Wien-Stammersdorf: Brassicaceae
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GuentherBlaich
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Wien-Stammersdorf: Brassicaceae
Hallo,
am 13.6. habe ich auf einer nicht mit Gräbern belegten Wiese am Ostrand des Stammerdorfers Zentralfriedhofs einen gelb blühenden Kreuzblütler aus der Brassica-Verwandtschaft gefunden, den ich noch nicht sicher bestimmen konnte. Es war eine blühende Pflanze und mehrere noch nicht blühende Jungpflanzen, die nach der Blattform und deren blassen Farbe offensichtlich zur gleichen Art gehörten. Die gelblich fahle Farbe der Blätter und Stängel war der von Brassica rapa (subsp. campestris) ähnlich. Ist es diese Art ? Allerdings ist keines der Kelchblätter abstehend, was auch ein Merkmal dieser Art wäre.
am 13.6. habe ich auf einer nicht mit Gräbern belegten Wiese am Ostrand des Stammerdorfers Zentralfriedhofs einen gelb blühenden Kreuzblütler aus der Brassica-Verwandtschaft gefunden, den ich noch nicht sicher bestimmen konnte. Es war eine blühende Pflanze und mehrere noch nicht blühende Jungpflanzen, die nach der Blattform und deren blassen Farbe offensichtlich zur gleichen Art gehörten. Die gelblich fahle Farbe der Blätter und Stängel war der von Brassica rapa (subsp. campestris) ähnlich. Ist es diese Art ? Allerdings ist keines der Kelchblätter abstehend, was auch ein Merkmal dieser Art wäre.
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Zuletzt geändert von GuentherBlaich am Samstag 27. Juni 2026, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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kurt nadler
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassica
Kann man mit diesen Stängelblättern und dem schlanken Stängel ausschließen! Siehe bspw. https://www.blumeninschwaben.de/Zweikei ... %C3%BCbsen. Brassica rapa kann man in Ö. schon vereinzelt finden, bspw. auf Leithagebirgs-Waldschneisen oder im südöstlichen Tennengau in Berg-Fettwiesen.
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GuentherBlaich
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassica
Vielen Dank, Kurt, für Deinen Kommentar. Der schlanke lange Stängel stört mich nicht, solche langen Stängel habe ich in Mannheim auf Ödland (Straßenränder und altes Hafengelände, wo man die Art vereinzelt findet) schon gesehen. Was ich nicht kenne, sind sind die länglichen, aber nicht eingeschnittenen oder stängelumfassenden Blätter, denn normalerweise sind die Blätter leierförmig eingeschnitten und/oder stängelumfassend angesetzt. Und mich irritieren die bei der Wiener Pflanze nicht abstehenden Kelchblätter. Normalerweise ist die Art auch wesentlich früher im Jahr dran mit der Blüte, wobei die Entwicklung auf dem Friedhof natürlich durch Mahd oder eine andere mechanische Störung verzögert worden sein kann. Unten zwei Bilder von Brassica rapa subsp. campestris, die ich am 18.4.2022 im Rheinauhafen in Mannheim aufgenommen habe.
Aber was kann die Pflanze vom Stammersdorfer Friedhof sonst sein ?
Aber was kann die Pflanze vom Stammersdorfer Friedhof sonst sein ?
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kurt nadler
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassica
Die Funkstille ist bestimmt nicht urlaubsbedingt. Nix Gängiges. Ich hatte vor Tagen auch mit Online-Bildvergleich keinen Treffer. Probiers in plant.net und/oder flora incognita und/oder inaturalist.
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GuentherBlaich
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GuentherBlaich
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassicaceae
Können das junge, noch schwache Exemplare der Wolgarauke (Sisymbrium volgense) sein ? Die schmalen oberen Blätter kommen hin, das untere Blatt mit dem gekerbten Rand auch, nur sehe ich bei meinen Pflanzen kaum etwas von den wohl typischen pfeil- bzw. spießförmigen mittleren Stängelblättern der Wolgarauke.
Bin durch das Bild https://ukrbin.com/show_image.php?imageid=200369&big=1 auf einer ukrainischen Seite auf die Idee mit der Wolgarauke gekommen, da sind oben im Blütenstand die schmalen Blätter, unten in der Unschärfe untere Blätter mit gekerbtem Rand, und am rechten Rand in der Unschärfe eine andere schlanke Pflanze mit den spießförmigen mittleren Stängelblättern zu sehen.
Bin durch das Bild https://ukrbin.com/show_image.php?imageid=200369&big=1 auf einer ukrainischen Seite auf die Idee mit der Wolgarauke gekommen, da sind oben im Blütenstand die schmalen Blätter, unten in der Unschärfe untere Blätter mit gekerbtem Rand, und am rechten Rand in der Unschärfe eine andere schlanke Pflanze mit den spießförmigen mittleren Stängelblättern zu sehen.
