Schottergruben 2019
- Stefan Lefnaer
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Re: Schottergruben 2019
Heute in einer aufgelassenen Schottergrube bei Gnadendorf (Bezirk Mistelbach) zahlreich Silene dichotoma. Laut ExFlora wird die Art "wohl oft mit Begrünungssaat eingeschleppt". Hier auf der ehemaligen Abbauwand kann das höchstens indirekt erfolgt sein.
- Jürgen Baldinger
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Re: Schottergruben 2019
In Kiesgruben beim Bhf Lassee heute die ja auf solchem Standort im Pannonikum stellenweise in Massenbeständen vorkommende Bassia scoparia subsp. densiflora,gewöhnlich, aber nichtsdestotrotz schön Echinochloa crus-galliCuscuta campestris auf Polygonum aviculare agg.Xanthium orientale s. lat.Weiß jemand, um welche Pilz-Art auf abgetrocknetem Schlammboden es sich hier handeln könnte?
"(...) gib ihnen noch zwei südlichere Tage (...)"
- Stefan Lefnaer
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Re: Schottergruben 2019
Es ist für Botaniker ja jetzt die beste Zeit! Man geht raus, z.B. in eine Schottergrube und Erddeponie bei Mistelbach, so wie ich heute, und eine Rarität jagt die andere. Zuerst Atriplex tatarica. Gut in Wien ist die Art recht häufig aber draußen am Land, zumindest im Weinviertel, nicht.
Dann auf einer offenen Erdfläche zwei Pflanzen von Lotus tenuis:
Das beste war natürlich dieses einzelne Pflänzchen, das ursprünglich zwischen Chenopodien versteckt stand, die ich dann entfernt habe.
Im JACQ gibt es von der Art aus Niederösterreich nur fünf Einträge, davon vier historische von Nikolaus Jacquin und A.E.R. & A.L. von Reuss sowie einen rezenten von Th. Barta aus dem Marchfeld. Möglicherweise breitet sich Heliotropium europaeum durch die globale Erderwärmung aus, aber häufig dürfte sie in Niederösterreich noch nicht sein.
Dann auf einer offenen Erdfläche zwei Pflanzen von Lotus tenuis:
Das beste war natürlich dieses einzelne Pflänzchen, das ursprünglich zwischen Chenopodien versteckt stand, die ich dann entfernt habe.
Im JACQ gibt es von der Art aus Niederösterreich nur fünf Einträge, davon vier historische von Nikolaus Jacquin und A.E.R. & A.L. von Reuss sowie einen rezenten von Th. Barta aus dem Marchfeld. Möglicherweise breitet sich Heliotropium europaeum durch die globale Erderwärmung aus, aber häufig dürfte sie in Niederösterreich noch nicht sein.
- Stefan Lefnaer
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Re: Schottergruben 2019
Es gibt nichts Geschmackvolleres als eine wüste Schottergrube!
So ganz wüst ist sie zudem gar nicht! Hier seien ein paar schöne und edle Bewohner präsentiert, Echium vulgare:
Amaranthus cf. hypochondriacus:
Dann eine weitere verwilderte Zierpflanze, die mir hoffentlich die gärtnerisch gebildeten Kollegen bestimmen können:
Potentilla supina:
Kali tragus:
Bassia scoparia subsp. densiflora:
Xanthium orientale s. lat., inzwischen mein vierter Quadrant im Weinviertel:
Solanum nitidibaccatum, ein in Einbürgerung befindliches Nachtschattengewächs aus Südamerika:
So ganz wüst ist sie zudem gar nicht! Hier seien ein paar schöne und edle Bewohner präsentiert, Echium vulgare:
Amaranthus cf. hypochondriacus:
Dann eine weitere verwilderte Zierpflanze, die mir hoffentlich die gärtnerisch gebildeten Kollegen bestimmen können:
Potentilla supina:
Kali tragus:
Bassia scoparia subsp. densiflora:
Xanthium orientale s. lat., inzwischen mein vierter Quadrant im Weinviertel:
Solanum nitidibaccatum, ein in Einbürgerung befindliches Nachtschattengewächs aus Südamerika:
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kurt nadler
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Re: Schottergruben 2019
mirabilis jalapa die zierpflanze.
zwar mit einer rübenwurzel ausdauernd, doch ist diese nicht winterhart.
winterhart ist jedoch der same. und bei gutem boden sind die jahressämlinge gut fortpflanzungsfähig, wodurch sich die pflanzen auf halboffenen böden mehrjährig halten können.
zwar mit einer rübenwurzel ausdauernd, doch ist diese nicht winterhart.
winterhart ist jedoch der same. und bei gutem boden sind die jahressämlinge gut fortpflanzungsfähig, wodurch sich die pflanzen auf halboffenen böden mehrjährig halten können.
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