Standort: Obere Lobau, ein gepflanzter Föhrenwald aus Vor-Nationalpark-Zeiten (hier überwiegend Schwarzföhren; sowohl Pinus nigra als auch Pinus sylvestris sind im Bereich der Lobau an mehreren Stellen aufgeforstet - und bis dato dürfte es auch keine Bestrebungen seitens des Nationalparks geben, diese Föhrenforste zu beseitigen). Auf diesem Standort fühlt sich jedenfalls Viola hirta sehr wohl, kommt dort in grosser Zahl vor.
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Viola hirta "var. bicolor" - 20180408-0032_P4080032.jpg (1.13 MiB) 9955 mal betrachtet
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Viola hirta "var. bicolor" - 20180408-0040_P4080040.jpg (1.28 MiB) 9955 mal betrachtet
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Viola hirta "var. bicolor" - 20180408-0041_P4080041.jpg (1.25 MiB) 9955 mal betrachtet
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Viola hirta (normal gefärbt) - 20180408-0048_P4080048.jpg (1.09 MiB) 9953 mal betrachtet
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