Die Teiche im Wittingauer Becken

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Stefan Lefnaer
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Re: Die Teiche im Wittingauer Becken

Beitragvon Stefan Lefnaer » Freitag 30. Oktober 2026, 21:22

Kehren wir nun zum Zulauf des unteren Teichs, also dem Gerinne, durch welches das Wasser vom oberen in den unteren Teich fließt, zurück (den Teichzulauf sollte man sich übrigens immer ansehen, da dieser oft interessant ist!). Hier im sumpfigen Wald gedeiht ein recht großes Vorkommen von Calla palustris  VU , in der BM  EN  —  L6   T6   K7   F10  ~  R6   N4   S0 :

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(Ende Teiche im Räuberswald)

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Re: Die Teiche im Wittingauer Becken

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 1. November 2026, 21:04

Der Winkelauer Teich, über den ich hier schon berichtet hatte, wird mangels ausreichendem Wasserzufluss nur alle zwei Jahre gezogen und wiederbespannt. Die meisten anderen Fischteiche im Waldviertel werden hingegen jährlich abgelassen und abgefischt. Heuer war der Wasserstand sehr niedrig und das Ufer großflächig mit Bolboschoenus bewachsen. Am südlichen Teil des West-Ufers war der Bolboschoenus-Bewuchs schütterer und bot anderen Arten dazwischen und darunter noch Platz. Am mittleren Teil des West-Ufers war der Bestand hingegen teilweise so dicht, dass man kaum durchgehen konnte. Hier einmal Fotos vom südwestlichen Ufer aus dem Juli:

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Re: Die Teiche im Wittingauer Becken

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 1. November 2026, 21:17

Nachfolgend weitere Fotos vom (Süd-)westufer aus dem September. Die trockengefallenen Ufer weisen, zumindest im südlichen Teil, sandige Böden auf:

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Die Wasserlinie liegt heuer recht weit im Teichinneren. Der danachfolgende vom Wasser bedeckte Bereich weist, zumindest im mittleren Teil des Westufers, stark schlammige Böden, mit einer 10-20 cm dicken Schlammschicht auf:

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Re: Die Teiche im Wittingauer Becken

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 1. November 2026, 21:23

In der rund 5-10 cm hohen Wasserschicht über dem Schlammboden wenige Individuen dieser hübschen Armleuchteralge, die wir schon früher als Chara braunii  EN  kennengelernt haben:

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Re: Die Teiche im Wittingauer Becken

Beitragvon Stefan Lefnaer » Sonntag 1. November 2026, 21:28

Am Übergang zwischen Wasser und trockenem Ufer auf dem weichen Schlammboden Ricciocarpos natans:

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Im sandigen Ufer-Bereich, in der Vegetationschicht unter Bolboschoenus, Myosotis laxa subsp. cespitosa  VU  —  L7   T6   Ki   F9  =  R5   N6   S1 ...

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...und Juncus tenageia  CR  —  L8   T6   Ki   F8     R4   N3   S0 :

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