Meine Bilanz nach einem Jahr Twitter: Es hat nicht die geringste Relevanz für Naturschutzbelange. Wenn man nicht Führungskraft aus Politik oder Wirtschaft ist, reduziert es sich auf Profan-Foto-Teilerei, sonst nichts.
Es "folgen" mir rund 360 Leute. Sie und andere Leser (mehrere hundert bis manchmal über tausend pro Beitrag) haben von mir bisher Links zu interessanten Forumsbeiträgen, didaktisch Aufbereitetes zu Flora, Heuschrecken, Reptilien und Vögel des Pannonikums sowie Einladungen zu Pflegeeinsätzen u. ä. m. zu lesen bekommen, daraus hat sich nichts Greifbares ergeben. Auch hier geht es einzig darum, sein Ego gestreichelt zu bekommen (Likes, Retweets) und sich der Logik des Wachstumsfetischismus zu ergeben: immer noch mehr Beiträge, immer noch mehr Retweets, sonst stellen sich die Statistiken rot dar. In deutschsprachigen Naturschutzbelangen sind größtenteils deutsche Organisationen aktiv, in Österreich ist das Ganze eine bedeutungslose kleine Selbstbespiegelungsblase. Abgesehen von WWF und ganz wenigen anderen kommt nichts, und es wird von viel zu wenigen (und den Falschen?) gelesen.
Das Forum auf Twitter
- Jürgen Baldinger
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Re: Das Forum auf Twitter
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
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