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kurt nadler
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassicaceae
Dieser Name taucht zwar im Österreich-Atlas nicht auf, auch im iNat gibts keine, doch https://www.blumeninschwaben.de/Zweikei ... a-%20Rauke erwähnt es für Ö und https://pladias.cz/taxon/overview/Sisymbrium%20volgense hats auch zerstreut. Hoffentlich kann diese Art bestätigt werden.
- Stefan Lefnaer
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassicaceae
Wie wäre es einfach mit einem verkümmerten Brassica napus? Wenn sich Zuchtlinien-Hybriden von Kulturpflanzen fortpflanzen, wäre es durchaus wahrscheinlich, dass dabei so ein Krepierl herauskommt. Rapsfelder gibt es dort in der Nähe sicher.
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Gergely Király
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassicaceae
Ich würde die Sisymbrium-Sache (volgensis) unterstützen.
Siehe z.B. hier: https://ojs.lib.unideb.hu/kitaibelia/ar ... 6430/13861
Siehe z.B. hier: https://ojs.lib.unideb.hu/kitaibelia/ar ... 6430/13861
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GuentherBlaich
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Re: Wien-Stammersdorf: Brassicaceae
Es war ja nicht "ein Krepierl", sondern bei der bereits blühenden Pflanze wuchsen auch mindestens 10 Jungpflanzen, die noch nicht blühten, zwei von denen hatte ich oben abgebildet. Keine der Pflanzen hatte die übliche blaugüne Farbe von Brassica napus.
Das eindeutige Merkmal für S.volgense scheint zu sein, dass zwei der vier Kelchblätter "gehörnt" sind (wobei ich keine richtige Vorstellung habe, wie sowas aussieht ?!). Unten hänge ich einen 100%-Ausschnitt an, auf dem einige Kelche zu sehen sind. Bei oberen linken Blüte, und eventuell auch bei der unteren Blüte, meine ich am oberen Rand der Kelche etwas zu sehen, was man vielleicht als "gehörnt" bezeichnen könnte. Was meint Ihr dazu ?
Ich habe zwar vor, im August noch mal nach Österreich zu fahren, aber bis dahin kann die Wiese am Rand des Friedhofs, wo diese Pflanzen an einer kleinen relativ kahlen, gestörten Stelle standen, schon längst gemäht sein. Wenn man da eine der Jungpflanzen mitnimmt (was ich nicht getan habe, da ich es für Brassica rapa hielt, die bei uns in der Oberrheinebene offenbar häufiger als im Pannonikum vorkommt) und aufzieht, liese sich leicht feststellen, ob das B.napus oder S.volgense ist.
Die Kamera hat die geogr. Koordinate "GPSLatitude 48 17 43.259998 (48.295350), GPSLongitude 16 26 24.684 (16.440190)" festgestellt (wobei ich nicht die Anzeige der Kamera beachtet habe, ob die Koordinate bei den letzten Bildern bereits stabil war. Und in den EXIF Info der Fotos erscheint diese Anzeige gar nicht, da schreibt die Kamera auch zu früh abgelesene "unfertige" Koordinaten rein).
[G.Blaich: vertauschte Himmelsrichtungen entfernt, die waren im EXIF-File in anderen Zeilen als die Koordinaten selbst]
Das eindeutige Merkmal für S.volgense scheint zu sein, dass zwei der vier Kelchblätter "gehörnt" sind (wobei ich keine richtige Vorstellung habe, wie sowas aussieht ?!). Unten hänge ich einen 100%-Ausschnitt an, auf dem einige Kelche zu sehen sind. Bei oberen linken Blüte, und eventuell auch bei der unteren Blüte, meine ich am oberen Rand der Kelche etwas zu sehen, was man vielleicht als "gehörnt" bezeichnen könnte. Was meint Ihr dazu ?
Ich habe zwar vor, im August noch mal nach Österreich zu fahren, aber bis dahin kann die Wiese am Rand des Friedhofs, wo diese Pflanzen an einer kleinen relativ kahlen, gestörten Stelle standen, schon längst gemäht sein. Wenn man da eine der Jungpflanzen mitnimmt (was ich nicht getan habe, da ich es für Brassica rapa hielt, die bei uns in der Oberrheinebene offenbar häufiger als im Pannonikum vorkommt) und aufzieht, liese sich leicht feststellen, ob das B.napus oder S.volgense ist.
Die Kamera hat die geogr. Koordinate "GPSLatitude 48 17 43.259998 (48.295350), GPSLongitude 16 26 24.684 (16.440190)" festgestellt (wobei ich nicht die Anzeige der Kamera beachtet habe, ob die Koordinate bei den letzten Bildern bereits stabil war. Und in den EXIF Info der Fotos erscheint diese Anzeige gar nicht, da schreibt die Kamera auch zu früh abgelesene "unfertige" Koordinaten rein).
[G.Blaich: vertauschte Himmelsrichtungen entfernt, die waren im EXIF-File in anderen Zeilen als die Koordinaten selbst]
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