Was Neues für mich

= Blütenpflanzen; Bestimmungsfragen
kurt nadler
Beiträge: 4595
Registriert: Samstag 10. November 2018, 13:26
Wohnort: prellenkirchen,breitenbrunn,wien
Kontaktdaten:

Was Neues für mich

Beitragvon kurt nadler » Montag 9. September 2024, 07:55

Lässt sich sicherlich leicht bestimmen, habe aber keine Zeit.
Hat das wer von Euch schon einmal "gehabt"?
Am Straßenrand, wohl verwildert, aber nicht ganz sicher.
Dateianhänge
DSCN9822 2024-08-27, wien-22, biberhaufen.jpg
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
DSCN9822 2024-08-27, wien-22, biberhaufen.jpg (1.87 MiB) 11203 mal betrachtet
DSCN9823 2024-08-27, wien-22, biberhaufen.jpg
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
DSCN9823 2024-08-27, wien-22, biberhaufen.jpg (1.89 MiB) 11203 mal betrachtet
DSCN9824 2024-08-27, wien-22, biberhaufen.jpg
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
DSCN9824 2024-08-27, wien-22, biberhaufen.jpg (1.93 MiB) 11203 mal betrachtet

Benutzeravatar
Alexander
Beiträge: 123
Registriert: Sonntag 29. April 2018, 17:47
Wohnort: Hard am Bodensee

Re: Was Neues für mich

Beitragvon Alexander » Montag 9. September 2024, 09:42

Hallo Kurt,

könnte eine Alraune (Mandragora sp.) sein.

Grüße
Alexander
„Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.“ - Charles Darwin

Benutzeravatar
Norbert Griebl
Beiträge: 1021
Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 16:59

Re: Was Neues für mich

Beitragvon Norbert Griebl » Montag 9. September 2024, 10:43

das sieht aber nicht gepflanzt aus hier im Schotterbeet und wäre dann meines Wissens das erste subspontane Vorkommen in Österreich.
Wo und wann bitte nachmelden.

Zu der Art:
Echte Alraune, Mandragora officinarum, Nachtschattengewächs
Gattung: Mandragora umfasst 4 Arten (Kew 2023), die vom Mittelmeergebiet bis China beheimatet sind. M. turcomanica wurde erst 1942 erstbeschrieben. M. autumnalis wurde nach kladistischen Untersuchungen als Synonym zu M. officinarum gestellt, bis Tu & al. (2010) nach molekularphylogenetischen Studien zeigten, dass die Pflanzen der Levante als M. autumnalis von der im Mittelmeergebiet weit verbreiteten M. officinarum zu trennen ist.
Heimat: Gesamtes weites Mittelmeergebiet von Portugal bis zum Nahen Osten.
Nutzung: Keine. Seit dem Altertum aber als stark giftige Zauberpflanze genutzt, vor allem die oft menschenähnliche Wurzel als Glücksbringer.
DEUTSCHLAND: 2018 westlich von Thurau in Niedersachsen (Feder & Langbehn 2018). Die Art wird in der deutschen Florenliste (Hand & Thieme 2023) nicht geführt.
ÖSTERREICH: Eine ehemalige Angabe für Osttirol ist irrig (PAGITZ & al. 2023).

LG Norbert
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien

Benutzeravatar
Norbert Griebl
Beiträge: 1021
Registriert: Donnerstag 20. Oktober 2016, 16:59

Re: Was Neues für mich

Beitragvon Norbert Griebl » Dienstag 10. September 2024, 07:36

.......lese gerade bei den Bilduntertiteln den Aufnahmeort......
Je größer ein Mensch ist, desto mehr neigt er dazu, sich vor einer Blume niederzuknien

kurt nadler
Beiträge: 4595
Registriert: Samstag 10. November 2018, 13:26
Wohnort: prellenkirchen,breitenbrunn,wien
Kontaktdaten:

Re: Was Neues für mich

Beitragvon kurt nadler » Dienstag 10. September 2024, 22:47

Danke Euch. Fundort höchstwahrscheinlich NO-Ende Milanweg: Bild:
Dateianhänge
alraune..JPG
Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
alraune..JPG (619.88 KiB) 11090 mal betrachtet


Zurück zu „Spermatophyta (Samenpflanzen)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste