Viola ambigua

= Blütenpflanzen; Bestimmungsfragen
kurt nadler
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Re: Viola ambigua

Beitragvon kurt nadler » Donnerstag 2. April 2020, 10:03

danke für diesen naturschutzerfolg, der als beispiel dienen kann, wie auf basis ehrenamtlicher naturwissenschaftlicher tätigkeit und konsequenter kommunikation eine konstruktive umsetzung erfolgen kann.

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Norbert Sauberer
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Re: Viola ambigua

Beitragvon Norbert Sauberer » Donnerstag 2. April 2020, 18:44

Das Stefan'sche Behaarungsmerkmal kannte ich noch nicht, kann ich aber nun bestätigen!

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Stefan Lefnaer
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Re: Viola ambigua

Beitragvon Stefan Lefnaer » Samstag 4. April 2020, 20:35

Heute habe ich den Wartberg bei Ulrichskirchen (Bez. Mistelbach) inspiziert. Das Gebiet wird vom Naturschutzbund betreut, ich war dort schon bei ein paar Pflegeeinsätzen dabei. Am Westhang befindet sich ein schöner Halbtrockenrasen mit Carex humilis (man entschuldige bitte meine Abschweifungen vom eigentlichen Thema):

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Hier ein Blick nach Norden. Im Vordergrund Adonis vernalis, im Hintergrund die ebenfalls sehr interessanten Halbtrockenrasen "Am Hirschen" (mit dem Wasserbehälter, den man als weißen Punkt ausmachen kann) und "Haulesbergen":

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Am Halbtrockenrasen sehr zahlreich Viola ambigua mit vielfach schon weitgehend lehrbuchmäßig entwickelten Laubblättern:

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Auch am Südhang fand ich Exemplare:

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Und nun wieder als Abschweifung: auch Viola rupestris konnte ich finden, wenn auch viel seltener als V. ambigua:

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Stefan Lefnaer
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Re: Viola ambigua

Beitragvon Stefan Lefnaer » Montag 6. April 2020, 07:35

Gestern habe ich mir den schon oben angesprochenen Halbtrockenrasen "Haulesbergen" angesehen. Hier zuerst ein paar Eindrücke:

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Und auch hier gibt es zahlreich V. ambigua:

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Im folgenden meine aktuelle Verbreitungskarte. Da ich die Art erst seit kurzem unterscheiden kann, fehlen sicher noch viele Nachweise.

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kurt nadler
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Re: Viola ambigua

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 7. April 2020, 07:53

Bei den letzten drei Bildern: Interessant, wie sich Blütenfarbe und -form klassischer V. hirta annähern - bei wirklich völlig andersartigem Laub. Und eindrucksvoll bei allen nicht hybridverdächtigen Bildern der einzelne, nicht horst-/herdenbildende Wuchs, der scheinbar ein recht konstantes Merkmal über alle hier präsentierten niederösterreichischen Vorkommen darstellt (ausgenommen meins im Hybridschwarm zu suavis).


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