Viola ambigua
- Hermann Falkner
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Re: Viola cf. ambigua
Ich hätte die Violas von Stefan ohne weiteres als ambigua angesprochen - aber ich seh die auch zu selten, um absolut sicher zu sein. Vom Standort her wäre am Waschberg - wenn man hybriden Einfluss annehmen will - auch Viola suavis in Betracht zu ziehen (insbes. da die Stengel-Hochblätter sehr tief sitzen).
Den Waschberg kenne ich schon, aber nicht sehr gut - und ich war wohl auch noch nie zeitig genug im Frühjahr dort.
Den Waschberg kenne ich schon, aber nicht sehr gut - und ich war wohl auch noch nie zeitig genug im Frühjahr dort.
- Stefan Lefnaer
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Re: Viola cf. ambigua
Danke euch alle für die Antworten. @Kurt: gerochen habe ich schon, aber nichts wahrgenommen. Aber ich riech nicht immer das was man laut Bestimmungsbüchern riechen sollte. Das ist ja auch individuell verschieden.
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kurt nadler
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Re: Viola cf. ambigua
na ja betreffend geruch:
unsre ambigua-pölster versenden bei gutem wetter meterweit die geruchswolken, die - für mich - ich bin kein olfaktorikgenie - wie odorata riechen. das ist nicht probieren: ist da was? sondern das ist wirklich was.
Auch hier muss ich nachträglich (13.4.2020) korrigieren/präzisieren: Natürlich senden Großhorste meterweit ihre Wolken. Da diese hier konkret aber durch suavis-Introgression beeinflusst sind und klassische ambigua einzelner wächst, wird auch der Dufthauch über deren Vorkommen nicht gut vergleichbar und im Regelfall schwächer sein. Aber mit der Nase an der Pflanze sollte es für den olfaktorischen "Durchschnittsmenschen" keine Schwierigkeiten geben.
unsre ambigua-pölster versenden bei gutem wetter meterweit die geruchswolken, die - für mich - ich bin kein olfaktorikgenie - wie odorata riechen. das ist nicht probieren: ist da was? sondern das ist wirklich was.
Auch hier muss ich nachträglich (13.4.2020) korrigieren/präzisieren: Natürlich senden Großhorste meterweit ihre Wolken. Da diese hier konkret aber durch suavis-Introgression beeinflusst sind und klassische ambigua einzelner wächst, wird auch der Dufthauch über deren Vorkommen nicht gut vergleichbar und im Regelfall schwächer sein. Aber mit der Nase an der Pflanze sollte es für den olfaktorischen "Durchschnittsmenschen" keine Schwierigkeiten geben.
Zuletzt geändert von kurt nadler am Montag 13. April 2020, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.
- Hermann Falkner
- Beiträge: 2084
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Re: Viola cf. ambigua
Aber nicht, wenn einem am Spitzerberg so richtig der Wind um die Ohren bläst, Kurt ;-)
Ich kenne die Duftwolken natürlich auch, bei mildem Wetter mit einem sanften Lüfterl sind die unüberriechbar - die Schwierigkeit besteht dann eher darin, bei mehreren Arten zu sagen, welche nicht duften (habe schon an hirta gerochen und odorata-Wolken um mich herum nicht ausblenden können).
Und andrerseits ist es bei einer steifen Brise und kalten Temperaturen schwer, überhaupt was zu riechen.
Ich kenne die Duftwolken natürlich auch, bei mildem Wetter mit einem sanften Lüfterl sind die unüberriechbar - die Schwierigkeit besteht dann eher darin, bei mehreren Arten zu sagen, welche nicht duften (habe schon an hirta gerochen und odorata-Wolken um mich herum nicht ausblenden können).
Und andrerseits ist es bei einer steifen Brise und kalten Temperaturen schwer, überhaupt was zu riechen.
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Oliver Stöhr
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Re: Viola cf. ambigua
Hallo zusammen,
ich sags gleich vorweg, dass ich Viola ambigua nur unzureichend kenne und daher hier nicht viel beitragen kann. Aber bei der Recherche im Internet habe ich eine alte Arbeit von H. Sabransky zu den Veilchen der Pressburger Flora gefunden, die einige "merkwürdige", also für den Autor offenbar "brauchbare Merkmale" der Art abseits des Blattschnittes und des Duftes erwähnt, die hier ev. von Interesse sind: https://www.zobodat.at/pdf/Deutsche-bot ... 4-0008.pdf
In dieser Arbeit werden auch Hybriden der Art mit V. hirta erwähnt (= V. x hirtaeformis); auch Wiesbaur (1880) hat solche Hybriden vom Bisamberg angegeben.
Viele Grüße
Oliver
ich sags gleich vorweg, dass ich Viola ambigua nur unzureichend kenne und daher hier nicht viel beitragen kann. Aber bei der Recherche im Internet habe ich eine alte Arbeit von H. Sabransky zu den Veilchen der Pressburger Flora gefunden, die einige "merkwürdige", also für den Autor offenbar "brauchbare Merkmale" der Art abseits des Blattschnittes und des Duftes erwähnt, die hier ev. von Interesse sind: https://www.zobodat.at/pdf/Deutsche-bot ... 4-0008.pdf
In dieser Arbeit werden auch Hybriden der Art mit V. hirta erwähnt (= V. x hirtaeformis); auch Wiesbaur (1880) hat solche Hybriden vom Bisamberg angegeben.
Viele Grüße
Oliver
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