Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation

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kurt nadler
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation

Beitragvon kurt nadler » Mittwoch 1. Mai 2024, 07:37

ist das wirklich canina?? schaut so pumilös-elatiorös (beeinflusst) aus. der aufrechte wuchs und die vglw. breiten nebenblätter irritieren mich und differenezieren gegen alles, was ich bisher an canina-wuchsformen in verschiedensten gebieten gesehen hab.

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Stefan Lefnaer
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation

Beitragvon Stefan Lefnaer » Mittwoch 1. Mai 2024, 07:55

Ich wüsste nicht, wieso ein aufrechter Wuchs gegen V. canina sprechen sollte. Die Breite der NebenB ist eher kein Bestimmungsmerkmal, nur deren Längen im Vergleich zum Laubblattstiel.

Aber vielleicht wollen andere Veilchenkenner auch etwas dazu sagen bzw. wie man V. canina am besten gegenüber die anderen Arten aus der Gruppe abgrenzen kann.

kurt nadler
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation

Beitragvon kurt nadler » Mittwoch 1. Mai 2024, 08:03

im netz haben alle feuchten, also pumila, stagnina und elatior, schmäleres laub als deine, was natürlich deine diagnose unterstützt. der standort würde wohl auch für canina s.l. sprechen.

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Stefan Lefnaer
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation

Beitragvon Stefan Lefnaer » Mittwoch 1. Mai 2024, 08:17

Wobei die Form der Spreite auch etwas variabel sein dürfte. Laut Schlüsselentwurf für die 4. Auflage geht es v.a. um den Spreitengrund (canina: "± herzfmg od. fast gestutztem Grund" vs. "gestutztem, keilfmg od. seicht herzfmg Grund"; also mit Übergangsbereich), den Sporn ("5–8 mm lg, 1½–3× so lg wie das KB’Anhängsel, ± weißl." vs. "Sporn 2–3 mm lg, 1¼× so lg wie das KB’Anhängsel, grünl.") und die Stipeln ("Stipeln der mittleren StgB 1 / 5 –½× so lg wie der LB’Stiel" vs. "Stipeln der mittleren StgB ½–1¼× so lg wie der LB’Stiel").

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Hermann Falkner
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Re: Die Wälder der Hollabrunn-Mistelbach-Formation

Beitragvon Hermann Falkner » Mittwoch 1. Mai 2024, 08:53

Ich hab zwar pumila/elatior/stagnina nur sehr selten überhaupt gesehen (und war dabei immer unsicher in der Unterscheidung dieser 3) und kann daher ganz bestimmt nicht aus Erfahrung sprechen :-) - aber ich wüsste auch nicht, was bei Stefans canina gegen diese Diagnose sprechen würde, schon die LB-Spreite hätte ich recht eindeutig für canina gehalten und nicht pumila agg., und die NebenBl der mittleren StgBl sind recht kurz.

Alles, was ich bisher für "pumila-Gruppe" gehalten habe, hat recht schmale Blätter (selbst wenn seicht herzfmg Grund) und recht grosse Stipeln.

Blumen in Schwaben sähe das auch so:
https://www.blumeninschwaben.de/Zweikei ... ttlich.htm
... wobei die LB der variablen canina s. lat. wohl auch recht schmal sein können:
https://www.blumeninschwaben.de/Zweikei ... oermig.htm
Also schon auch mit Überschneidungsbereichen, trotzdem hier wohl eher schon recht eindeutig.


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